Die Buchpreisblogger

buchpreis_blogger_banner

Die Longlist des Deutschen Buchpreis wird erst in einem Monat verkündet, doch im Hintergrund haben wir bereits länger an einem neuen Literaturblogprojekt rund um den Buchpreis gearbeitet. Jetzt ist es – mit dem Erscheinen der Pressemitteilung – endlich ganz offiziell:

Digitale Lesereise: Blogger diskutieren die Longlist-Titel des Deutschen Buchpreises 2015

Sieben Blogger diskutieren die Titel der Longlist / Vorstellung der Teilnehmer ab 2. Juli unter www.facebook.com/DeutscherBuchpreis / Offizieller Start am 20. August 2015

Noch 7 Wochen, dann steht die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015. Ab dem 20. August stellen sieben Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die nominierten Titel vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Bereits in den kommenden Wochen stellen sich die Blogger auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises unter www.facebook.com/DeutscherBuchpreis vor.

Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises und unter dem Hashtag #dbp15.

Mit dabei sind:

·        Birgit Böllinger, Sätze&Schätze
·        Simone Finkenwirth, Klappentexterin
·        Mara Giese, Buzzaldrins Bücher
·        Uwe Kalkowski, Kaffeehaussitzer
·        Jochen Kienbaum, lustauflesen.de
·        Jacqueline Masuck, masuko13
·        Tobias Nazemi, buchrevier

buchpreis_blogger_buttonMit dem Deutschen Buchpreis verbindet mich eine ganz besondere Geschichte, denn dieses Jahr begleite ich zum dritten Mal die Preisverleihung mit einem Bloggerprojekt. Es fing alles vor zwei Jahren mit 5 lesen 20 an – damals hatten wir uns, etwas unbedarft und sehr optimistisch, zu fünft vorgenommen, die Longlist zu lesen. Ich möchte es kaum laut sagen, dass ich zuerst geglaubt hatte, das auch alleine schaffen zu können! Im vergangenen Jahr gab es dann LongListLesen und wir waren nicht mehr nur zu fünft, sondern haben uns geöffnet: die nominierten Bücher wurden von ganz vielen unterschiedlichen Bloggern gelesen und vorgestellt. Entstanden ist dabei ein toller Austausch – auch wenn nicht alles so geklappt hat, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Nun gibt es dieses Jahr die Buchpreisblogger (das tolle Logo für unsere Aktion wurde übrigens von Jochen Kienbaum entworfen) und ich bin gespannt darauf, wie es uns sieben mit der Longlist ergehen wird. Auch wenn es noch einen Monat dauern wird, bis wir wieder wissen werden, welche Bücher nominiert sind, kann ich den Buchpreisherbst schon jetzt kaum mehr erwarten. Wir sind zwar dieses Mal wieder eine „geschlossene“ Gruppe, aber mein größter Wunsch ist es, dass wir alle über die nominierten Titel ins Gespräch kommen. Ich hoffe also, dass ihr schon genauso gespannt seid wie ich – auf die Longlist und auf die Buchpreisblogger.

Sommerliche Lesetipps!

Lektüre im Liegen

In dieser Woche lohnt sich mal wieder der Gang zum Zeitschriftenkiosk, denn Autoren der Wochenzeitung ZEIT stellen ihre Bücher des Sommers vor. Was macht man im Sommer auch schon anderes, als faulenzend in der Sonne liegen und lesen? Unter dem Motto Lektüre im Liegen kommen unter anderem Iris Radisch, Jens Jessen, Adam Soboczynski und Ursula März zu Wort.

Es werden zwölf Bücher vorgestellt, einige davon sind gleich auf meine Wunschliste gewandert – obwohl ich doch so viel lese, kenne ich übrigens erst eins der zwölf Bücher. Auf meine Wunschliste geschafft haben es zwei der Bücher: Unter den Lebenden von Eyal Megged und Das Salz in der Wunde von Jean Prévost.

