Vea Kaiser im Gespräch!

Im Vorfeld von Vea Kaisers Lesung am 30.01. in Bremen hatte ich die Möglichkeit, die junge Autorin zu einem Interview zu treffen und ihr einige Fragen zu stellen. Vea Kaiser spricht nicht nur über ihr Buch, sondern auch über ihr Literaturstudium in Hildesheim, ihren offenen Brief auf Facebook und warum sie nie wieder ein Buch mit Kunstdialekt schreiben möchte.

DSC_6486Buzzaldrins Bücher: Erst einmal vorweg: Welche Fragen kannst du in Interviews mittlerweile nicht mehr hören?

Vea Kaiser: Ich glaube, ich habe ein sehr schlechtes Gedächtnis. Gerade was Dinge angeht, die nicht so schön sind. Meine Freunde sagen immer, sie beneiden mich darum, weil ich wirklich das Talent habe, Dinge die mir lästig waren, total zu vergessen. Es gibt also – wenn ich so überlege – eigentlich gerade nichts, mit dem du mich in den Wahnsinn treiben könntest.

Du hast “Blasmusikpop“”mit dreiundzwanzig Jahren veröffentlicht. Wann ist dir die Idee gekommen?

Die Uridee hatte ich mit 16 beim Joggen. Mir kommen immer alle guten Ideen meines Lebens beim Joggen. Ich war damals total sauer auf mein Dorf. Ich wollte bei einem Theaterprojekt mitmachen und hatte auch hunderte Ideen, aber ich hatte mit dem Dorf nie etwas zu tun gehabt und bin nur für das Theaterprojekt dort eingestiegen. Ich wollte damals Samuel Beckett spielen – aber das kann man natürlich nicht mit einer Laienschauspielertruppe in Kasten am Hegerberg. Was ich aber mit 16 nicht kapiert habe. Ich habe immer gedacht: meine Ideen sind die besten und alle, die das nicht so sehen, sind Idioten. Sie haben es nicht so gesehen und ich war sauer, ging joggen und dachte mir beim Laufen: ich schreibe jetzt einen Racheroman und erkläre der Welt, wie bösartig Kasten am Hegerberg ist. Das war dann die Grundidee und die Struktur des Romans: dass eine Figur, die in einem Dorf gefangen ist, aus der Isolation heraus über dieses Dorf schreibt.

Wie ging es dann weiter?

Mit zwanzig habe ich ein Jahr in Deutschland gelebt, in Hildesheim. Ich fand das so schrecklich, dass ich gemerkt habe, Kasten am Hegerberg ist eigentlich richtig nett. Durch die Isolation in Deutschland habe ich sehen können: mein Dorf ist eigentlich gar nicht so böse und dann habe ich mich erinnert, wie ich damals die Geschichte schreiben wollte, die ja vielleicht auch unabhängig von mir und meinem Dorf interessant sein könnte. Zu der damaligen Zeit habe ich erste Kurzgeschichten veröffentlicht und an Wettbewerben teilgenommen und hatte ersten Kontakt zu Menschen, die aus dem Literaturbetrieb kamen: Verleger und Agenten, die dann fragten, ob ich etwas Längeres habe. Dann dachte ich: warum nicht diese Geschichte. Begonnen habe ich am 19. Dezember 2009 und fertig war ich am 15. September 2011.

Warum empfandst du deine Zeit in Hildesheim als so schrecklich?

Das hatte viele Gründe: ich bin mit dieser deutschen Kleinstadt nicht so richtig zurechtgekommen, weil ich davor in Wien gelebt habe. Wenn ich Hildesheimer sprechen höre, höre ich immer den Satz “Sagen Sie mal!”. Was gar nicht böse gemeint ist, das ist dieses typisch Niedersächsische. Ich komme halt aus einer Kultur, die nur in Konjunktiven redet. In Österreich gibt es de facto keinen Imperativ. Ich hab einfach so Heimweh gehabt. Ich wollte wieder, dass die älteren Herren in der Straßenbahn “Grüß Sie Gott, Fräulein” sagen, ich wollte wieder, dass die Bäckerinnen fragen “Was täten Sie denn gern kaufen wollen?” und nicht “Sagen Sie mal, was wollen Sie?”. Ich habe Sehnsucht gehabt nach der Küche, ich habe einfach nach allem Sehnsucht gehabt: nach dem Geruch der Straßen und auch nach den üblen Seiten der Österreicher.

