Verführerischer Bücherherbst …

DSC_1913

Heute lohnt sich der Gang zum Zeitschriftenkiosk, denn der neuen Ausgabe der ZEIT liegt die Literaturbeilage zur kommenden Buchmesse bei. Es ist eine Literaturbeilage voller interessanter Büchertipps. Erwähnung finden nicht nur die klügsten, sondern auch die spannendsten und verführerischsten Neuerscheinungen.

Es gibt ein Porträt der finnischen Schriftstellerin Sofi Oksanen sowie zahlreiche Besprechungen zu Büchern von Botho Strauß, Deborah Levy, John Burnside oder Thomas Melle. Passenderweise gibt es auch eine Besprechung zu Philipp Bloms neuem Buch, dessen Essay ich heute erst vorgestellt habe.

Ein Blick lohnt sich zur Einstimmung auf den Bücherherbst und die Buchmesse auf jeden Fall!

Philipp Blom – Über Sehnsucht, Träume und Geschichten

Bereits letzte Woche hatte ich von einer spannenden neuen Idee des elektrischen Lesens berichtet und seit heute gibt es sie nun, die ersten zehn Texte der Hanser Box: darunter finden sich Kurzgeschichten und Essays namhafter Autoren wie Javier Marías, Henning Mankell, T.C. Boyle und Thomas Glavinic. Ich habe einmal in die digitale Wundertüte gegriffen, habe mich jedoch für keinen dieser Autoren entschieden, sondern für Philipp Bloms Essay Über Sehnsucht, Träume und Geschichten.

DSC_1910

Ohne Geschichten wären wir blind und taub.

Philipp Blom ist Autor und Historiker. Er schreibt regelmäßig für unterschiedliche Zeitungen und Zeitschriften und hat bereits zahlreiche Bücher publiziert. Ich muss gestehen, dass es vor allem der Titel gewesen ist, der mich neugierig gemacht hat: Geschichten lese ich jeden Tag mit großem Vergnügen, ein Leben ohne wäre für mich nicht vorstellbar. Umso neugieriger war ich darauf zu erfahren, was Philipp Blom über Sehnsucht, Träume und Geschichten zu erzählen weiß.

Von Anfang an hatte unsere Sehnsucht nur eine Waffe gegen die Erfahrung der Sinnlosigkeit in unserem eigenen Leben: Wir haben uns Geschichten erzählt. Geschichten haben Anfang, Mitte und Ende, das Handeln der Figuren hat sinnvolle Konsequenzen, die Guten werden belohnt, die Bösen bestraft, zufällige Fakten erhalten Bedeutung und Funktion, einen Ort im Geschehen.

Auf Einladung des Getty Research Institutes verbringt Philipp Blom einige Monate in Los Angeles, in einem Apartment voller Kunsthistoriker. Sie alle zieht es nach Los Angeles, um dort die eigenen Träume zu leben. Philipp Blom schreibt nicht nur über die Menschen, auf die er dort trifft, zum Beispiel über den Informatiker Sean und seine Frau Penny, die als Archäologin arbeitet und ein akademisches Leben auf der Überholspur geführt hat, sondern auch über die Stadt Los Angeles, in der Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume aufeinander treffen, sich manchmal erfüllen und manchmal zerplatzen. Es ist das normale Chaos, das sich Leben nennt. Alle wünschen sich etwas, Glück und Liebe, eine gute Arbeit oder Stabilität, doch manche befinden sich schon zu weit am Rand des Lebens, um sich ihre Wünsche noch erfüllen zu können. Philip Blom, der sich in diesem Essay als großartiger und kluger Erzähler erweist, kommt zu dem Schluss, dass ein Mensch dieses Chaos ohne Geschichten nicht überleben kann. Diese Geschichten können in der Literatur stattfinden oder im Kino, die Hauptsache ist es, in sie eintauchen zu können und durch sie lernen zu können, wie man sich durch das Leben navigieren kann.