Sommerbücher Wunschliste

Als ich so durch die sommerlichen Buchtipps blätterte, habe ich überlegt, ob ich so etwas eigentlich auch kennen: gibt es sie wirklich, die sogenannten Sommerbücher? Meine Lektüre teilt sich eigentlich nicht nach Jahreszeiten, ich lese im Sommer keine anderen Bücher, als im Winter. Meistens lese ich im Sommer jedoch deutlich mehr. Der Sommer bedeutet Urlaub und Ferienzeit, die Tage bleiben lange hell und ich fühle mich andauernd zum Lesen eingeladen. Könnte es etwas Schöneres geben, als irgendwo im Freien zu sitzen und ein Buch zu lesen? Dabei greife ich intuitiv zu schmalen und leichteren Büchern, während ich mir die dicken Brocken häufig für die langen Wintertage aufhebe.

Inspiriert von der Beilage der ZEIT bin ich heute mal an mein Bücherregal herangetreten und habe Ausschau nach sommerlichen Büchern gehalten: ein Sommerbuch ist für mich ein Buch, das ich leicht und flott lesen kann, das aber dennoch auch einen literarischen Anspruch hat, mich vielleicht nachdenklich macht oder mich bewegt.

Sommerbücher

Maria Semple hat mit Wo steckst du, Bernadette? ein witziges und erfrischendes Buch vorgelegt, das herrlich ungewöhnlich ist. Auch Altes Land von Dörte Hansen ist leicht und locker zu lesen, enthält darüber hinaus aber auch eine sehr berührende Familiengeschichte. Ein ganz besonderes Jahr habe ich an nur einem einzigen Tag durchgelesen – auf dem Balkon sitzend. Es ist eine leichte und kitschige Lektüre, aber irgendwie ist es auch wunderbar, wie Thomas Montasser darüber schreibt, dass Literatur unser Leben verändern kann. Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan ist für mich der Inbegriff von Sommerlektüre – das Buch gibt es mittlerweile schon als Taschenbuch und es ist eine großartige Sommerlektüre mit genau der richtigen Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang. In diese Kategorie fällt auch Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen. Eleamor & Park ist ein Jugendbuch – eigentlich greife ich nur selten zu Jugendbüchern und dieses hier ist nicht einmal wirklich leicht, sondern sogar ziemlich traurig. Ich habe aber einfach noch kein besseres Buch über die erste große Liebe gelesen – es ist witzig, berührend und bittertraurig. .

Vielleicht ist in eurem Urlaubskoffer in diesem Jahr noch ein Plätzchen frei, ich würde mich freuen, wenn eines meiner Sommerbücher darin Platz finden würde.

Und ihr? Habt ihr in diesem Jahr schon so ein richtiges Sommerbuch gelesen, das ihr mir für meinen Koffer empfehlen könntet?

Ein Jahr auf dem Land – Anna Quindlen

Wenn man sich das Cover und den Klappentext anschaut, beschleicht einen das Gefühl, vielleicht zu etwas seichter Lektüre gegriffen zu haben. Doch der Roman lässt sich zwar flott lesen, verliert dabei aber nie den literarischen Anspruch und bietet nebenbei auch einigen Stoff zum Nachdenken. Für mich ist Ein Jahr auf dem Land das perfekte Sommerbuch.

Quindlen

Es gab Nächte, da erwachte sie mit einem Stacheldrahtzaun aus leichtem, aber unverkennbarem Schmerz rund ums Herz.

