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Alles Abseitige

Bücher über Bücher – eine Sammlung

Gestern feiern heute am 23. April nicht nur den Tag des Bieres, sondern vor allen Dingen den wunderbaren Welttag des Buches: an diesem Tag wird die Literatur gefeiert und es sollten ganz besonders viele Bücher gekauft und gelesen werden. Dieser Tag fiel übrigens nicht zufällig auf den 23. April, sondern geht zurück auf den Georgstag: laut katalanischer Tradition wurden am Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher verschenkt. Am heutigen Tage soll auch Shakespeare geboren und gestorben sein, auch der Todestag von Miguel de Cervantes und der Geburtstag von Halldor Láxness fallen auf diesen durch und durch literarischen Tag.

“Manchmal denke ich, der Himmel besteht aus ununterbrochenem, niemals ermüdendem Lesen.”

Brauchen wir eigentlich wirklich einen Feiertag, der uns daran erinnert, was wir eigentlich sowieso schon am liebsten tun? Bücher kaufen, Bücher lesen, Bücher verschenken – bei mir ist eigentlich jeder Tag ein kleiner Welttag des Buches.

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Für mich ist das Lesen sowohl Rettung als auch Wunder, auch wenn es kitschig klingen mag: ein Leben ohne Bücher kann ich mir schon lange nicht mehr vorstellen. Erst letztens habe ich in der ma vie wieder über die heilsame Kraft des Lesens gelesen und habe mich selbst in dem Artikel wiedererkannt, denn auch auf mich übt das Lesen eine ganz besondere Kraft aus. Schon ein paar Buchseiten am Abend können aus einem schlechten Tag einen etwas besseren Tag machen.

Zur Feier des gestrigen Welttag des Buches habe ich gestern einfach mal durch mein Archiv und ganz viele andere Blogs gestöbert, um euch passend dazu, eine Auswahl an Büchern über Bücher zu empfehlen.

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Tania Schlie: Wo Frauen ihre Bücher schreiben | Stefan Bollmann: Frauen, die lesen, sind gefährlich | Stefan Bollmann: Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug | Stefan Bollmann: Frauen und Bücher | Ruth Klüger: Was Frauen schreiben

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David Wagner: Sich verlieben hilft | Sylvia Beach: Shakespeare and Company | Ella Berthoud & Susan Elderkin: Die Romantheraphie | Andrea Gerk: Lesen als Medizin | Helene Hanff: 84 Charing Cross Road

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Petra Hartlieb: Meine wundervolle Buchhandlung | Nina Sankovitch: Tolstoi und der lila Sessel | Markus Gasser: Das Buch der Bücher für die Insel | Penelope Fitzgerald: Die Buchhandlung | Carlos María Domínguez: Das PapierhausPicMonkey Collage11

Christopher Morley: Das Haus der vergessenen Bücher | Alberto Manguel: Tagebuch eines Leser | Sasha Abramsky: Das Haus der zwanzigtausend Bücher | Quint Buchholz: Im Land der Bücher | Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Vielleicht entdeckt ihr darunter noch das eine oder andere Buch, das ihr noch nicht kennt. Ich muss gestehen, dass ich eine große Schwäche für Bücher über Bücher habe und wäre deshalb natürlich sehr gespannt auf Tipps & Empfehlungen von euch! Welche Bücher über Bücher habt ihr schon gelesen?

Ansonsten bleibt mir nur noch übrig euch auch weiterhin einen wunderbaren Sonntag zu wünschen – den Welttag des Buches habt ihr hoffentlich ausgiebig gefeiert!

Lesen statt putzen

Auf meinen sozialen Kanälen habe ich euch kürzlich davon erzählt, dass ich auf der Leipziger Buchmesse mein neues Lebensmotto gefunden habe: ich trug eine Tasche mit der Aufschrift “Lesen statt putzen” nach Hause. Als ich sie am Stand des Argument Verlags entdeckte, dachte ich, dass es doch keine passendere Tasche für mich geben könnte.

Da ihr alle genauso begeistert von der Tasche wart wie ich, habe ich beim Verlag angefragt, ob es möglich wäre, ein paar davon an meine Leser zu verlosen und schwupps hatte ich einen Stapel davon zu Hause!
Fotor_146019287765914 (1)Hinterlasst mir einfach bis zum 15.4.2016 einen Kommentar und verratet mir, ob “Lesen statt putzen” auch euer Lebensmotto ist – und schon habt ihr die Chance darauf, eine der sechs Taschen zu gewinnen. Ihr könnt mir alternativ natürlich auch eine E-Mail an mara.giese@buzzaldrins.de schreiben.