Indem wir uns Geschichten erzählen, machen wir eine hässliche Realität nur dadurch schöner, dass wir uns selbst belügen: Geschichten können tatsächlich eine Zukunft schaffen, die ohne sie unmöglich gewesen wäre. Sie bieten nicht nur existenziellen Trost und einen künstlichen, auf falschen Annahmen fußenden Mut – sie erschaffen auch die Welt, in der wir leben. Wir sind und wir werden ein Abbild der Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen.

Philipp Blom schafft es mit leichter Hand in seinem Essay die drei zentralen Themen Sehnsucht, Träume und Geschichten miteinander zu verknüpfen. All dies geschieht mit Los Angeles als Folie, einer Stadt voller Träumender und Gescheiterter, voller Chaos und Geschichten. Zwischendurch streut der studierte Historiker auch immer wieder sein historisches oder auch religiöses Wissen ein und führt den Wunsch danach Geschichten zu erzählen, den bereits Kleinkinder hegen, auf ihren Ursprung zurück.

Über Sehnsucht, Träume und Geschichten ist ein spannender Essay, der mich neugierig auf einen Autor macht, von dem ich zuvor noch nichts gelesen hatte. Es ist aber auch ein Essay, der mich nachdenklich gemacht hat, der mich über die Frage nachdenken ließ, was mir Geschichten eigentlich bedeuten, was mich Geschichten lehren, was mich beim Lesen tröstet und was mich beim Lesen träumen lässt.

978-3-446-23292-1_281215145521-74 Blom_978-3-446-24617-1_MR.indd

Bilder deiner großen Liebe: Ein unvollendeter Roman – Wolfgang Herrndorf

Ein Jahr nach dem Tod von Wolfgang Herrndorf erscheint Bilder deiner großen Liebe, ein unvollendeter Roman und – wenn man so will – eine Fortsetzung von Tschick. Es ist eine Fortsetzung, die aus Bruchstücken besteht und die die Geschichte von Isa Schmidt erzählt. Wenn man an Tschick denkt, dann denkt man an Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow, doch es gab da auch noch das seltsame Müllmädchen Isa. Bilder deiner großen Liebe erzählt ihre Geschichte.

DSC_1846Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.

In Tschick ist Isa Schmidt das Mädchen von der Müllkippe. Sie hilft Andrej und Maik dabei Benzin zu klauen und begleitet sie ein Stück auf ihrer gemeinsamen Reise, bevor sie die beiden wieder verlässt. In Bilder deiner großen Liebe bekommt Isa ihre eigene Geschichte, es ist eine Geschichte, die vor den Toren einer geschlossenen Irrenanstalt beginnt. Isa macht sich auf den Weg. Wohin genau, dass weiß sie selbst noch nicht. Hauptsache weg. Die erste Gelegenheit, die sich ihr bietet, nutzt sie dazu, durch das riesige Tor aus riesigem Eisen abzuhauen – ohne Schuhe und mit nicht viel mehr als dem, was sie am Leib trägt.

Es macht einem nur wahnsinnig Angst, wenn man merkt, dass man gerade auf den Gehweg kackt und weiß, dass das nicht üblich ist und dass so was nur Leute machen, die verrückt sind, und diese Angst macht, dass es einem auch wieder ganz gleichgültig ist, was die anderen denken, ob die jetzt gucken oder nicht, weil man in dem Moment wirklich andere Probleme hat. Und mein Problem war eben, dass ich langsam wieder verrückt wurde.

Isa begibt sich auf eine Reise, immer am Fluss entlang. Sie trifft auf Daniel, der in Afghanistan gekämpft hat. Wird von Max Hiller mitgenommen, der den Kanal mit einem Frachtschiff befährt. Trifft auf einen Juristen, der Schriftsteller geworden ist und über dessen Leben ein dunkler Schatten liegt. Der Lastwagenfahrer Teddybär nimmt sie mit und mit einem Bauarbeiter führt sie ein Gespräch über die erste große Liebe. Auch der Autor selbst schmuggelt sich, standesgemäß in grüner Trainingsjacke, in den Roman – Isa begegnet ihm zwischen lauter Gräbern auf dem Friedhof.