In Amerika ist Ein Jahr auf dem Land unter dem Titel Still life with bread crumbs erschienen und hat bei Kritik und Publikum gleichermaßen für Furore gesorgt – eine viertel Million Mal wurde das Buch verkauft. Ein Blick auf den Klappentext verrät, dass es um Rebecca Winter geht, einer in die Jahre gekommenen Frau, die plötzlich und gezwungenermaßen vor einem Wendepunkt im Leben steht. Von ihrem Mann hat sie sich scheiden lassen, ihr erwachsener Sohn lebt sein eigenes Leben und ihre großen Erfolge als Künstlerin liegen schon lange hinter ihr. Die Tantiemen werden immer geringer und das Ersparte rinnt ihr durch die Finger. Ihr Apartment in New York kann sie irgendwann nicht mehr finanzieren, aber trennen möchte sie sich noch nicht von diesem Leben, das einen so wichtigen Teil ihrer Identität ausmacht. Stattdessen vermietet sie ihre Wohnung unter und zieht in ein leicht ramponiertes und vor allen Dingen günstiges Häuschen fernab der Stadt. Was als unfreiwillige Auszeit vom wirklichen Leben beginnt, nimmt plötzlich eine Entwicklung, die sich Rebecca Winter vorher nie hätte erträumen können. Sie verlässt die alten, ausgetretenen Pfade und findet den Mut, neue Wege zu gehen. Auf diesen Wegen begegnet ihr nicht nur eine neue Liebe, sondern auch längst verloren geglaubte Inspiration.

Kein halbes Jahr später war Rebecca Winter zur feministischen Ikone avanciert, ihre Küchentisch-Serie wurde von Kunstkritikern und Essayisten gleichermaßen als Überhöhung und Verurteilung des weiblichen Lebens und des weiblichen Tätigkeitsfelds gefeiert.

Als Rebecca Winter aus ihrem alten Leben aussteigen muss, ist sie beinahe sechzig Jahre alt. Ihren größten künstlerischen Erfolg hat sie als junge Frau gefeiert: Stillleben mit Brotkrümeln sorgte für ihren Durchbruch. Darüber war sie selbst am meisten überrascht: ihr Mann war ein Bilderbuchmacho, der seine Frau nach durchfeierten Nächten gerne mit dem Geschirr in der Küche allein zurückgelassen hat. Einen solchen Geschirrstapel hat Rebecca – völlig erschöpft und nach einer durchfeierten Nacht – in der Küche fotografiert. Es war ein spontaner Schnappschuss, auch wenn ihr das niemand glauben möchte. Ein Schnappschuss frei von jeglicher Inszenierung. Sie wird mit dem Foto berühmt, auch wenn sich ihre Kritiker um die tiefere Bedeutung der Komposition streiten: ist die Aufnahme als feministisches Statement zu interpretieren oder doch eher als flämische Komposition?

Sie wollten auch alle nicht glauben, dass sie einfach nur fotografiert hatte, was sie vorfand: eine leere Flasche, die auf der Seite lag und an deren geschwungenen Rand noch ein Tropfen Olivenöl schimmerte, eine Handvoll öliger Gabeln, die im Schein der Deckenlampe gänzten, und natürlich, das Bild, das später Stillleben mit Brotkrümeln heißen sollte, eine entfernt flämisch anmutende Komposition aus benutzten Weingläsern, gestapelten Tellern, den abgerissenen Resten zweier Baguettestangen und einem Küchentuch, dessen eine Ecke von der Flamme des Gasherds ein wenig angesengt war. 

Unsere heutigen Lebensstrukturen – es passiert immer seltener, dass man jahrelang denselben Beruf ausübt und auch Scheidungen und Trennungen nehmen zu – bedingen es, dass man gezwungen ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Auch Rebecca Winter gerät in diese (finanziell bedingte) Zwangslage, aus der heraus sie in ein neues Leben starten muss. Plötzlich ist sie für ihr Leben ganz allein verantwortlich, nichts wird ihr mehr abgenommen und in dem baufälligen Häuschen ist so einiges zu tun. Doch es gelingt ihr, die neuen Umstände nicht nur anzunehmen, sondern in etwas Positives umzuwandeln: sie fängt plötzlich wieder an zu arbeiten, trifft einen Mann, den sie anziehend findet und legt sich einen zotteligen Vierbeiner zu. Stück für Stick richtet sie sich in diesem unbekannten Leben ein und wandelt ein bitteres Ende in einen verheißungsvollen Neuanfang um.