Ich wünsche euch viel Glück und noch ein wunderbares Wochenende! 🙂

John Irving: Literatur als Medizin

Auf den sozialen Netzwerken hat der Diogenes Verlag kürzlich dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #warmlesen zu erzählen, welches das Lieblingsbuch von John Irving ist und Fotos davon auf Instagram, Twitter oder Facebook zu posten. Was für eine schöne Idee!

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Auch auf meinem Blog geht es heute noch einmal um John Irving. Ich habe in den vergangenen Wochen bereits mehrmals über meine Begeisterung für diesen Schriftsteller geschrieben. Zuletzt gab es hier eine Empfehlung für Das Hotel New Hampshire und Witwe für ein Jahr.  Meine Begeisterung für John Irving ist im vergangenen Jahr noch einmal so richtig entflammt. Kennengelernt habe ich ihn vor mehr als zehn Jahren mit seinem Roman Garp und wie er die Welt sah. Danach wollte ich, aus lauter Angst, dass kein anderes Buch von ihm an Garp heranreichen könnte, erst einmal lange keinen weiteren Irving lesen. Im vergangenen Jahr habe ich ihn und seine Bücher dann wieder entdeckt. Vor allen Dingen habe ich auch die Wirkung seiner Bücher wiederentdeckt: für mich wirkt ein Buch von  John Irving wie gute Medizin. Es kann Trost spenden, Kraft geben und mich für ein paar Tage in eine völlig fremde Welt entführen.  41rJ4ZbrbnL

In zwei Wochen erscheint mit Straße der Wunder nun endlich ein neuer Roman von John Irving – ich bin schon jetzt sehr gespannt darauf. Zusammen mit dem Diogenes Verlag habe ich mir aus diesem Grund etwas ganz Besonderes für euch ausgedacht: verratet mir in den Kommentaren einfach euer Lieblingsbuch von John Irving und das Buch von ihm, das ihr schon immer einmal lesen wolltet – schon seid ihr im Lostopf und habt die Chance, ein Exemplar seines neuen Romans sowie einen Wunsch-Irving zu gewinnen. Ein reizvolles Angebot, oder habt ihr etwa schon alles von John Irving gelesen?

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Hinterlasst mir einfach bis zum 19.3.2016 einen Kommentar und verratet mir euren Lieblingsirving und euren Wunschirving – und schon habt ihr die Chance darauf, zu gewinnen. Ihr könnt mir alternativ natürlich auch eine E-Mail an mara.giese@buzzaldrins.de schreiben.

Gelesene Urlaubsbücher

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Im vergangenen Jahr habe ich einen Artikel über all meine Ungelesenen Urlaubsbücher geschrieben. Über all die Bücher, die ich im Koffer auf die Insel schleppte, nur um sie eine Woche später ungelesen wieder zurückzutragen. Zu viel gab es damals gemeinsam mit Bandit zu erleben, zu wenig Zeit blieb dafür, die Urlaubslektüre zu lesen.

In diesem Jahr ist alles anders gewesen. Der Inselurlaub war schon lange gebucht und ich habe damals keinen Gedanken daran verschwendet, diese Reise möglicherweise ohne Bandit antreten zu müssen. Doch dann ist es genauso gekommen: mit ganz viel Büchern und einem riesigen Trauerkloß im Gepäck habe ich den Jahreswechsel auf Amrum verbracht.

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Ein Teil der Urlaubsbücher, die mit auf die Insel gekommen sind …

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe – ich habe wiedermal maßlos viel eingepackt. Wenn es um meinen Lesevorrat geht, überfällt mich immer wieder eine unbändige Gier und die irrationale Angst, der Lesestoff könnte mir ausgehen. Ihr kennt das wahrscheinlich auch, oder? Ich hoffe wirklich inständig darauf, nicht alleine damit zu sein. Gelesen habe ich dann aber doch so einiges und ich hoffe darauf, euch einige der Bücher in den nächsten Wochen ausführlich vorstellen zu können. Aber nun schon mal zu meiner Lesebeute in aller Kürze:

Träumen – Karl Ove Kn042_87414_158684_xxlausgard

Träumen ist der fünfte Band von Knausgards biographischem Projekt und ich habe das Gefühl, dass der norwegische Autor noch nie so umstritten gewesen ist, wie im vergangenen Winter. Knausgard schreibt mit großer Gelassenheit über all die Ängste und Selbstzweifel, die ihn sein ganzes Leben lang verfolgt haben. Beim Lesen stelle ich mir gar nicht die Frage, ob das nun große Literatur sei, sondern verschlinge das Buch einfach – es rührt und berührt mich einfach und sollte das nicht die Hauptsache sein?


