Blurbs bezeichnen im englischen Sprachraum den Klappentext eines Buches. Mit dem Begriff können sowohl die häufig schmeichelnden Kurzzusammenfassungen gemeint sein, als auch die lobenden und verlockenden Zitate von anderen Autoren und Autorinnen, die viele Buchrücken mittlerweile zieren. Das Schreiben dieser Blurbs kann als eine Wissenschaft für sich bezeichnet werden: es sollte nie zu viel, aber auch nicht zu wenig verraten werden. Besonders beliebt sind scheinbar Zitate von schreibenden Kollegen und Kolleginnen. Der amerikanische Schriftsteller Adam Mansbach scheint ein so gefragter Verfasser von Blurbs zu sein, dass er nun sogar in der Zeitung “New Yorker” eine Preisliste für seine Dienste veröffentlicht hat. Für Gary Shteyngarts Blurbs wurde sogar eine eigene Seite auf Tumblr eingerichtet, auf der sich Fans, aber auch der Autor selbst, über seine zahlreichen Zitate lustig machen. Seine lobenden Worte über andere Bücher, finden sich mittlerweile auf mehr als 100 Buchrücken.
Andere Leser in wenigen Worten, Blurbs sind vergleichbar mit Tweets bei Twitter, die eine Begrenzung von 140 Zeichen haben, von einem Buch zu überzeugen, sie neugierig zu machen und zum Lesen zu verführen, kann beinahe schon als literarische Kunst bezeichnet werden. In der New York Times hat A. J. Jacobs letztes Jahr bereits eine Anleitung zum Schreiben von Blurbs veröffentlicht, denn laut einer Studie sind – zumindest in Amerika – diese Blurbs für potentielle Leser die wichtigste Kaufentscheidungshilfe.
Ein Blick in die Herbstprogramme der Verlage verspricht einiges, zumindest wenn man sich die verführerischen Blurbs anschaut.
“Dieser Erzähler pumpt anhaltende Adrenalinstöße in unsere Venen!” Le Figaro
“Wenn Sie erst einmal die Nase in diesen großen Roman gesteckt haben, sind Sie hin und weg!” Bernard Pivot
“Annette Pehnt kann schlichte Sätze von großer Wahrhaftigkeit schreiben.” Claudia Voigt, Der Spiegel
Ein Paar. Eine Bergtour. Höhenflüge. Und Abgründe. Die literarische Entdeckung des Jahres!
“Dieses Buch ist durchdrungen von tiefster Menschlichkeit.” Jonathan Safran Foer
Wenn man die Vorschauen durchblättert, dann steht uns ein spannender Bücherherbst bevor – aber auch nur dann, wenn die Blurbs halten, was sie versprechen. Ich bin gespannt.
Ich habe mir übrigens letztes Jahr Will Schwalbes Buch “An diesem Tag lasen wir nicht weiter” gekauft, weil das Buchcover ein Zitat von Edmund de Waal zierte. Blurbs von Jonathan Franzen, John Irving oder Jonathan Safran Foer verführen mich auch häufig zum Kauf von Büchern, die ich ansonsten vielleicht nicht gekauft hätte. Wie wichtig sind für euch Blurbs? Haben sie einen Einfluss auf eure Kaufentscheidung und wenn ja, wann? Gibt es Blurbs von bestimmten Autoren, die euch zum Kauf verführen?
54 Comments
caterina
June 4, 2013 at 2:52 pmOh, zu welchem Buch gehört denn der Blurb von Foer? 😉 Das ist nämlich einer dieser Namen, bei denen ich aufhorche. Ansonsten sind Blurbs für mich nicht wichtiger als Klappentexter und Cover. Und wichtiger als diese drei Dinge sind für mich immer noch die ausführlichen Rezensionen.
buzzaldrinsblog
June 4, 2013 at 3:01 pmDer gehört zu “Das Buch meiner Leben” von Aleksandar Hemon – das Buch steht unter anderem wegen Foers Blurb bereits auf meiner Wunschliste. 😉
Ausschlaggebend sind für mich auch die Rezensionen in Blogs oder Zeitungen, deshalb war ich überrascht, welchen hohen Stellenwert Blurbs und Klappentexte zu haben scheinen.
caterina
June 4, 2013 at 3:08 pmÜberraschen tut es mich nicht. Leser wie wir informieren sich in den Feuilletons und im Internet, aber dann gibt es ja noch die unzähligen Impulsivkäufer, die in einen Laden gehen, ohne ein bestimmtes Buch im Blick zu haben, und sich von dem verführen lassen, was angeboten wird. Die Ware wird durchgescannt, es bleiben nur wenige Sekunden pro Buch – das sind Cover und Blurbs schon entscheidend.