Wie sollte es weitergehen? Wie und wo sollte sie leben? Womit ihr Geld verdienen? Sie wusste, jeder vernünftige Mensch würde ihr raten, sich zu verkleinern, abzuspecken, die Wohnung zu verkaufen, doch so etwas konnte man nur sagen, wenn man die Wohnung als Immobilie betrachtete und nicht als Zuhause. Wie wollte ihr Zuhause nicht verkaufen. Für sie war es die letzte Verbindung zu dem Ich, das sie einmal gewesen war.

Anna Quindlen erzählt in Ein Jahr auf dem Land die Geschichte eines Neuanfangs, sie erzählt von einer Selbstfindungsreise, von einer Befreiungsgeschichte. Und sie erzählt eine Liebesgeschichte, natürlich mit Happy End. Das hört sich möglicherweise alles kitschig an und vielleicht ist es das sogar – ein ganz klein wenig – und dennoch ist dieses Buch mehr als eine leichte und unterhaltsame Lektüre. Es ist ein Buch, das einen nachdenken lässt über die Ausrichtung des eigenen Lebens und es ist ein Buch, das die Angst davor nimmt, dass Dinge manchmal auch zu Ende gehen können. Das, was danach kommt, ist vielleicht sowieso viel besser, viel erfüllter, viel mehr das, was man sich immer gewünscht hat. Anna Quindlen macht Lust auf Neuanfänge und macht Mut, sich zu trauen und auch mal etwas zu wagen. Es mag kitschig klingen, doch eigentlich kann man nur gewinnen, wenn man sich traut, ausgetretene Pfade auch mal zu verlassen.

Ein Jahr auf dem Land ist leicht, unterhaltsam, flott zu lesen und zwischendrin auch noch recht witzig – es ist gleichsam aber auch eine berührende und mutmachende Lektüre, die nie den literarischen Anspruch verliert. Für mich sind das die idealen Bestandteile eines wunderbaren Sommerbuchs.

Anna Quindlen: Ein Jahr auf dem Land. Aus dem Englischen von Tanja Handels. DVA Verlag, München 2015. 320 Seiten, €19,99. Wer mal reinlesen möchte, kann sich hier eine Leseprobe runterladen.

Quindlen Verlosung

Wer jetzt neugierig geworden ist, der hat die Chance, ein Exemplar vom Ein Jahr auf dem Land zu gewinnen. Hinterlasst mir einfach bis zum 3.7. um 24 Uhr einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail an mara.giese@buzzaldrins.de.

Viel Glück!

Ein elektrischer Nachmittag

Am Samstag war ich in Berlin und habe den Electric Afternoon besucht. Der Electric Afternoon ist Teil der Electric Book Fair, die von Nikola Richter und Andrea Nienhaus organisiert wird. Auch wenn sie Fair heißt, handelt es sich dabei nicht wirklich um eine klassische Messe. Die beiden Organisatorinnen sprechen von einer strategischen Bewegung, bei der sich alles um das digitale Schreiben und Publizieren dreht.

DSC_4887

Der Electric Afternoon fand im Colonia Nova statt, mitten in Kreuzberg

Auch wenn ich schon länger einen E-Reader habe, muss ich gestehen, dass ich ihn nur selten nutze. Wenn ich die Wahl zwischen einem E-Book und einem gedruckten Buch habe, dann greife ich immer noch lieber zum gedruckten Buch – zumindest dann, wenn ich zu Hause lese. Eigentlich ist das seltsam, da ich mich tagtäglich als digital native durch mein Leben bewege … zum Lesen gehört dann aber doch irgendwie das gedruckte Buch. Doch mittlerweile gibt es nicht mehr nur E-Books, die ein Abklatsch des gedruckten Buches sind, sondern ganz viele spannende und eigenständige Projekte. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, meinen Samstagnachmittag elektrisch zu verbringen – in der Hoffnung, in Zukunft vielleicht doch etwas häufiger mal zum E-Book zu greifen.