978-3-498-06440-2Dankbarkeit – Oliver Sacks

Von Oliver Sacks habe ich vergangenen Jahr bereits seine sehr anregende und berührende Autobiographie On the move gelesen. In Dankbarkeit sind die letzten Essays versammelt, die der schwerkranke Oliver Sacks vor seinem Tod geschrieben hat. Das Buch ist sehr schmal, doch dem Autor gelingt es auch auf wenigen Seiten Einblicke in seine Gedankenwelt zu geben: Lebensfreude und Dankbarkeit stehen dabei im Vordergrund, genauso wie seine Arbeit, die er ein Leben lang geliebt hat. Ich glaube, ich werde für eine ganze Weile nicht anderes mehr verschenken, als dieses schmale Büchlein.


51DWSJubRCL._SX317_BO1,204,203,200_Euphoria – Lily King

In Euphoria verwebt Lily King ganz wunderbar Wirklichkeit und Fiktion: sie schreibt über eine Forschungsreise im Jahr 1932 und über das brisante Dreiecksverhältnis von Schuyler Fenwick, Elinor Stone und Andrew Bankston. Mit großer Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen, das für mich weit mehr als ein Liebesroman gewesen ist – nebenbei werden auch interessante Einblicke in die Arbeit von Anthropologen gegeben. Inspiration hat Lily King dabei  übrigens die Lebensgeschichte von Margaret Mead gegeben.


Macdonald-HabichtH wie Habicht – Helen Macdonald

Helen Macdonald erzählt in H wie Habicht gleich mehrere Geschichten in einer: es ist zum einen eine Art Sachbuch über die Aufzucht eines Habichts, zum anderen ist es aber auch eine Geschichte von Verlust und Trauer. Erst als Helen ihren Vater verliert, entscheidet sie sich dazu, den Habicht Mabel abzurichten – die Arbeit mit Mabel hilft ihr dabei, einen Zugang zu ihrer eigenen Trauer zu finden. Für mich ist H wie Habicht ein wunderbar poetisches, großartig erzähltes Buch, aus dem ich ganz viel gelernt habe.


277a613aeff3e97cThe Art of Asking – Amanda Palmer

Seit ich den TED Talk von Amanda Palmer gesehen habe, wusste ich, dass ich auch dieses Buch von ihr lesen muss. Das Buch ist eine großartige Anleitung für alle Künstler und Freischaffende, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Ich habe gelernt, dass es darum geht, in den richtigen Momenten um Hilfe zu bitten und vertrauen in die eigenen Ideen zu haben.


41eRPkJOHsL._SX312_BO1,204,203,200_Das Hotel New Hampshire – John Irving

“Kummer schwimmt immer oben” und “Bleib weg von offenen Fenstern” sind wohl zwei Sätze, die ich nie wieder vergessen werde. John Irving erzählt in diesem Roman eine wunderbar lebenspralle Geschichte, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht: es ist ein Roman voll von Bären und schöner Sätze und es ist ganz sicherlich nicht das letzte Buch, das ich von John Irving gelesen habe.


Ich hatte trotz allem also einen ganz wunderbaren Leseurlaub und hoffe darauf, euch bald auch noch etwas ausführlicher von meinen aufgespürten Leseperlen erzählen zu können.

Ein Jahr in Büchern

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Ich kann es kaum glauben, weil es so schnell vergangen ist, aber auch das Lesejahr 2015 neigt sich mittlerweile dem Ende zu. Das neue Jahr, voller neuer Bücher und Lesestunden, ist nicht einmal mehr zwei Wochen entfernt. Auch wenn sich das Wetter noch gar nicht von seiner winterlichen Seite zeigen mag, verbringe ich die Tage dann doch ganz gerne mit einer warmen Decke, einem guten Buch und einer Tasse Tee. Ob in den letzten Tagen dieses Jahres nicht doch noch ein anderes Lesehighlight um die Ecke kommen wird, kann ich also jetzt eigentlich noch gar nicht mit endgültiger Sicherheit sagen.