‘Wir sind beide gut und glücklich.’

‘Obgleich wir auch traurig sind.’

‘Aber da denken wir nicht dran.’

‘Da denken wir nicht dran.’

Isas Reise bleibt unvollendet, sie endet genauso plötzlich wie der Roman. Doch aus jeder Begegnung, die sie unterwegs macht, nimmt sie etwas mit. Aus jedem Gespräch behält sie etwas, hält sie etwas fest. Es ist eine Reise, die aus Bruchstücken und Fragmenten besteht, doch vereinzelt und zwischendurch gibt es so einige Sätze voller Klarheit, voller Schönheit und von erschlagender Erkenntnis. Einer dieser Momente ist die Feststellung von Isa, dass es keinen Unterschied macht, vor siebzig Jahren gestorben zu sein oder vor siebzig Sekunden. Ein anderer Moment ist eine Stelle, an der steht, dass die Menschen mit schwierigem Schicksal glücklicher sind: Nicht die Normalen, das ist ein Naturgesetz.

Ich halte das Tagebuch wie einen Kompass vor mich hin. Pappelsamen schneien um mich herum, und der süße Duft der Lichtnelken strömt durch die Nächte. Ich sehe einen Wald, aus dem vier hohe Masten aufragen über die Baumwipfel. Am Waldrand steht eine kleine Hütte, die Teil eines Wanderwegs ist, wie drei eingekastelte Zeichen verraten. Ein schwarzer Gedankenstrich, eine gelbe Schlange, ein rotes Dreieck. Mein Name. Unter dem Dachvorsprung lege ich mich hin.

Collage Herrndorf

Manchmal ist der Sinn entstellt, manchmal stehen nur einzelne Wörter am Ende der Kapitel, ohne Zusammenhang. Auch Lücken gibt es, zahlreiche Leerstellen. Einmal berichtet Isa, ihr Vater sei von einem Meteoriten erschlagen worden, alle Zeitungen hätten darüber berichtet. An anderer Stelle erzählt sie, dass sich ihr Vater sicherlich um sie sorgt. Die Topographie des Romans ist genauso unstimmig wie die Jahreszeiten. Doch auf der anderen Seite spiegeln diese Unzuverlässigkeiten auch die Erzählerin wider, die vor lauter Verrücktheiten die Welt aus ihrer ganz eigenen Perspektive wahrnimmt. Da überrascht es auch nicht, dass sie sich mit einem taubstummen Jungen unterhält. Die zweiunddreißig Kapitel des Romans erzählen weniger eine zusammenhängende Geschichte, als eine Reise in Fragmenten. Jedes Kapitel katapultiert den Leser in eine neue Situation, an einen anderen Ort. Die Entstehung des Romans, der nur 128 Seiten schmal ist, wird in einem erhellenden Nachwort von Kathrin Passig und Marcus Gärtner beleuchtet. Bilder deiner großen Liebe fußt auf einem neunzig Seiten langen Manuskript, das Wolfgang Herrndorf vor seinem Tod fertiggestellt hatte. Ihm fehlte jedoch die Kraft, den Roman zu beenden, die Ungereimtheiten zu beseitigen, die Lücken zu schließen. Er wünschte sich jemanden, der das Buch für ihn zu Ende schreiben sollte, doch das ist nicht geschehen, stattdessen wurde dieser kaputte Roman veröffentlicht. Das ist sicherlich auch sinnvoll, denn neben all dem, das keinen Sinn ergibt, findet sich dann doch die Stimme des Autors wieder, die mal humorvoll ist und mal tieftraurig, geprägt von einer erschreckenden Kraft.