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:35 pmLiebe Caterina,
ja, bei diesen “Impulsivkäufern” (schöner Begriffe!) spielen dann auch so Aspekte wie das Aussehen des Buches eine Rolle, was ich persönlich super fürchterlich finde, weil ich mir nie (ganz selten!) ein Buch wegen dem Cover kaufen würde. Ich freue mich, nach dem ich auch lange Impulsivkäufern gewesen bin, mittlerweile so viele tolle Bücherblogs zu kennen, in denen ich mich etwas fundierter informieren kann. 🙂
caterina
June 5, 2013 at 5:20 pmEin Buch NUR wegen des Covers kaufen würde ich auch nicht, aber ich muss zugeben, dass es schon eine große Rolle für mich spielt. Ich bin ein sehr visueller Typ und kann es nicht ausstehen, wenn das Cover unansehnlich ist, ich muss mich dann regelrecht überwinden, es mir trotzdem anzuschauen.
wortlandschaften
June 4, 2013 at 3:10 pmIch kann damit recht wenig anfangen und kann, zumindest bei den hier genannten Beispielen, auch nichts Literarisches in den sog. Blurbs (ich kannte die Bezeichnung bis eben nicht) erkennen. Ob Elke Heidenreich ein Buch mal wieder als „hinreißend“ bezeichnet und das dann mit dieser Aussage beworben wird, bringt mir bei meiner Kaufentscheidung gar nichts. Dennoch gibt es natürlich Zitate von berühmten Persönlichkeiten, die meine Neugier wecken. Zitate aus dem Buch selbst finde ich ganz nett, allerdings wähle ich Bücher nicht danach aus.
Ich lese Verlagsprogramme und behalte manche Titel im Auge, kenne von manchem Autor den Stil und verlasse mich auf Rezensionen und Leseproben.
Wenn schon Klappentexte, dann im Stile von Roberto Calassos „Hundert Briefe an einen unbekannten Leser“. (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/475132/)
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:32 pmLieber wortlandschaften,
ach, ich freue mich dich wieder einmal auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. 🙂 Ich finde es verständlich und nachvollziehbar, dass du mit Klappentexten, Cover und Blurbs nicht viel anfangen kannst. Unsicher bin ich mir aber, ob diese Reduzierung auf wenige Zeichen, in denen die Begeisterung ausgedrückt werden muss, nicht doch etwas Literarisches hat. Ich empfinde das zumindest so. Aber wer weiß, vielleicht besitzt Gary Shteyngart mittlerweile auch ein Blurb-Bingo und würfelt sich seine Zitate zusammen. 😉
Ich danke dir übrigens für deinen Link zum Deutschlandradio. Ich hatte davon noch nie gehört, habe mir den Titel jetzt aber gleich mal vorbestellt. Klingt sehr interessant. 🙂
Liebe Grüße
Mara
wortlandschaften
June 5, 2013 at 6:36 pmHallo Mara,
ich bezog mich mit meiner Abneigung speziell auf diese arg kurze Form des Klappentextes, die in Deinem Artikel ja im Mittelpunkt steht. Gibt es die eigentlich schon immer, oder ist das ein Produkt der Social Media? Ich will nicht bestreiten, dass diese kurze Form etwas Literarisches haben kann. Wenn ich aber der These folge, dass sich poetische Sprache oder Literarizität u.a. daraus speist, von der natürlichen Sprache in Komplexität und Struktur deutlich abzuweichen, also eine komplexe künstlerische Struktur aufzuweisen habe, dann ist das hier doch nicht der Fall. Wobei sich die These natürlich nicht auf einen einzelnen Satz bezieht, sondern auf einen Text.
„Ich war hingerissen.“ „Dieses Buch hat mich sehr bewegt.“ „XY ist die aufregendste Entdeckung….“
Das sind doch allesamt Nullaussagen, denen durch den Bekanntheitsgrad ihrer Autoren Gewicht beigemessen wird. In der amerikanischen Filmkritik prägten der erst kürzlich verstorbene Kritiker Roger Ebert und sein bereits 1999 verstorbener Kollege Gene Siskel die Phrase „Two Thumbs Up“, die sie sich rechtlich schützen ließen. Sie bedeutete schlicht und einfach die positive Bewertung eines Films durch beide Kritiker. Kurz & prägnant, genau richtig um auf dem Cover einer DVD von der Qualität des Films zu überzeugen. Es sind eben ideale „Botschafter“, aber ob das eine unabhängige Meinung ist oder Teil einer Marketingstrategie, lässt sich schwer beurteilen. Ich bleibe da eher skeptisch und verlasse mich auf differenziertere Ausführungen.