Du hast in Hildesheim Literarisches Schreiben studiert. Hat dir das Studium beim Schreiben deines Romans geholfen?

Nein, beim Schreiben eher nicht. Ich habe gemerkt, dass ich einfach nicht der Typ dafür bin, ständig über das zu sprechen, was ich mache. Ich habe viel eher das Gefühl, dass ich zufrieden bin, dass ich tausende Stimmen in meinem Kopf habe, die mir alle Ideen für meinen Text einflüstern.  Was mir das Studium aber auf jeden Fall beigebracht hat, ist ein Verständnis für den Betrieb. Ich glaube, es war wirklich wichtig zu lernen, wie der Literaturmarkt heutzutage funktioniert –  was sind Agenten, welche Wettbewerbe sind wichtig und ähnliches.

Ist der Dialekt in dem Buch ein Kunstdialekt?

Ja, den habe ich mir zusammen mit einem Sprachwissenschaftler von der Universität Wien ausgedacht, weil ich nicht wollte, dass man das Dorf zuordnen kann. Sobald man einen existenten Dialekt verwendet, kann man genau sagen, dass ist da oder dort. Wir haben versucht Merkmale von den verschiedensten deutschen Dialekten irgendwie zusammen zu wurschteln und daraus etwas Neues zu machen.

Wie arbeitsintensiv war das?

Das war eine Heidenarbeit und ich habe mir danach geschworen: nie wieder!

Nie wieder Dialekt?

Nie wieder Kunstdialekt! Ich mag gerne Dialekt. Ich finde es einfach gut, dass man heutzutage wieder Dialekt schreiben kann, dass wir da auch über diese intellektuelle Attitüde hinweg sind, dass Dialekt irgendwie sozial schwache Menschen auszeichnen würde. Durch unsere Sprache sind wir. Durch unsere Sprache verstehen wir. Die Grenzen unseres Handelns sind die Grenzen unserer Sprache. Wenn man in der Literatur eine ganze Ebene der Sprache ausklammert, nur weil man nicht weiß, wie man sie schreibt, dann nimmt man vom Leben nur einen gewissen Teil wahr.

Was war das Besondere an der Arbeit mit diesem Kunstdialekt?

Das war eine Fuzzelei. Da es sich um einen Kunstdialekt handelte, konnte außer mir niemand anderer den Text korrigieren. Ich war damit vollkommen allein. Das Korrigieren der Fahnen hat zwei Monate meines Lebens und fünf Jahre meiner Zukunft gekostet. Ich musste jeden einzelnen Satz rausschreiben und dann schauen, ob ich das immer gleich geschrieben habe. Ich bin ein Perfektionist. Als ich fertig war, hatte ich anschließend eine Influenza: zwei Wochen lang ich tot auf meiner Couch und habe grünes Zeug gehustet.

Du hast den Roman parallel zu deinem Studium fertiggestellt. Wann hast du damals die Zeit zum Schreiben gefunden?

Ich habe immer morgens vor der Uni geschrieben. Ich muss gestehen, dass ich eine langsame Studentin bin, aber bewusst langsam, weil ich Griechisch und mein Studium liebe. Germanistik habe ich in vier Semestern durchgezogen. Bei Griechisch lasse ich mir gerne Zeit. Aber das Studium allein war für mich auch immer zu wenig. Das war nicht genug. Für das Schreiben bin ich früh aufgestanden und habe vor der Uni meine vier Stunden gearbeitet. Teilweise habe ich dann auch zwischen den Vorlesungen geschrieben, denn als Student hat man viel Wartezeit. Ich hatte mit den anderen Studenten nie viel zu tun und so habe ich mich in die Ecke gesetzt und einen Roman geschrieben.

