Ich lebe ich schreibe

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In der gestrigen Ausgabe der Literarischen Welt gab es ein wunderbares und lesenswertes Interview der Schriftstellerin Friederike Mayröcker. Das Gespräch führte Paul Jandl. Beide sprechen über die Lust am Schreiben; der Schreibprozess ist für Friederike Mayröcker beinahe schon ein Erlebnis mit einer einhergehenden physischen Ergriffenheit. Ihr atemloser Satz “Ich lebe ich schreibe” steht symbolisch für diesen Schreibprozess. Paul Jandl spricht mit der Schriftstellerin aber auch über den Tod, vor dem sich Mayröcker fürchtet.

“Der Tod ist ja wirklich ein Tyrann, Weil man doch nicht weg will, man muss aber, weil er es will. Man hat noch nicht alles gemacht, was man noch machen will. Und ich will ja noch so viel.”

Ein lesenswertes Interview mit der Autorin gab es auch bereits vor einigen Monaten im Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Das neue Buch von Friederike Mayröcker erscheint am 21.10.2013 im Suhrkamp Verlag.

6 Comments

  • Reply
    Klappentexterin
    June 16, 2013 at 7:42 pm

    Liebe Mara,

    vor einiger Zeit, als es draußen noch kalt war, habe ich ein wunderbares Interview mit der Autorin im SZ-Magazin gelesen und war hin und weg. Du hast besagtes Interview oben verlinkt, genau dieses war’s. Daraufhin habe mir ein Buch von ihr gekauft, das noch darauf wartet, von mir gelesen zu werden. Also, ein herzliches Dankeschön fürs Teilen dieses Beitrages.

    Herzlichst,

    Klappentexterin

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      June 17, 2013 at 1:50 pm

      Liebe Klappentexterin,

      ja, das wunderbare Interview im SZ-Magazin hatte ich auch bereits schon vor einiger Zeit gelesen und es hat mich beeindruckt und mir ausgesprochen gut gefallen. 🙂 Welches Buch hast du dir denn gekauft? Ich kenne noch nichts von Frau Mayröcker, habe aber das erwähnte neue Buch auf meinem Wunschnotizzettel notiert und bin gespannt darauf.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Eva Jancak
    June 16, 2013 at 10:45 pm

    Ja von Friederike Mayröcker habe ich schon mehrere wahrscheinlich wunderbare Interviews gelesen. In Wien hat man auch das Glück sie in der Alten Schmiede öfter zu erleben und sie wohnt auch noch ziemlich in meiner Nähe. Mit dem Lesen tue ich mir trotzdem etwas schwer, außer “Und ich schüttelte einen Liebling” habe ich, glaube ich, auch noch nicht viel von ihr gelesen. Sie ist aber trotzdem eine der großen alten Damen des Wiener Literaturbetriebs und danke für den Hinweis auf das neue Buch, von dem ich auch noch nichts hörte. Vielleicht geht es sich aus zu einer Lesung in die Alte Schmiede zu gehen, wo es wahrscheinlich vorgestellt werden wird.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      June 17, 2013 at 1:17 pm

      Liebe Eva,

      ich kenne von Friederike Mayröcker bisher auch nur die großartigen Interviews, die ich immer wieder gerne lese – an ein Buch von ihr habe ich mich bisher noch nicht herangewagt, möchte das aber auf jeden Fall noch nachholen. Ihr neues Buch, über das sie auch in diesem Interview spricht, klang so interessant, dass ich es auf jeden Fall auf meine Wunschliste setzen werde. Ich beneide dich für die Möglichkeit, diese interessante Persönlichkeit live erleben zu können. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Eva Jancak
        June 17, 2013 at 9:56 pm

        Ja, leider hat sie den Bremer Literaturpreis erst so spät erhalten, daß sie es nicht mehr schaffte nach Bremen zu fahren

        • Reply
          buzzaldrinsblog
          June 20, 2013 at 6:12 pm

          Oh, dass ist nun schon wieder eine Informationen, von der ich gar nichts wusste … 🙂

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