Die Reduzierung oder besser gesagt der Versuch der Reduzierung vorheriger Ausführungen in wenige Worte/Sätze, beispielsweise als abschließendes Fazit, das halte auch ich für eine Kunst. Nicht selten werden da Metaphern oder andere literarische Stilmittel benutzt. An solchen prägnanten Sätzen habe ich mich auch schon probiert. Wie Juri Lotman schrieb, wird man die Idee nicht von der Struktur isolieren können. Letztendlich muss man ein Buch immer gelesen haben, um den Versuch unternehmen zu können, die dazu geäußerten Gedankengänge nachzuvollziehen.
Buchcover spielen für mich insofern eine Rolle, dass sie bei Gefallen natürlich zusätzlicher Anreiz sind. Das Auge isst mit. Zudem schätze ich Buchkunst im Allgemeinen, wozu neben Illustrationen, Satz und Typografie eben auch das Cover zählt. Wenn Interesse vorhanden ist, können die vermeintlichen Nebensächlichkeiten das durchaus verstärken. Und weil Indie ja gerade in aller Munde ist: genau hier punkten doch viele unabhängige Verlage – durch eine schöne und durchdachte Aufmachung.
Viele Grüße!
buzzaldrinsblog
June 7, 2013 at 11:26 amLieber Wortlandschaften,
ich weiß nicht wie lange es diese schon gibt, kann mir aber vorstellen, dass es ein Produkt der Social Media ist, wie so vieles andere auch. 😉 Man müsste mal eine Untersuchung der Werbetexte älterer Bücher machen, im Vergleich zu heutigen Ausgaben. Ich habe ja das Gefühl, dass vor allem die Zitate der Schriftstellerkollegen zugenommen haben in den vergangenen Jahren.
Durch Zufall bin ich übrigens auf ein ganz interessantes Interview mit einem professionellen Klappentextverfasser gestoßen, der über seine Erfahrungen beim Schreiben von Blurbs spricht. http://www.freewordonline.com/content/2012/08/two-sides-to-every-story-a-conversation-with-a-blurb-writer/ Das Schreiben von Klappentextern und Verfassen von Zitaten ist sicherlich keine hochliterarische Form und dennoch glaube ich, dass es viel an literarischem Geschick und Handwerk bedarf, um den Leser in wenigen Sekunden so neugierig zu machen, dass er das Buch aufschlägt. Ein Kunde, der durch den Buchladen geht, wird zuerst das Cover sehen, dann das Buch nehmen und die Rückseite lesen – wenn diese dann kein Interesse weckt, wird das Buch wieder zurückgelegt.
Ich bin natürlich auch nicht völlig frei davon, dass mich Äußerlichkeiten bei einem Buch begeistern können. Im letzten Jahr habe ich mir aus diesem Grund auch “Indigo” gekauft, weil es einfach wunderschön aufgemacht ist. Da spielt aber eher die Aufmachung eine Rolle, als das Cover.
Wenn du hier schon über Indie sprichst, hoffe ich, dass du auch schon bei unserem neuen Blogprojekt vorbeigeschaut hast 🙂
Liebe Grüße
Mara
wortlandschaften
June 9, 2013 at 10:38 amLiebe Mara,
eine solche Untersuchung wäre mal ganz interessant. Ich habe ein paar Bücher aus den 80ern aus meinen Regalen herausgekramt, die unterschieden sich praktisch nicht von denen hier. Ein Exemplar aus den 50ern fällt hingegen sehr schön aus dem Rahmen. Es hat sowohl Vorder- als auch Rückseite des Schutzumschlags mit (Klappen-)Text bedruckt. (Ob das dann noch die korrekte Bezeichnung ist?).
Danke für den interessanten Link. Ich finde aber, man kann Tom Bromley nicht mit dem vergleichen, was Du hier vorgestellt hast. Er liest sich das komplette Buch durch, um das gesamte Gebilde zu erfassen und den Leser nicht in die falsche Richtung zu schicken. Weiterhin gibt es mehrere Entwürfe, angefangen bei 450 Worten bis 300 oder weniger in der finalen Fassung. Erwähnenswert finde ich die Aussage, je besser das Buch sei, desto weniger Superlative würde man benutzen.
In dem Interview geht es um den klassischen Klappentext, denn Bromley unterscheidet ja explizit zwischen seiner Arbeit und den Zitaten. Spannend finde ich, dass es bezüglich der Bücher einer Autorin eine Untersuchung gab und sich herausstellte, dass die Leser den Pressezitaten nicht trauten, sondern der Annahme waren, diese Zitate hätten Freunde der Autorin verfasst. Am Ende schreibt Bromley über das digitale Umfeld von Büchern, was sich hier in den Kommentaren schon bestätigt hat. Meist hat man seine Kaufentscheidung schon getroffen, oder man verlässt sich auf Reviews. Wenn man ein Buch aber in Händen hält, dann ist das wieder eine andere Sache.