Hast du zwischendurch an deiner Romanidee gezweifelt?

Ja, jeden zweiten Tag, nachts, um fünf Uhr morgens grübelnd im Bett. Immer wieder.

Wer hat dich dabei unterstützt, deine Idee durchzuziehen?

Ich hatte einen Agenten an meiner Seite, einen ganz wunderbaren, lieben und dicken Schweizer. Der hat mein Händchen gehalten. Der war so eine große Unterstützung. Am Anfang hatten wir immer ein Mal die Woche einen Telefontermin, weil er das so macht mit seinen Autoren und vor allem mit seinen Problemkandidaten. Das war sehr schön, weil ich wusste, ich konnte ihn anrufen, wenn es mir nicht gut ging. Ich habe dann auch häufig angerufen und gesagt: ich zweifle. Er war der erste Mensch, der mich überhaupt verstanden hat mit dem Schreiben. Meine Familie hat immer gedacht, das Kind ist mit fünf Jahren mal auf den Boden gefallen und hat sich den Kopf geprellt.

Deine Eltern haben dich bei deinem Wunsch zu schreiben, nicht unterstützt?

Die haben das nicht verstanden. Das Schreiben ist für viele Menschen etwas Seltsames. Das merke ich immer wieder. Schon allein, wie oft ich gefragt wurde, ob ich mich jetzt schon als Schriftstellerin bezeichnen würde. Ja, wieso denn auch nicht? Das ist ein Job wie jeder andere, mit dem man halt seine Miete bezahlt, Steuern zahlen muss und die Krankenversicherung abführt. Die Leute assoziieren mit diesem Begriff aber irgendwie etwas Seltsames. Viele Menschen verstehen das mit dem Schreiben nicht, weil sie sich sehr schwer damit tun. Das längste, was meine Eltern jemals geschrieben haben, war eine Einkaufsliste für Familienfeiern. Als Eltern wünscht man sich für sein Kind einen sicheren Job und dass es irgendwann die Miete zahlen kann.

Von außen stellt man sich das Leben als Schriftsteller häufig glamourös vor, diese Vorstellungen decken sich wohl eher nicht mit der Realität?

Ich empfinde das als einen Job wie jeden anderen. Er hat halt zwei Seiten: die eine Seite ist das Schreiben und das ist sehr einsam. Es ist sehr schön, sich jahrelang zurückzuziehen und wann man möchte etwas zu schreiben, aber es ist wahnsinnig einsam. In den intensivsten Schreibphasen habe ich teilweise Wochen gehabt, in denen ich vier Tage lang mein Haus nicht verlassen habe oder mein Zimmer nicht verlassen konnte und mit strähnigen Haaren und einem Jogginganzug durch die Gegend gelaufen bin. Die andere Seite ist das Präsentieren des Romans: das ist lustig, das macht Spaß, aber glamourös? Aber es ist schon verdammt cool.

Wie hältst du es mit negativen Kritiken und Verrissen?

Am Anfang hat es mich rasend interessiert. Als das Buch rausgekommen ist, wollte ich alles lesen und alles aufnehmen. Ich bin dann aber wirklich durch solche wechselnden Emotionen gegangen: durch die höchste Freude und die tiefste Trauer. Häufig schon wegen Kleinigkeiten. Ich habe dann irgendwann gemerkt, mir tut das nicht gut. Es ist, als würde man in ein Spiegelkabinett gehen: mal siehst du dich schlank, mal siehst du dich breit. Du siehst immer dich, aber das bist nicht du. Es ist immer verzerrt durch die Wahrnehmung von anderen. Auch Journalistenartikel sind wie ein Zerrspiegel.