Unter dem Electric Afternoon kann man sich wohl am besten eine Art Barcamp vorstellen – einige Workshops standen bereits im Vorfeld fest, der Rest wurde spontan vor Ort beschlossen. Neben vielen anderen Themen, ging es unter anderem auch um Data Driven Publishing, Autorenmarketing, den Mehrwert des E-Books, den Leser von morgen und die Literaturvermittlung im Netz. 

DSC_4883

Es dauerte ein wenig, aber dann stand der Zeitplan fest

Die Qualität der angebotenen Workshops war ganz unterschiedlich, mich konnten leider nicht alle Sessions überzeugen – was vielleicht aber auch daran gelegen haben kann, dass ich, was das elektrische Lesen betrifft, noch ein Neuling bin und am Samstag fast ausschließlich von Experten umgeben war. Dennoch habe ich viel aus diesem Nachmittag mitgenommen, vor allen Dingen die Erkenntnis, dass sich im Moment ganz viel wandelt und verändert. Die Verlagsstrukturen weichen immer stärker auf, Verlage und Autoren müssen sich aus diesem Grund neu positionieren. Es gibt immer mehr Autoren, die mittlerweile auf einen Verlag verzichten, weil sie das, was ein Verlag bietet, sich auch woanders herholen können. Einer der Teilnehmer bezeichnete diese Phase des Umbruchs als Experimentierfeld – es gibt viele neue Entwicklungsmöglichkeiten, es bleibt dabei aber immer die Frage, ob und wie sich neue Formen etablieren können. Zu dieser Entwicklung passt, dass sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung geöffnet hat und seit kurzem E-Lektüren anbietet, eine E-Book-Kolumne. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch dabei bleibt die Frage, wie Verlage mit den E-Books, die sie machen, sichtbar werden können. Vor allen Dingen die kleinen und ambitionierten E-Book-Verlage kämpfen darum, gesehen zu werden.

DSC_4889

Hier geht es gerade um das digitale Schreiben und digitale Literatur

Besonders gespannt war ich natürlich auf den Workshop von Karla Paul, die mittlerweile den Verlag Edel eBooks leitet: Literaturvermittlung im Netz hieß ihre Session. Das ist schließlich genau das Thema, mit dem ich mich tagtäglich beschäftige. In fünfundvierzig Minuten gelang es ihr, nicht nur Einblicke in die Literaturvermittlung im Netz – und wie sie idealerweise ablaufen könnte – zu geben, sondern vor allen Dingen auch, ihre Begeisterung für Bücher und gutes Marketing weiterzugeben. Die Schlussworte von Karla Paul waren gleichsam ein schöner Blick in die Zukunft: sie sagte, dass wir geduldig, mutig, kreativ und selbstbewusst sein müssen. Wenn wir all das sind, dann können wir die digitale Zukunft mitgestalten. Mit im Gepäck auf meiner Heimreise hatte ich am Ende des Tages also wieder einmal viele schöne Begegnungen, einiges an Inspiration und die Erkenntnis, wie wichtig Mut, Emotionen und Begeisterung sein können.

DSC_4892

Nicht alle Barcampteilnehmer fanden die Workshops interessant …

Wer jetzt übrigens auf den Geschmack des elektrischen Lesens gekommen ist, dem kann ich einen Artikel von Sophie Weigand auf ihrem Blog Literaturen empfehlen: dort werden zahlreiche interessante Projekte und Digitalverlage vorgestellt. Ein Blick auf den Blog von Frank Rudkoffsky lohnt sich ebenfalls, dort setzt er sich mit den neuen Möglichkeiten von Digitalverlagen auseinander. Schaut euch auch mal den neuen Digitalverlag des S. Fischer Verlags an: digiBook ist zwar ein etwas altbackener Name, das Programm ist aber mehr als spannend.