Ich bin ganz Deiner Meinung, dass es sich hierbei um eine Arbeit handelt, die literarisches Verständnis und Geschick erfordert, denke aber, dass wir von zwei Paar Stiefeln reden. Vielleicht sollte man doch eine klare Unterscheidung treffen, ob man vom Klappentext oder von Pressezitaten spricht. (Letztere sollten natürlich nicht verfasst, sondern ausgewählt werden. 😉 )
Klar habe ich bei eurem neuen Projekt schon vorbeigeschaut, darauf wollte ich ja anspielen. Gefällt mir sehr gut und wird hoffentlich dazu führen, dass auch die Gelegenheitsleser sich mal abseits der ausgetretenen Pfade bewegen. Viel Freude & Erfolg wünsche ich euch!
Viele Grüße!
Eva Jancak
June 4, 2013 at 3:47 pmWas es nicht alles gibt und interessant, daß man Klappentexte “Blurb” nennen kann, ein Wort das ich noch nie gehört habe und an das ich mich wahrscheinlich erst gewöhnen muß.
Daß es schon eine Anleitung zum Schreiben solcher “Blurbs” gibt, findet die Autorin spannend, die sich ja auch immer, um die Klappentexte ihrer Bücher, sprich den Text für den Buchrücken sorgen muß.
Ich frage da meistens einen meiner Autorenkollegen oder kompetenten Freund, wenn ich keinen Schreiber finde, was auch passiert, schreibe ich ihn mir selber und natürlich lockt oder soll der berühmte Name das Interesse des Lesers auf das Buch lenken.
Ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen, daß jemand danach kauft, ich zumindestens nicht, aber ich kaufe mir ohnehin sehr wenige Bücher und bei denen, nach denen ich greife oder sie anfrage,tue ich es meistens, weil ich den Namen den Autors kenne, manchmal irre ich mich dabei auchoder verwechsle etwas und das ist dann besonders spannend!
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:24 pmLiebe Eva,
“Blurb” ist ja ein englischer Begriff, von daher musst du diesen jetzt nicht unbedingt in deinen Sprachgebrauch übernehmen. Ich finde ihn aber ganz amüsant, da es ja nun wirklich keinen vergleichbaren deutschen Begriff gibt – der Klappentext fasst in einem Begriff wahrscheinlich alles, was sich auf dem Buch befindet zusammen, klingt aber nicht so lustig wie der Blurb.
Bei mir kommt es doch ab und an vor, dass ich mir ein Buch kaufe, weil dort ein Zitat eines von mir gemochten Schriftstellers aufgedruckt ist. Aber manchmal passiert auch das Gegenteil: ich lege ein Buch wieder zurück, weil ein Zitat von Heike Makatsch mir ein großartiges Lesevergnügen verspricht … 😉 Eigentlich schrecklich, dass ich mich von so etwas beeinflussen lasse.
Susanne Haun
June 4, 2013 at 4:22 pmEgal in welcher Sparte, die Kunst des Reduzierens ist sehr schwer.
Ich habe mich über den Satz über Annette Pehnts Buch gefreut……
LG Susanne
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:14 pmLiebe Susanne,
über den Satz zu Annette Pehnt habe ich mich auch gefreut. Ich schätze die Autorin sehr und bin schon auf den neuen Roman gespannt. 🙂 Schön finde ich deinen Hinweis auf das Reduzieren … ich merke das selbst, wenn ich gezwungen bin, meine Quintessenz einer Besprechung bei Twitter in 140 Zeichen zu posten. Das ist ganz schön schwer! 🙂
Liebe Grüße
Mara
dasgrauesofa
June 4, 2013 at 4:37 pmSo, also Blurbs heißen die netten Texte auf den Buchrücken. Das Wort alleine ist schon ein Genuß, denn es wirkt ja erstens schon an sich durch die ausdrucksstarke Lautmalerei (Was macht der Hund, wenn er zuviel Grad gefrassen hat? – Blurb!) und unterstreicht so zweitens auf wunderbare Art und Weise, dass es sich um einen simplen und schnöden Kaufanreiz handelt. Das ist ja wieder eine richtig tolle Geschichte.
Viele Grüße, Claudia
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:17 pmLiebe Claudia,
ich finde den Begriff “Blurb” auch unheimlich passend (und was für ein schöner Vergleich mit dem grasfressenden Hund – die Gleichheit der Geräusch kann ich durch eigene Anschauung bestätigen). Natürlich sind Blurbs nichts anderes als simple und schnöde Kaufanreize, um so ärgerlicher, wenn man dann einmal doch auf einen solchen reingefallen ist. Gut, dass ich eine Buchhandlung nur selten für Spontankäufe betrete … 😉
Liebe Grüße
Mara
Annegret
June 4, 2013 at 4:46 pmHallo Mara,
bei der Kaufentscheidung für ein Buch zählt bei mir bei einem spontanen Kauf das Cover und die Inhaltsangabe. Blurbs (ich wußte noch gar nicht, daß diese so heißen) habe ich zwar schon gesehen. Sie sind für mich aber nicht wichtig. Mir ist es nicht wichtig, wer was zu einem Buch sagt. Da treffe ich gerne meine eigene Entscheidung.