Vor zwei Wochen hast du dich auf deiner Facebookseite öffentlich zum Urheberrecht geäußert. Wie waren die Reaktionen?DSC_6492

Es war erstaunlich, was ich für üble Beschimpfungen erhalten habe. Aber auch damit muss man umgehen. Es gab aber auch wunderschöne Rückmeldungen. Zu 90 bis 95 Prozent waren diese positiv und unterstützend. Ich habe mich darüber wirklich gefreut, weil ich gemerkt habe: die Welt ist wirklich in Ordnung.

Was wäre für dich denn eine Lösung dieser Debatte?

Für mich ist die einzig mögliche Lösung, dass Diebstahl weder im Internet, noch im normalen Leben toleriert wird. Wenn ich den Kopiercode eines E-Books knacke, dann ist das Diebstahl. Und die Leute, die sich dort E-Books runterladen, wissen ja auch, dass das eigentlich Geld kostet. Wenn im Rahmen von Selfpublishing und E-Bookbusiness ein Autor entscheidet, dass er seine Sachen kostenlos abgibt, muss das ihm selbst überlassen bleiben. Das bedeutet aber nicht, dass es einen Zwang geben kann, kostenlos zu arbeiten. Das ist für mich Sklaverei.

Diese Problematik hängt sicherlich mit der Entwicklung des E-Books zusammen, wie stehst du dem gegenüber?

Es gibt genug gratis E-Books und es gibt genug Autoren, die gratis schreiben, aber teilweise ist das dann auch so, dass man das nicht lesen möchte. Es gibt einen Grund, warum ich damit einverstanden bin, nur 12 Prozent des Netto- Ladenverkaufspreises zu erhalten. Wenn man es von außen betrachtet, ist das wenig, aber ich bin damit völlig einverstanden, weil ich weiß, was mein Verlag alles macht. Das sieht man auch am Buch, das einfach gut lektoriert und präsentiert ist. Am 25. Juni kannte mich niemand. Da war ich eine x-beliebige Studentin mit einer literarischen Ambition. Davon gibt es genug. Aber mein Verlag hat es wirklich geschafft aus einem No-Name jemanden zu machen, der in Talkshows eingeladen wird. Sie haben meinem Buch den Weg geebnet. Das rechne ich ihnen hoch an. Deswegen sage ich: jeder Cent, den der Verlag verdient, ist genauso gerechtfertigt wie das, was ich verdiene.

Und wie hältst du es selbst mit E-Books? 

Ich habe einen E-Book-Reader, verwende ihn aber mit einem sehr eigenen Zugang. Ich verwende ihn für drei Sachen: zum einen benutze ich ihnen gerne für Unisachen, für Referatspaper, Aufsätze und pdf-Dokumente. Die konsumiere ich einmal und dann schmeiße ich sie weg. Da finde ich es gut, Papier sparen zu können. Das zweite sind Manuskripte und Fahnen, die ich von Kollegen bekomme. Die muss ich dann nicht am Bildschirm lesen oder ausdrucken. Das finde ich dann schon sehr praktisch. Dann nehme ich es auch gerne noch auf Reisen mit: ich bin jetzt sieben Tage unterwegs, habe wahnsinnig viel Zeit beim Reisen und lese auch viel. Darüber hinaus hat der Reader eine medizinische Notwendigkeit, weil ich einen Wirbelsäulenschaden habe und nicht schwer tragen darf. Ich lese auf dem Reader aber nur Autoren, deren Urheberrecht aufgrund ihres Todes schon abgelaufen ist: Dickens, Jane Eyre, die ganzen Klassiker, die ich auch zu Hause im Bücherregal stehen habe. Das sind dann aber die wahnsinnig schönen Ausgaben, die ich dann lieber nicht mitnehmen möchte, weil ich auch immer gut darin bin, die Bücher einzusauen. Dafür sind E-Reader praktisch. Was ich aber wirklich unsexy finde, ist einen jungen deutschsprachigen Autor, den es auch als schönes Hardcover gibt, auf dem E-Reader zu lesen. Für mich ist ein E-Reader ein Gebrauchsgegenstand, der gewisse Dinge leichter macht, aber ich finde nicht, dass man das mit einem Buch vergleichen kann.