Und wenn mir einmal jemand begegnet wäre und hätte mir erzählt, dass dieser Tag und dieser Weg und wie ich Tag für Tag an immer genau der gleichen Stelle mit der flachen Hand über die Farnbläter streiche, während immer und immer die Sonne scheint, dass in meiner Erinnerung nur das zurückbleiben würde und dass ich nie glücklicher sein würde als in diesem Moment, dann hätte ich ihn angeguckt, wie du mich jetzt anguckst. Weil du nicht weißt, was Zeit ist. Du weißt es nicht. Aber bald wirst du es wissen, und dann liegst du einen Meter fünfzig unter der Erde. Und darum erzähle ich dir das. Weil ich vielleicht der bin, der dir sagt, dass du mit der Hand über die Farne streichst, ohne es zu wissen. Das Glück macht nie so glücklich wie das Unglück unglücklich. Und das liegt nicht daran, dass es längert dauert, das Unglück. Es ist einfach so.

Mit Bilder deiner großen Liebe setzte Wolfgang Herrndorf seinen Romanerfolg Tschick fort. Isa ist auch on the road, aber ihr Weg ist vor allen Dingen düster und von vielen Gedanken über die Zeit, den Sinn des Lebens und den Tod geprägt. Es ist eine Reise ohne Ende, denn es ist dem Autor nicht gelungen, den Roman noch vor seinem Tod fertigzustellen. Dennoch ist es eine außergewöhnliche Reise und eine wertvolle, eine lesenswerte, eine berührende Lektüre. Ein letzter Gruß eines großartigen Autors.

Pfaueninsel – Thomas Hettche

Thomas Hettche erschafft in seinem Roman Pfaueninsel eine Welt, die längst vergangen scheint. Die Pfaueninsel war im 19. Jahrhundert eine Art künstliches Paradies, voller exotischer Pflanzen und wilden Tieren. Doch im Zentrum dieser märchenhaft verwunschenen Geschichte stehen weder Gärten noch Tierwelt, sondern ein kleinwüchsiges Schloßfräulein und eine tragische Liebe.

DSC_1830Nichts auf der Pfaueninsel steht sicher in seiner Zeit. Jede Geschichte beginnt lange, bevor sie anfängt.

Die Geschichte, die Thomas Hettche erzählt, beginnt im Jahr 1810 und endet etwa 70 Jahre später. Die Pfaueninsel ist ein wunderschöner Ort mitten in der Havel bei Potsdam. Die Insel wurde damals im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Peter Joseph Lenné, Karl Friedrich Schinkel und dem Hofgärtner Ferdinand Fintelmann zu einem künstlichen Paradies umgestaltet. Es wurden nicht nur exotische Blumen gepflanzt, sondern auch seltene Tiere wurden auf der Insel heimisch: es gab Kängurus, Affen und einen Löwen. Auch menschliche Exoten fanden sich auf der Insel: riesenhafte Gestalten, dunkelhäutige Wilde und sogar zwei Zwerge. Christian und Marie, die eigentlich Maria Dorothea Strakon heißt. Das kleinwüchsige Geschwisterpaar kam 1806 auf die Insel und Marie ist auf der Pfaueninsel das Schloßfräulein.

[...] die Makel des Zwergenwuchses, der ihren Kinderkopf im Laufe der Jahre immer weiter verformte, so daß ihre Stirn sich hoch aufwölbte unter dem Haaransatz, und darunter die breite, wie zerdrückte Sattelnase mit der aufgestülpten Spitze, die so gar nichts von einem Kindernäschen hatte.