Bei gezielten Buchkäufen bilden Rezensionen einen Hauptanteil in der Entscheidungsfindung.
LG
Annegret
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:12 pmLiebe Annegret,
erstaunlich finde ich es sowieso, dass auf neu erschienenen Büchern bereits Zitate von Kollegen stehen. Wer weiß, wie alt diese Zitate sind und zu welchem Buch sie im Original eigentlich geschrieben wurden? 😉
Bei meinen Buchkäufen spielen auch Rezensionen den wichtigsten Faktor, Spontankäufe gibt es nur wenige.
Liebe Grüße
Mara
skyaboveoldblueplace
June 4, 2013 at 5:45 pmLiebe Mara,
das wusste ich auch nicht, dass die Klappentexte im englischen Blurbs heissen – aber am Ende ist das ? B oder der K einfach nur ein Teil des Marketing. Das find ich völlig ok, für meine Kaufentscheidung ist es aber ehrlich gesagt schon lange nicht mehr relevant. Zu oft werden Sätze aus dem Zusammenhang gerissen und haben dann eine ganz andere Bedeutung. Möchte nicht wissen, auf wie vielen Buchrücken ein einziger freundlicher Satz aus einem Verriss vom ehemaligen Grossmeister der Verrisse, also dem guten MRR, gedruckt wurden, einfach, weil es sich gut macht und verkaufsfördernd ist (oder zumindest mal war).
Wenn ich heute ein Buch kaufe, dann vielleicht aufgrund von Rezensionen in Zeitungen oder neuerdings in einem der vielen schönen Buchblogs wie diesem hier. Aber letztlich vor allem, weil ich in der Buchhandlung meines Vertrauens schlicht in das Buch reingelesen habe und es mich bei der Lektüre irgendwie gepackt hat. Oder, weil ich eine Autorin oder einen Autor kenne und schätze und schon ganz gespannt bin auf das nächste Werk. Edmund de Waal wäre so ein Fall.
Blurbs oder Blubb, ich möchte hier sehr gerne ein Plädoyer für die gut sortierte Buchhandlung und die gut informierten und informierenden BuchhändlerInnen abgeben. Gibt doch nix besseres, als so ein Buch einfach mal in die Hand zu nehmen, es anzufühlen und reinzulesen.
Liebe Grüsse, Kai
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 2:08 pmLieber Kai,
ich bin über diesen Begriff auch erst am Wochenende gestolpert, als ich in der “Literarischen Welt” einen Artikel dazu las. Bei der Betrachtung der “Top 10” der Blurbs für den kommenden Bücherherbst ist mir aufgefallen, wie austauschbar und nichtssagend viele dieser Kurzzusammenfassungen klingen. In den bisherigen Kommentaren ist ja auch schon öfter das Wort unglaubwürdig gefallen. Auf die Idee, dass die Zitate höchstwahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissen werden oder (noch schlimmer!) sich auf ganz andere Bücher des Autors beziehen, war ich bis dahin noch gar nicht wirklich gekommen.
Wenn ich ein Buch kaufe, gehe ich so ähnlich vor wie du: ausschlaggebend sind für mich Besprechungen in den Buchblogs und Rezensionen der großen Zeitungen. Überzeugen lasse ich mich auch noch von persönlichen Empfehlungen der Buchhändler.
Ein Blurb kann doch so gut sein und vielversprechend klingen, es zählt ja doch allein der Inhalt. Ein bisschen musste ich diese Erfahrung auch bei der Lektüre von der “Tigerfrau” von Tea Obrecht machen, deren Buch vier Zitate von bekannten Schriftstellern ziert, das mich dann aber dennoch weder überzeugen noch begeistern konnte.
Liebe Grüße
Mara
cafegaenger
June 4, 2013 at 6:05 pmnur herrlich, wie sie sich gegenseitig totbelobigen….
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:55 pmOh, “totgelobgigen” … was für ein herrliches Wort! 😀
literaturen
June 4, 2013 at 6:11 pmMich nerven diese Superlative mittlerweile nur noch. Das tollste, beste, literarischste, künstlerischste, .. seit Jaaaahren und Jahrzeeehnten. Ne, mich verführt sowas nicht mehr zum Kauf. Entweder die Geschichte spricht mich an oder nicht.
B.ee
June 4, 2013 at 9:06 pmMir geht es ganz ähnlich. Mich schrecken die Bs oder Ks meist eher ab. Sind inzw. wenig glaubwürdig. Entweder die Geschichte packt mich beim Reinlesen oder das Buch bleibt, wo es ist.
