Nachdem der letzte Indiebookday ein großer und vielbeachteter Erfolg gewesen ist, wird dieses Großereignis natürlich auch in diesem Jahr wiederholt! Die Idee hinter dem Indiebookday ist der Impuls, kleine und unabhängige Verlage zu unterstützen und sichtbarer zu machen. Initiator dieser wunderbaren Idee ist Daniel Beskos vom mairisch Verlag gewesen, der diesen Tag im vergangenen Jahr zum allerersten Mal ins Leben gerufen hat.
Die Spielregeln, um beim Indiebookday mitmachen zu können, sind denkbar einfach:
Was ist der Indiebookday?
Ihr liebt schöne Bücher.
Am Indiebookday könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:
Geht am 22.03.2014 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen (Was Indie-Verlage sind, wird z.B. im Blog von Wibke Ladwig erklärt).
Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl mit “#Indiebookday”. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.
Der erste Indiebookday 2013 bekam in den deutschsprachigen Ländern große Aufmerksamkeit. 2014 wird der Indiebookday international.
Facebook-Event zum Indiebookday:
Zum Hintergrund
Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.
Auch ich habe heute natürlich zugeschlagen! Meine Wahl ist auf “Tobys Zimmer” von Pat Barker gefallen (aus dem Programm des Dörlemann Verlags), sowie auf “GB84” von David Peace, das in diesem Frühjahr beim wunderbaren Liebeskind Verlag erschienen ist. Auf beide Bücher bin ich bereits jetzt sehr gespannt – ich werde natürlich über meine Lektüre berichten!
Also, all ihr Liebhaber und Liebhaberinnen schöner Bücher: sagt es weiter, stürmt die Buchläden und unterstützt all die wunderbaren Kleinverlage, die so viel lesenswerte Bücher veröffentlichen. Ach ja, vergesst nicht, über eure schönen Einkäufe zu berichten – hier, auf euren Blogs, auf Facebook oder auf Twitter! Ich bin schon ganz gespannt darauf, welche Bücher bei euch einziehen werden – falls ihr noch nicht wisst, wofür ihr euch entscheiden sollt, hier findet ihr ganz viel Inspiration!
7 Comments
Mein Lieblingsbuch – heute ist Indiebookday!!! | masuko13
March 22, 2014 at 2:59 pm[…] möchte (wer dennoch gern nachlesen will – auf dem Blog readindie und auch bei Mara von Buzzaldrins gibt es tolle Beiträge zum […]
das A&O
March 22, 2014 at 3:25 pmDörlemann Verlag <3
Ich glaub, ich hab sowieso fast immer Iniebookday 😉 Verfolge aber mit großer Freude die Aktion und die vielen schönen Beiträge. War heute spontan in der Stuttgarter Büchergilde Gutenberg und habe ein Buch der "Folio Society" gekauft. Könnte damit auch zur Aktion passen. Und wenn der Indiebookday dann endlich nationaler Feiertag ist, hat man auch richtig viel Zeit, die ganzen tollen Bücher sofort zu lesen.
Buchstabenbunte Grüße
von das A&O
buzzaldrinsblog
March 23, 2014 at 12:04 pmIch liebe auch den Dörlemann Verlag und freue mich schon ganz doll auf die Lektüre des Romans! 🙂 Ich kann für mich sprechend übrigens auch sagen, dass ich mehr als einmal im Jahr Indiebookday feiere, gerade in diesem Moment lese ich auch wieder etwas aus einem Indiebookverlag – aber schön, wenn durch einen solchen Tag Menschen auf Kleinverlage aufmerksam gemacht werden, die das vielleicht nicht so halten, wie wir.