Für die Besucher ist der Besuch der Pfaueninsel wie die Reise in eine fremde Welt, in eine exotische Welt voller Absonderlichkeiten, die man am Ende des Tages – glücklicherweise – wieder verlassen kann. Ein bisschen wie eine Spielzeugwelt. Doch für Marie ist die Pfaueninsel ein Zuhause, das sie in dem ständigen Gefühl bewohnt, anders zu sein, absonderlich, abartig, makelhaft. Nicht wirklich ein Mensch, sondern eine Mischung aus Pflanze und Tier. Auf keinen Fall normal. Sie wird aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit auf der Insel geduldet, aber nicht geliebt. Sie muss immer wieder für die Befriedigung von männlichen Bedürfnissen herhalten, aufgrund ihrer Zartheit weckt sie Interesse. Der König wendet sich an sie, aber auch ihr eigener Bruder. Doch im Grunde bleibt Marie alleine. Ihre Wünsche und Bedürfnisse bleiben unerfüllt, dabei wünscht sich Marie nicht viel, nur ein bisschen Liebe hätte sie gerne. Sie hat ein Auge auf Gustav geworfen, den Sohn des Hofgärtners. Doch kann die Liebe wirklich die scheinbaren Grenzen des Normalen überwinden?

Ein Monster. Sie versuchte das Wort abzuschütteln, wie man ein Insekt abschüttelt, aber es wollte ihr nicht gelingen. Monster. Monster. Monster.

Thomas Hettche legt mit seinem Roman Pfaueninsel ein Buch vor, das eigentlich aus zwei Ebenen besteht, die der Autor sehr gekonnt miteinander verbindet. Da gibt es zum einen die historische Geschichte der Pfaueninsel, die von allerlei beeindruckenden Herrschaften bevölkert wird und immer wieder in den Roman  sehr ausführlich einfließt. Da geht es um Sichtachsen, Botanik und Menagerien und um die Anordnung der seltenen Pflanzen, da werden Könige erwähnt und historische Zusammenhänge, da kommen Lenné und Schinkel zu Wort und Fintelmann der Hofgärtner. Einschränkend gesagt werden muss an dieser Stelle, dass diese Passagen ab und an einen ermüdenden Charakter haben. Zum anderen gibt es da aber auch noch die tragische Liebesgeschichte und die tragische Lebensgeschichte von Marie, die Thomas Hettche mitten hinein in diesen historischen Stoff verpflanzt, die wohl aber genauso gut in unserer heutigen Zeit funktionieren könnte. Diese Ebene hat mich von Beginn an begeistern können.

[...] alles nur Maskerade, Kulisse wie die Mauern des Schlosses, die nicht aus Steinen, sondern aus bemalten Brettern bestanden. Schloßfräulein, dachte Marie, und begann zu weinen, war sie nur in dieser Welt der Lüge, in der wirklichen aber ein Monster.”

Marie ist ein in all ihrer Naivität liebenswertes Mädchen. Die Pfaueninsel bietet ihr und ihrem Bruder Christian ein Zuhause, doch eine wirkliche Heimat finden sie dort nicht. Es ist vor allen Dingen Marie, die unter dem Makel der Kleinwüchsigkeit leidet. Die glaubt, ein Monster zu sein und stetig auf der Suche nach einem Platz im Leben ist. Dabei bedient sie sich auch der Literatur, liest sich durch die Schloßbibliothek – im verzweifelten Versuch Antworten auf Fragen zu finden, die sie quälen und bedrängen. Ihr größter Lebenswunsch ist es geliebt zu werden, doch die Liebe zu Gustav kann sie nicht erfüllen.

Thomas Hettche gelingt es, das Innenleben von Marie mit viel Feinfühligkeit und Wärme zu schildern. Das Mädchen, aus dem im Laufe der Geschichte eine unglückliche alte Frau wird, die kaum noch gehen kann, ist mir beim Lesen ganz eng ans Herz gewachsen. Aber auch die Geschichte der Pfaueninsel in all ihren poetischen Bildern weiß zu überzeugen.

Pfaueninsel ist ein wahrlich wunderschöner und sehr lesenswerter Roman. Eine weitere Besprechung gibt es auf dem Blog Wörterrausch.