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:45 pmLiebe Bee,
für mich zählt auch die Geschichte, wenn ich in das Buch reinlese – gefällt es mir sprachlich, spricht es mich an, macht es mich neugierig. Aber dann gibt es ja auch noch eingeschweißte Bücher, über die der Blick am Rande streift und da springen mir diese Blurbs ab und an doch ins Auge. 🙂
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:54 pmLiebe Sophie,
hmmmm, die Superlative hauen mich auch nicht unbedingt vom Hocker. Wenn es aber ein Zitat mit lauter Superlativen von Jonathan Franzen auf dem Buchrücken gibt, dann … ja dann sieht das schon wieder anders aus. 😉 Aber du hast natürlich zweifelsohne Recht: im Grunde sollte es um die Geschichte/die Sprache gehen und nicht um Klappentext, Blurb oder (noch schlimmer!) das Cover.
mickzwo
June 4, 2013 at 6:16 pmWerbung funktioniert solange, wie man glaubt, man entscheidet selbst …
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:51 pmLieber Mick,
sehr weise, sehr wahr! 😉 Ist das ein Zitat oder von dir (dann wäre es Zitat-würdig)?
mickzwo
June 5, 2013 at 8:03 pmHuch? Ich glaube, das kommt von mir.
Greta
June 4, 2013 at 7:36 pmAm Ende muss alles zusammenpassen, damit ich ein Buch kaufe: Das Cover. Die Inhaltsangabe. Der Blurb (oder das? Ach, ich mag dieses Wort!). Die Sätze, die mir beim Durchblättern ins Auge fallen. Neulich hab ich ein Buch gekauft, weil hinten draufstand, dass die Autorin die Frau von Foer ist… dieser Name scheint bei vielen zu ziehen. (Und eine gute Entscheidung war es auch, das Buch zu kaufen, sehr schön). Und manchmal sind es natürlich auch Rezensionen.
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:51 pmLiebe Greta,
oh ja, Jonathan Safran Foer scheint für Marketingzwecke hervorragend geeignet zu sein, ich kann mich gegen seine “Empfehlungen” auch nur selten wehren. Deshalb muss ich auch gleich nachfragen, welches Buch du dir gekauft hast? Nicole Krauss, die Frau von Foer, schätze ich als Schriftstellerin nämlich sehr. Rezensionen überzeugen mich auch häufig, wobei es überwiegend Rezensionen in Bücherblogs sind, die mich überzeugen und neugierig machen und weniger das Feuilleton.
Liebe Grüße
Mara
Greta
June 5, 2013 at 7:45 pmLiebe Mara, es ist “Die Geschichte der Liebe”. Was Nicole Krauss sonst noch geschrieben hat, weiß ich garnicht, ich habe sie vorher nicht gekannt. Ach, ich liebe es, solche Entdeckungen zu machen – oft auf den Grabbeltischen… Liebe Grüße! Greta
buzzaldrinsblog
June 6, 2013 at 4:50 pmLiebe Greta,
“Die Geschichte der Liebe” ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich wünsche dir ganz viel Spaß bei der Lektüre, falls du es noch nicht gelesen haben solltest. Ich fand es einfach nur grandios, wunderbar geschrieben. Leider liegt meine Lektüre bereits einige Jahre zurück, ich sollte das Buch dringend noch einmal lesen.
Liebe Grüße
Mara
Greta
June 9, 2013 at 4:04 pmLiebe Mara, ich finde das Buch auch ganz großartig. Kein anderes Buch vorher hat für mich das Erleben des Alters so fassbar gemacht wie dieses – und das ist ja nur ein Thema von vielen. Ja, das werde ich bestimmt auch nochmal lesen. Liebe Grüße Greta
buzzaldrinsblog
June 10, 2013 at 12:05 pmLiebe Greta,
oh, dass freut mich ja wirklich sehr! 🙂 Ich hoffe darauf, dass bald ein neues Buch von Nicole Krauss erscheinen wird. Auch wenn mir ihre letzte Veröffentlichung nicht ganz so gut gefallen hatte, lese ich sie einfach unheimlich gerne.
buchpost
June 4, 2013 at 8:24 pmBlurbs – können mich abhalten, ein Buch näher in Betracht zu ziehen, z. B. wenn Stephen King das Buch empfiehlt, können mich aber auch neugierig machen, z. B. wenn die Times oder der Guardian sich lobend äußern, dann habe ich schon oft tolle Entdeckungen gemacht. Aber ganz oft ist das Lesen wie eine Scheelawine, d. h. ein Buch führt zu anderen Büchern (zum gleichen Thema, vom selben Autor etc.). Und Blogs machen mich – zum Leidwesen meines SUBs – mindestens genau so neugierig wie Klappentexte.