Dennoch habe ich den gestrigen Sonntag dazu genutzt, mich durch mein Blogarchiv zu klicken – auf  der Suche nach den Höhepunkten meines Lesejahres. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht nur mehr als hundert Bücher gelesen habe, sondern dass darunter so viele tolle Geschichten, wunderbare Figuren und verzaubernde Worte waren, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche zu meinen Lieblingsbüchern gehören – deshalb gibt es bei mir auch keine Top 5 oder  Top 10, sondern gleich eine Top 15.

Diese fünfzehn Bücher haben mich in diesem Jahr besonders begeistert:

Sylvia Beach – Shakespeare & Company

Michael Köhlmeier – Abendland

Regina  Scheer – Machandel

Jenny Erpenbeck  – Gehen, ging, gegangen

Vea Kaiser – Makarionissi

Dörte Hansen – Altes Land

Benjamin Alire Sáenz – Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Rainbow Rowell – Eleanor & Park

Karen Joy Fowler – Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Joanna Rakoff – Lieber Mr. Salinger

Joan Schenkar – Die talentierte Miss Highsmith

Oliver Sacks – On the move. Mein Leben

Erika Fatland – Die Tage danach

Andrea Gerk – Lesen als Medizin: die wundersame Wirkung der Literatur

Tania Schlie – Wo Frauen ihre Bücher schreiben

Als ich mich so durch mein Archiv klickte, ist mir aufgefallen, dass ich in diesem Jahr ein paar neue Lesepfade eingeschlagen habe: ich habe zum allerersten Mal Jugendbücher für mich entdeckt, wodurch sich eine ganz neue literarische Welt für mich eröffnet hat. Ich habe auch zum allerersten Mal nicht nur Romane verschlungen, sondern auch verstärkt Sachbücher gelesen, dabei habe ich einige sehr gute Biographien über Schriftsteller entdeckt (nicht auf die Liste geschafft haben es: Von Geist und Geistern von Hilary Mantel und Salinger: Ein Leben von David Shield und Shane Salerno) und einige tolle Bücher über das Lesen und das Schreiben. Neben den Neuerscheinungen, an denen auch ich natürlich nicht vorbeikomme, habe ich in diesem Jahr auch endlich mal ein paar eingestaubte Bücher aus meinem Regal geholt, die dort schon viel zu lange standen – so hatte ich es mir ja auch vorgenommen, als ich Anfang dieses Jahres über das literarische Haltbarkeitsdatum schrieb.

All die Bücher auf der Liste meiner fünfzehn Jahreshighlights haben mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise berühren und begeistern können, viele der Geschichten und Figuren trage ich immer noch in meinem Herzen. Die Titel machen sich übrigens nicht nur gut auf einer Liste voller Jahreshighlights, sondern  natürlich auch unter dem Weihnachtsbaum.

Wie war denn euer Lesejahr 2015? Habt ihr ein Lesehighlight, das euch besonders im Gedächtnis geblieben ist? Ich schwelge noch in den Erinnerungen und Geschichten dieses Jahres und bin gleichzeitig schon ganz gespannt auf das kommende Lesejahr und auf die Entdeckungen, die ich machen werde. Auch wenn das Jahresende immer dazu einlädt, Beschlüsse und Vorhaben zu fassen, habe ich keine Leseziele für das kommende Jahr. Erhalten möchte ich mir meine Begeisterung, meine Neugier und meine Freude an guter Literatur.

Derweil verabschiede ich mich schonmal in den Bücherwinterschlaf – wir lesen uns im kommenden Jahr wieder, ich freue mich schon darauf!

ARD Buffet: weihnachtliche Buchtipps von Karla Paul

Es gibt nicht viele Fernsehsendungen über Bücher und wenn es welche gibt, dann laufen die häufig kurz vor Mitternacht. Umso erfrischender ist es, dass es auch Ausnahmen gibt, die diesen Trend widerlegen. Eine solche Ausnahme ist zum Beispiel Karla Paul, die – neben vielen anderen Tätigkeiten – außerdem auch noch mehrmals jährlich Buchtipps für das ARD Mittagsbuffet gibt.

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Zuletzt gab es von Karla Paul Büchertipps zu Sommer und Ostern, nachschauen könnt ihr das hier und hier. Mich hatte sie damals neugierig auf  das Buch Shakespeare & Company gemacht, das ich anschließend sofort verschlungen habe – Obacht, es besteht also Wunschzettelgefahr.