Vea Kaiser in fünf Jahren – wo würdest du dich gerne sehen?

Da muss ich ehrlich sagen, dass ich das noch nicht weiß. Ich hoffe einfach nur, dass ich mein Gewicht halten kann.

31 Comments

  • Reply
    Vea Kaiser hat Bremen zum Lachen gebracht! « buzzaldrins Bücher
    February 12, 2013 at 10:19 am

    […] Ich hatte die Chance, Vea Kaiser im Vorfeld der Lesung zu einem Interview zu treffen, mehr darüber lest ihr hier. […]

  • Reply
    Eva Jancak
    February 12, 2013 at 10:38 am

    Interessant, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob das “Küß die Hand, Fräulein!” und “Was tätanstn gern kaufen?”, nicht genauso zum Wien bzw. Österreich Kunstdialektklischee gehört, wie die Mozartkugeln, die man mir einmal mit strahlenden Lächeln in die Hand drückte, als ich inTokio in den Flieger nach Wien gestiegen bin?

  • Reply
    Susanne Haun
    February 12, 2013 at 11:02 am

    Liebe Mara,
    danke für das ausdruckstarke Interview mit Vea Kaiser. Vea ist vom hier von dir aufgezeichneten Gespräch so symphatisch, dass ich sehr gerne auch eine Lesung von ihr besuchen möchte. Liest Vea in der nächsten Zeit nochmals in Berlin? Den Termin am 5.2. habe ich dummerweise verpasst 🙁
    Die Thematik ebook sehe ich so wie Vea.
    Zu den kostenlosen ebooks möchte ich noch bemerken, dass es auch darauf ankommt, wieviele Bücher ein Autor schon verlegt hat. Ich habe irgendwo gelesen, das Paul Coelho seinen Alchimisten für eine bestimmte Zeit für 99 Cent angeboten hat und das damit aber seine anderen Bücher, die er als ebook zum normalen Preis verkaufte, auch von den Verkaufzahlen stiegen.
    Es gibt auch einige Freizeitschreiber, die mit ihren Büchern kein Geld verdienen müssen, weil sie andere Berufe ausüben. Auch da ist es für mich nachvollziehbar, wenn dieses ebooks von den Autoren umsonst angeboten werden.
    Aber das erste geschriebene ebook eines “Berufs”-Literaten soll nicht nur für Ruhm, Ehre und Vaterland angeboten werden, es ist wichtig, dass der / die Autorin zum weiterarbeiten einen gesicherten finanziellen Hintergrund hat. Und da bleibt es wie in Veas öffentlichen Schreiben auf Facebook berichtet, Diebstahl und der Entzug der Lebensgrundlage des Autors, wenn diese Bücher illegal angeboten werden.
    Wichtig ist, das jeder Autor das Recht hat, selbst diese Entscheidung zu treffen und das sie nicht von anderen getroffen wird.
    Einen schönen Tag von Susanne

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 5:11 pm

      Liebe Susanne,
      oh nein, wie schade, dass du ihre Lesung am 5.2. verpasst hast. Ob sie noch einmal in Berlin liest in nächster Zeit, weiß ich leider nicht – aber spätestens dann wohl wenn ihr neues Buch erscheinen wird. 😀 Ich freue mich übrigens, dass Vea Kaiser in dem Interview genauso sympathisch rüberkommt, wie ich sie von Beginn des Gesprächs an erlebt habe. Auch ihre Lesung war ein Highlight – ich hoffe sehr, dass du auch noch mal die Möglichkeit haben wirst, sie zu erleben.
      Bei der Thematik EBook kann ich mich Vea Kaiser auch weitestgehend anschließen. Ihr zentraler Punkt ist ja, dass man es dem Autor/der Autorin überlassen muss, ob sie ihre Bücher kostenlos anbieten wollen oder nicht. Alles andere ist Diebstahl und das sehe ich auch genauso. Ich kann mich mit der E-Readerentwicklung ja auch immer noch nicht ganz anfreunden. Diese ganze Debatte mit dem Diebstahl und runterladen wird ja auch erst geführt, seit dem es E-Books gibt – ich bezweifel zumindest, dass sich früher Menschen die Mühe gemacht haben, Bücher zu kopieren und ins Internet zu stellen. Wer weiß, wohin uns diese Entwicklung noch führen wird, aber eins ist sicher: der Diskussionsstoff wird so bald wohl eher nicht ausgehen.

