5 Fragen an Zdenka Becker!

3.

© Alexandra Einzinger

Zdenka Becker wurde 1951 in Eger geboren. Die Autorin ist in Bratislava aufgewachsen, wohnt aber seit den siebziger Jahren in Österreich. Sie schreibt in deutscher Sprache und hat bereits einige Bücher veröffentlicht, für die sie mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde. “Der größte Fall meines Vaters” ist ihre neueste Veröffentlichung und im Frühjahr im Deuticke Verlag erschienen.

1.)    Warum wollten Sie Schriftstellerin werden?

Ich erzähle gern Geschichten und weil ich sie nicht jedem einzelnen persönlich erzählen kann, schreibe ich sie auf. Daraus hat sich der Beruf ergeben.

2.)    Gibt es einen Schriftsteller oder einen Künstler, der Sie auf Ihrem Weg besonders inspiriert hat?

Es waren in verschiedenen Lebensetappen sehr viele. Zuerst Märchenerzähler, dann Jugendautoren, später Romanschriftsteller und Dramatiker. Und ich staune immer wieder, wenn ich neue Autoren entdecke, die so fesselnd schreiben, dass ich das Buch in einem Zug durchlesen muss. Milan Kundera, Ján Johanides, Dominik Tatarka, Philip Roth, Siri Hustvedt… die Liste wäre lang.

3.)    Wann und wo schreiben Sie am liebsten?

Meistens schreibe ich am Vormittag am Schreibtisch, aber ich liebe auch das Schreiben im Garten unter unserem Nussbaum, auf der Couch oder im Bett. Das einzige, was ich brauche, ist gutes Licht und Ruhe.

4.)    Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

“Böse Schafe” von Katja Lange-Müller.

5.)    Was würden Sie einem jungen Schriftsteller raten?

Lesen, schreiben, verschiedenes ausprobieren. Und vor allem: keine Angst vor dem weißen Blatt Papier.

Herzlichen Dank an die Autorin für das Beantworten meiner 5 Fragen

5 Comments

  • Reply
    B.ee
    July 11, 2013 at 8:01 pm

    Schöne Vorstellung, unter einem Nussbaum sitzend an einem Roman zu arbeiten.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      July 12, 2013 at 12:09 pm

      Finde ich auch sehr schön, diese Vorstellung! 🙂 Ich schreibe zwar selbst nicht, sitze aber sehr gerne unter Bäumen, um Bücher zu lesen … ich finde es immer wunderbar, wenn das Wetter wärmer wird und man endlich wieder draußen lesen kann.

      • Reply
        B.ee
        July 12, 2013 at 7:53 pm

        Ich schreibe selbst auch nicht, aber ich sitze gerne draußen beim Arbeiten, wenn es möglich ist. Und so nen Nussbaum fände ich toll.

        • Reply
          buzzaldrinsblog
          July 14, 2013 at 1:44 pm

          Ein Nussbaum wäre toll, dafür ist aber leider unser Garten viel zu klein … wir haben dafür einen schönen Park in unserer Nähe entdeckt, wo man auch wunderbar und in großer Ruhe sitzen und draußen lesen kann! Wenn alles klappt, werde ich darüber auch noch einmal auf meinem Blog berichten! 🙂

    • Reply
      B.ee
      July 14, 2013 at 8:30 pm

      Oh ja – bitte tu das bei Gelegenheit. Das würde mich ja sehr interessieren.
      Wir haben leider auch noch keinen Garten. Aber ich hoffe, in ein paar Jahren darf ich einen haben mit Nuss- und Obstbäumen. Lächel, wie man von Schriftstellern dazu gebracht wird, über ganz andere Themen als deren Bücher zu schreiben. Hihi…

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