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:48 pmLiebe Anna,
ich finde es total interessant, dass du eine der erste hier bist, die auch davon schreibt, dass Blurbs abschrecken können. So geht es mir auch. Wenn mich ein Buch interessiert und ich es umdrehe und dann gibt es dort ein Zitat von einem Autor oder einer Person, mit der ich nichts anfangen kann, stelle ich auch manchmal das Buch einfach wieder zurück. So ging es mir mal mit einem Buch, das ein Zitat von Amelie Fried zierte … ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich etwas mag, was auch Frau Fried mögen könnte. Schrecklich engstirnig, ich weiß … 😉 Ich kann mir da aber einfach nicht helfen.
Den Schneeballeffekt bei Bücherblogs und beim Stöbern im Buchladen kenne ich auch selbst nur zu gut und mein Geldbeutel und meine mosntermäßige Wunschliste leiden darunter … 😉
Hermia
June 5, 2013 at 1:40 amIch kaufe Bücher zwar gerne nach Rezensionen, aber genauso gern stöbere ich auch einfach im Buchladen nach neuen Büchern. Und da lese ich mir natürlich den Blurb bzw. Klappentext durch. Diese ganzen Zitate ignoriere ich dabei aber immer, die kann ich einfach nicht ernst nehmen. Jedes Buch ist besser, toller, “wertvoller”, berührender, was weiß ich, als das vorherige.
PS: Vielen Dank für den Link zur Preisliste – die hat mich zum lachen gebracht. 😉
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:44 pmLiebe Hermia,
interessant, dass du die Zitate komplett ignorierst! 🙂 Ich achte da auch nicht unbedingt drauf, es kommt immer ganz darauf an, von wem das Zitat stammt. Wenn das Zitat von einem Autor stammt, den ich sehr mag, dann reizt es mich häufig auch, das Buch zu kaufen. Ich teile übrigens deine Empfindung, dass sich diese “blurbs” mittlerweile beinahe selber übertreffen und dadurch stellenweise auch unglaubwürdig werden. Es ist gar nicht so leicht, in wenigen Worten ein Buch zu empfehlen – das merke ich auch immer, wenn ich über ein Buch bei Twitter schreibe.
brunnenwaechterin
June 5, 2013 at 11:41 amDen Ausdruck Blurb kannte ich auch noch nicht… Ich kaufe Bücher meist auf Empfehlung von Bekannten oder auch meinem Buchhändler, von Rezensenten oder Blogs. Daher ist meine To-Read-Liste meist sehr lang. Aber ich genieße es auch, ca. einmal im Jahr in einen Buchladen zu gehen und nach Instinkt zu kaufen. Das Cover ist natürlich wichtig, ebenso die Story und die Leseprobe. Aber wenn sich eine (von mir geschätzte) Zeitung zu dem Buch äußert, hat das auch Einfluss auf meine Entscheidung. Zitate von anderen Autoren finde ich weniger glaubwürdig. Ich denke, da tut man sich ab und an mal einen Gefallen unter Kollegen…
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:41 pmErst einmal: herzlich Willkommen auf meinem Blog – ich freue mich sehr über deinen Besuch! 😀 Ich habe den Begriff “Blurb” zum ersten Mal in der vergangenen Ausgabe der Literarischen Welt gelesen. Da gab es eine Top 10 Liste der Blurbs vom Herbstprogramm. Danach habe ich angefangen weiter zu recherchieren. 😉 Die Glaubwürdigkeit der Zitate von Schriftstellerkollegen ist zumindest fragwürdig, dennoch lasse ich mich gerne davon verführen, wenn ich auf einen Spontankauf aus bin, während beispielsweise das Cover für mich gar keine Rolle spielt. Ich würde auch ein Buch mit einem schlichten Cover kaufen, wenn mich andere Aspekte daran ansprechen. Bei jemandem wie Gary Shteyngart, dessen Zitate mehr als 100 Buchrücken zieren, frage ich mich aber auch, ob jede seiner Aussagen wirklich glaubwürdig ist oder ob er mittlerweile seine Zitate einfach “zusammenwürfelt”. 😉
juneautumn
June 5, 2013 at 1:15 pmFür mich persönlich sind Blurbs nicht wichtig, ich lese dann lieber rein. Aber wenn ich ein Buch verschenken will und der zu Beschenkende mag eine Sparte, in der ich mich nicht so auskenne, vertraue ich doch manchmal auf die Blurbs.