      Ich wünsche dir einen schönen Abend! 🙂

      • Reply
        Susanne Haun
        February 14, 2013 at 5:27 pm

        Soweit ich weiss, Mara, gab es solch kopierten Bücher schon, vor allem an den Unis, weil die Fachbücher teuer waren. Heute mit den pfd’s von der Uni ist das kein Problem mehr. Ich bin völlig begeistert vom Unterrichtsmaterial an der FU-Berlin. Alles steht online in meinem Bereich zur Verfügung, ich kann meine belegten Kurse in meinen Bereich holen und muss nur die pdf’s auf mein Tablet laden. Genau wie Vea beschreibt. Genial!
        LG Susanne

  • Reply
    kommentarblog
    February 12, 2013 at 12:28 pm

    Einfach nur zu hoffen, dass man über die nächsten fünf Jahre sein Gewicht halten kann, ist sehr sympathisch. Schönes Interview.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 4:08 pm

      Freut mich, dass es dir gefallen hat – die letzte Antwort empfand ich auch als sehr sympathisch. 😀

      Liebe Grüße
      Mara

      P.S.: Die Rezension zu Onno ist in Arbeit und wird wahrscheinlich nächste Woche veröffentlicht. Dein Kommentar hat mich doch dazu inspiriert, schneller zu lesen. 😉

  • Reply
    Eva Jancak
    February 12, 2013 at 1:13 pm

    Gratuliere übrigens zum Platz 4 beim E-Book Buzzing Social Ranking!
    Zu der der “Warum nicth E-Books- gratis?”- Diskussion möchte ich noch anführen, daß mein Mann, ein EDVler darüber den Kopf schüttelt und meint, daß obige Argumente hoffnungslos überholt sind, während ich beiden Seiten etwas abgewinnen kann, aber denke, ein Punkt ist auch, daß es wahrscheinlich auf die Dauer nicht geht, ein E-Book, wie beispielsweise das von Vea Kaiser um drei oder vier Euro billiger als das Hardcover anzubieten, weil das in Zeiten, wie diesen, dann wahrscheinlich wirklich keiner kauft, noch dazu, wo mir Amazon ja, wie ich höre, das E-Book jederzeit entziehen kann und ich es nicht weitergeben darf, etc.
    Die Selbstpublisher haben da gelernt und verkaufen um einen bis etwa fünf Euro, ein Betrag, der wahrscheinlich leichter einbezahlt wird und zum Gratisanbieten. Mir hat einmal jemand ein Stipendium vorgeschlagen, wo ich zwar die Ehre, aber kein Geld bekomme, weil ich ja verdiene oder ich wurde bezüglich einer Lesung mal gefragt, ob ich nicht gratis lesen will, während für den sogenannten Berufsautor, den man sonst nicht bekommt, die 300 Euro vorgesehen wären, da habe ich gesagt, nein, das mache ich nicht.
    Ansonsten lese ich öfter mal umsonst, übermorgen oder nächste Woche beispielsweise, weil ich sonst gar nicht lesen könnte und meine Bücher und da handelt es sich um fünfzig Stück Auflagen, die ich mir drucken lasse, verkaufe ich üblicherweise zum aufgerundeten Selbstkostenpreis, weil ich ja nicht daran verdienen will und muß, aber sie sind deshalb nicht weniger wert und sie sind auch nicht automatisch schlechter, als beispielsweise die von Frau Kaiser, auch wenn ich sie selber mache, weil ich keinen Verlag gefunden habe, darauf lege ich Wert!