Liebe Grüße
Mara
jancak
March 22, 2014 at 5:59 pmAber eigentlich ist es ja ganz egal, was man liest, jedes Buch gilt, wahrscheinlich auch die aus den Großverlagen und dann natürlich die Selbstgemachten, etc, so denke ich, werde mich aber natürlich jetzt ein bißchen auf der Indie-Facebookseite umsehen und habe, nachdem ich gestern ein Buch gelesen und besprochen habe, das zuerst fümfzigtausend Mal bei “Amazon” verkauft wurde und dann einen Verlag gefunden hat, mich in das ganz Alte zurückbegeben und lese jetzt Travens “Karren” aus dem Bücherschrank meiner Eltern, in den 1930 er Jahren erschienen, als es wahrscheinlich noch keine Indies gegeben hat, bzw. man mit diesen Begriff nichts anfangen wußte, das sehr sehr interessant ist und dann warte ich, ob ein Buch aus einem Kleinstverlag, das ich gerne bis zu seiner Präsentation im April besprechen würde, vielleicht doch noch zu mir kommt, Viele Grüße aus Wien, schade, daß wir uns bei der Buch-Wien nicht sehen werden, die ist natürlich sehr sehr klein, kein Vergleich zu Leipzig, das ich von der Größenordnung eigentlich Frankfurt gleichsetzen würde, auch wenn der Stock mit den Sicherheitsguards, wo kein Zutritt ist und die Lizenzen und die Verträge abgeschlossen werden, fehlt, aber man kann dort trotzdem vier Tage herumlaufen und Leute treffen, Bücher anschauen und zu Lesungen gehen und jetzt geht es einmal nach Ungarn, wo ich mir auch schon den entsprechenden Lesestoff eingepackt habe und da ist auch etwas ganz Interessantes dabei. Das Buch heißt “Die andere Esther” ist aber nicht von Katja Perowskaja, sondern von Magda Szabo und ich habe es einmal im Bücherschrank gefunden.
buzzaldrinsblog
March 23, 2014 at 11:58 amLiebe Eva,
ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz was du meinst: “Aber eigentlich ist es ja ganz egal, was man liest, jedes Buch gilt, wahrscheinlich auch die aus den Großverlagen und dann natürlich die Selbstgemachten, etc, so denke ich […]”. Beziehst du dich damit auf den Indiebookday oder ist das eine allgemeine Aussage? Am Indiebookday sollen ja nun mal gerade nicht die Großverlage “gelten”, sondern die Kleinverlage, die vielleicht weniger Beachtung finden.
Ich warte ja immer noch auf den Selfpublisherday! 😉
Liebe Grüße
Mara
jancak
March 23, 2014 at 12:43 pmIch meinte damit, daß ich, obwohl ich das mit dem Indiebooktag naürlich verstehe, gar nicht so gegen die Großverlage kämpfen will. Auf den Selbstpublishertag warte ich auch noch, aber wieder eigentlich ist es ganz egal, was man liest, ob das von Suhrkamp, den sogenannten Indies, wo ich ja immer ganz erstaunt bemerkte, daß da ganz etablierte Verlage dabei sind, etc. Mir persönlich ist das egal und ich lese mich quer durch den literarischen Krautgarten, möchte weder gegen den ” bösenAmazon”, der ja seine Türen den Selbstpublishern eröffnet hat, noch gegen etwas anderes kämpfen und habe mir gestern, ganz ehrlich, auch kein “Indie-Buch” um zwanzig Euro gekauft.
Dafür waren es am Donnerstag bei dem Buchändler in der Lercehnfelderstraße vier, jedes schön um einen Euro, eines war vom Dumont-Verlag, ein früher John von Düffel und ein alter Ray Bradbury von Diogenes. Ich finde das Lesen und das Schreiben ist wichtig, aber die Verlagswelt und ihre Sorgen gibt es natürlich auch und es war auch schön mich durch dieses Facebookseite zu scrollen. Da habe ich ganz erstaunliche Entdeckungen gemacht.
Mission Indiebookday | We read Indie
March 24, 2014 at 7:44 pm[…] Lest hier buzzaldrins Beitrag zum […]