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:37 pmLiebe June,
bei mir kommt es auch nicht häufig vor, dass ich den Klappentext oder die Blurbs lese, weil ich vorher schon recht genau weiß, welche Bücher ich im Buchladen kaufen möchte. Manchmal passiert es aber doch, dass ein Buch rumliegt und mir dann der Name Jonathan Franzen ins Auge springt … dann denke ich mir: wenn der das Buch gut findet, finde ich es bestimmt auch gut. Blurbs sind schon eine clevere Marketingstrategie und mich würde mal interessieren, wie viele davon wirklich ernst gemeint sind. 😉
juneautumn
June 5, 2013 at 1:41 pmDas hängt sicher nicht unwesentlich mit dem Honorar zusammen, das die “Anpreiser” für den Blurb bekommen 😉
buzzaldrinsblog
June 5, 2013 at 1:53 pmWahrscheinlich! 😉 Ich würde ja gerne professionelle Blurb-Verfasserin werden … aber das scheint kein Beruf zu sein, den man erlernen kann.
juneautumn
June 5, 2013 at 1:57 pmAch, das ist ganz einfach: schreibe einen internationalen Bestseller, und die Anfragen kommen von ganz allein 😉
laura
June 5, 2013 at 3:01 pmIm Sinne von Zitaten anderer Autoren finde ich sogenannte Blurbs meistens eher fürchterlich, weil sie irgendwelche subjektiven Meinungen im short-format und gespickt mit Superlativen wiedergeben aber absolut nichts über das Buch und dessen Inhalt verraten. Wenn sich Autoren, die ich mag, dazu hinreißen lassen, macht mich das eher traurig, als dass es mich zum Kauf animiert.
Auch Blurbs in Form von Klappentexten gegenüber bin ich mittlerweile skeptisch, wie gegenüber allem, was mich zum Kaufen von etwas überreden soll!
Daher: Bitte schreibt weiter Rezensionen! Sie – und die ersten Sätze eines Buches sind für mich ausschlaggebend 🙂 LG Laura
buzzaldrinsblog
June 7, 2013 at 11:33 amLiebe Laura,
danke für diesen flammenden Appell zum Rezensieren, dem komme ich natürlich mit viel Freude nach! 🙂 Ich finde es interessant, dass du dich so gar nicht beeinflussen lässt von Zitaten und Klappentexten. Ich muss gestehen, dass ich da nicht so standhaft bin und mich dann eher einnehmen lasse – auch von Vergleichen: “Dieses Buch müssen sie gelesen haben, wenn sie Jonathan Franzen lieben.” Da werde ich dann einfach schwach. 😉
Liebe Grüße
Mara
Muromez
June 5, 2013 at 7:43 pm“Wann macht er denn endlich ‘Blubb’?”- Verona Feldbusch.
Parallelen zu erkennen… Denn meistens sind diese Blurbs eher Blablub 😀 Im Sinne von: Bild der Frau oder Brigitte empfiehlt; wird das Teil sofort weggelegt. Ansonsten sehe ich auch keine Gründe einen Kauf davon abhängig zu machen. Wie mehrmals schon hier formuliert, Klappentext und Cover in Verbindung mit dem Gefühl sowie dem Verlass aufs richtige Händchen erscheinen viel wichtiger! 😉
buzzaldrinsblog
June 6, 2013 at 4:54 pmLieber Muromez,
interessant, dass dir das Cover auch wichtig ist. Für mich gibt das immer so gar keinen Ausschlag dafür, ob ich mich für ein Buch interessiere oder nicht. 😉 Bücher, die Zitate von der Brigitte oder Bild der Frau zieren, würde ich wohl eher auch nicht mitnehmen, auch wenn mir dadurch vielleicht das ein oder andere interessante Buch durch die Lappen geht.
Auf jeden Fall finde ich es interessant zu lesen, was für Aspekte bei unterschiedlichen Buchkäufern ein entscheidender Faktor sind. Dafür hat sich die Diskussion ja schon gelohnt.
Liebe Grüße
Mara 🙂
Annegret
June 5, 2013 at 7:45 pmHallo Mara,
erstaunlicherweise habe ich heute bei einer britischen Buchrezensentin gelesen, daß sie den Klappentext als blurb bezeichnet. Also wird der Blurb nicht einheitlich gesehen.
LG
Annegret
Hermia
June 5, 2013 at 8:05 pmAber genau das schreibt Mara hier ja in ihrem ersten Satz schon. Blurb = Klappentext. Die Zitate sind ein Teil davon.
buzzaldrinsblog
June 6, 2013 at 4:51 pmLiebe Annegret,
genau das habe ich ja auch in meinem ersten Satz versucht herauszustellen, dass der Begriff “blurb” alles bezeichnet, was sich auf dem Buch befindet: Klappentext, Angaben zum Autor oder eben diese verlockenden Zitate. Das ist vielleicht ein ganz bisschen untergegangen im weiteren Verlauf der Diskussion. 🙂
Liebe Grüße
Mara
Robert
July 16, 2015 at 11:59 amAls ich vor über 30 Jahren Blurbs von Hermann Hesse und Bob Dylan auf dem “I Ging”, dem Buch der Wandlungen las, konnte ich dieser Verlockung nicht widerstehen! 🙂