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 4:06 pm

      Liebe Eva,
      herzlichen Danke zu deiner Gratulation, ich habe mich auch sehr gefreut, als ich meinen Blog auf dem vierten Platz entdeckt habe. 😀
      Die E-Book-Debatte, genauso wie die Frage nach dem Selbstpublishing, ist eine Diskussion, in der es scheinbar viele unterschiedliche Haltungen gibt. Ich selbst besitze zwar einen E-Reader, nutze diesen jedoch selten und wenn ausschließlich für Seminarpaper und PDFs. Von daher kann ich mich Vea Kaiser in Sachen E-Book anschließen: ich bevorzuge es immer, lieber ein Hardcover zu kaufen, als ein E-Book. Buch und E-Book sind für mich einfach – von der Haptik, dem Aussehen und dem damit verbundenen Gefühl – nicht zu vergleichen.
      Ich finde auch, dass es dir zusteht, Wert darauf zu legen, dass du deine Bücher nicht für schlechter oder weniger wert hältst, als das, was von Vea Kaiser veröffentlicht wurde. Ich kann das nicht beurteilen, da ich deine Texte nicht kenne. Ich glaube aber schon, dass es Büchern nicht schadet, vernünftig lektoriert und präsentiert zu werden. Wenn es Bücher nicht in einen Verlag schaffen, gibt es dafür wahrscheinlich individuell unterschiedliche und vielfältige Gründe, die ich gar nicht bewerten möchte. Mir fehlt aber einfach die Zeit, um mich mit selbstverlegten Büchern oder auch selbstverlegten E-Books zu beschäftigen. Die Masse ist einfach so erschlagend, dass ich mich lieber an die vorselektierte Auswahl durch die Verlage halte, auch wenn mir dadurch sicherlich mögliche Perlen entgehen.

      • Reply
        Eva Jancak
        February 13, 2013 at 4:35 pm

        Ja, ja , das ist ein Vorurteil über das ich mich früher ärgerte, jetzt nicht mehr, jetzt denke ich nur mehr, selber schuld, wenn einem etwas entgeht und es verändert sich im Augenblick auch so viel und so schnell, daß man wahrscheinlich gar nicht abschätzen kann, in welche Richtung der Zug geht, in dem wir alle sitzen.
        Ich habe auch keinen E-Bookreader und werde mir keinen zulegen, aber im Computer gibt es sowas und da habe ich schon Vorabrezensionsexemplare bekommen, gelesen und festgestellt, man kann so lesen und besprechen, ein Buch war es aber nicht, was ich da bekommen habe und ich habe es auch nicht in meinen Bibliothekskatalog aufgenommen. Da ich nie Germanistik oder Literaturwissenschaft studiert habe, war ich wahrscheinlich immer schon toleranter gegen das andere und das, was fern ab dem Mainstream passiert und es interessiert mich auch, was die anderen schreiben. So habe ich, glaube ich, keine Selbstpublisher Vorurteile und würde das genauso lesen, wenn ich es bekomme, wie das andere. Die Auswahl ist natürlich zufällig, da man ja, wie schon festgestellt, auch beim besten Willen nur eine bestimmte Buchzahl schafft und daher vieles nicht lesen kann. Ich lege mich da aber nicht fest, sondern lasse die Sachen auf mich zukommen, vertraue auf meine eigene Literaturkompetenz die Qualität oder nicht Qualität festzustellen und finde genau das spannend und interessant!