Auch heute gab es wieder Buchtipps von Karla Paul und zwar weihnachtliche Schmökertipps (aber nicht nur!). All diejenigen, die es verpasst haben, müssen sich nicht ärgern: Anschauen könnt ihr euch das zum Glück auch jetzt noch und zwar in der Mediathek.

Einen Blick auf die vorgestellten Bücher könnt ihr auch hier werfen:

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Stevan Paul: Heute koch ich, morgen brat ich | Philipp Rusch und Friederike Achilles: Die beste Entscheidung unseres Lebens | Andrea Kossmann: Reading Notes. Mein Buch der schönsten Sätze  | Cynan Jones: Graben | Kai Meyer: Die Seiten der Welt

Eine – wie ich finde – sehr spannende Auswahl, von der ich bisher noch keinen Roman kenne, auch wenn Graben von Cynan Jones schon lange auf der Wunschliste steht.

Vier der fünf Verlage haben mir die Bücher schnell und großzügig zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Das Märchenkochbuch gibt es einmal zu gewinnen, Die beste Entscheidung unseres Lebens zweimal und Reading Notes  und Graben sogar gleich dreimal! Juchu! Hinterlasst mir einfach bis zum 03.01.2016 einen Kommentar und verratet mir, auf welches der vier Bücher ihr nun am neugierigsten seid – und schon habt ihr die Chance darauf, das Buch zu gewinnen. Ihr könnt mir alternativ natürlich auch eine E-Mail an mara.giese@buzzaldrins.de schreiben.

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Liebe im Miniaturformat (4)

Es ist schon wieder mehr als drei Monate her, dass ich euch auf Bücher aufmerksam gemacht habe, die ich viele Monate zuvor gelesen und geliebt habe und die nun endlich auch im Taschenbuch erscheinen. Jetzt habe ich endlich einmal wieder die Zeit gefunden, mich erneut durch die Vorschauen zu wühlen, um nach Büchern Ausschau zu halten, die ich vor vielen Monaten gerne gelesen habe und die nun in der schmalen und kostengünstigeren Taschenbuch-Variante erschienen sind oder noch erscheinen werden.

Es macht mir eine große Freude, euch ganz besondere Bücher auf diesem Weg noch einmal ans Herz legen zu können, es ist gleichzeitig aber auch für mich spannend, mich an Bücher zurückzuerinnern, die ich vor vielen Monaten gerne gelesen habe. Meinen Blog bezeichne ich ja auch immer wieder als literarisches Gedächtnis und es ist schön, auf diesem Weg noch einmal in Geschichten einzutauchen, die einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.

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Saša Stanišić – Vor dem Fest (12.10.)

Judith Hermann – Aller Liebe Anfang (22.10.)

Elisabeth de Waal – Bei den Kanakis (23.10.)

Richard Yates – Eine strahlende Zukunft (9.11.)

Verena Güntner – Es bringen (12.11.)

Anna Weidenholzer – Der Winter tut den Fisch gut (20.11.)

Erich Hackl – Dieses Buch gehört meiner Mutter (25.11.)

Wolfgang Herrndorf – BILDER deiner großen LIEBE (27.11)

Petra Hartlieb – Meine wundervolle Buchhandlung (8.12.)

Angelika Klüssendorf – April (10.12.)

Karl Ove Knausgard – Spielen (14.12.)

Charles Lewinsky – Kastelau (18.12.)

Der Gedanke daran, dass die Haltbarkeit von Bücher immer schneller abnimmt, macht mich immer wieder traurig. Erst kürzlich las ich wieder irgendwo, dass Bücher, die sich nach drei Monaten nicht mehr verkaufen, aus den Läden verschwinden. Manchmal habe ich so ein Bild vor Augen: lauter lesens- und entdeckenswerte Bücher, auf denen eine dicke Staubschicht liegt, weil ihnen keine Zeit gegeben wurde, entdeckt und gelesen zu werden. Ob wir diese Flut an Neuerscheinungen – jedes Jahr wieder – tatsächlich brauchen, weiß ich auch nicht. Umso wichtiger ist es mir, in unregelmäßigen Abständen auf Bücher hinzuweisen, die ich vor einiger Zeit gerne gelesen habe. Ich hoffe, dass sie nun, wo sie für etwas weniger Geld erhältlich sind, noch viele weitere Leser und Leserinnen finden werden.

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