  • Reply
    buchpost
    February 12, 2013 at 2:53 pm

    Vielen Dank für das Interview und den Berich über die Lesung. So kann ich auch – fernab von Bremen, Berlin etc. – ein bisschen Lesungsluft schnuppern. Schön, dass du Vea Kaiser Raum gelassen hast für ihre Antworten. Ich freue mich schon auf das Buch, auch wenn ich noch auf die Paperbackausgabe warte.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 3:57 pm

      Liebe Anna,
      ich freue mich, dass das Interview dir gefallen hat. Vor der Veröffentlichung war ich – um ehrlich zu sein – sehr unsicher, da ich unheimlich viel Material hatte und mich kaum entscheiden konnte, was veröffentlicht werden soll. Das Interview ist jetzt auch gut um die Hälfte kürzer geworden, ich wollte schließlich ja auch niemanden mit der Textmenge erschlagen. 😉 Ich wollte aber dennoch auch, dass Vea Kaiser genügend Raum erhält, denn sie hat sehr viel zu sagen. Ich hoffe sehr, dass die Paperbackausgabe bald erscheinen wird und wünsche dir schon jetzt ein angenehmes Leseerlebnis! 🙂

  • Reply
    caterina
    February 12, 2013 at 3:13 pm

    Sehr, sehr schön! Glückwunsch zu diesem gelungenen Interview mit dieser überaus sympathischen Autorin. Hat die Frau eigentlich irgendeinen Makel? 😉

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 3:54 pm

      Danke liebe Caterina! 😀 Ich habe in den zwei Stunden Interview + anschließender Lesung keinerlei Makel entdecken können, aber wer weiß! 😉

  • Reply
    Karo
    February 12, 2013 at 6:26 pm

    Wirklich ein sehr persönliches Gespräch, in dem ich viel mehr über Vea Kaiser erfahren habe, als die 08/15-Fragen und Antworten im Feuilleton-Interview. Danke dafür!

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 3:53 pm

      Liebe Karo,
      ganz lieben Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar bei mir. Für mich war es erst das zweite Interview, so dass ich mächtig aufgeregt und unsicher war, um so mehr freue ich mich, dass dir und den anderen das Interview scheinbar gefällt.
      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Tanja
    February 12, 2013 at 11:35 pm

    Bei der Lesung in Bremen wäre ich gerne dabei gewesen. Liebe Mara, nach deiner tollen Rezension und diesem interessanten Interview, kann ich es nun wirklich kaum abwarten, bis das Paperback erscheint. Was die e-Books (der Selfpublisher) angeht, so gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen. Wenn ich eine Perle finde, dann freue ich mich, denn nicht alles ist Schwund – wobei das offen gesagt selten vorkommt. Nur würde mich interessieren, wie sich diese Selfpublisher vor Diebstahl schützen? Sie haben es wohl schwerer. Ich habe den offenen Brief gelesen, und kann Vea Kaiser mit ihrer Meinung voll und ganz verstehen. Ich finde es großartig, dass du die Lesung direkt mit einem persönlichen Interview verbinden konntest. Das die Autorin spontan zugesagt hat, zeigt, dass ihr der Kontakt zu ihren Lesern sehr wichtig ist. Das macht sie für mich sehr sympatisch, auch wenn es ihr in Hildesheim nicht gefallen hat. 😉 Sagen Sie mal, was wollen Sie? – also so wurde ich in Hildesheim noch nie angesprochen. Jedenfalls nicht in dem Zusammenhang mit …. was wollen Sie? – eher… Sagen Sie mal, wissen sie wo ich das Ticket lösen kann?

    Ich sende dir viele liebe Grüße,
    Tanja

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 3:50 pm

      Liebe Tanja,
      angekündigt ist die Paperbackausgabe aber noch nicht, oder? Ich bin auf jeden Fall schon total gespannt, wie dir das Buch gefallen sollte, wenn du es liest. Ich freue mich ja auch schon sehr auf das nächste Buch und ach, Blasmusikpop soll ja auch verfilmt werden – auf den Film freue ich mich auch schon sehr.
      Bei dem Thema E-Books und Selfpublishing gibt es wahrscheinlich einfach unterschiedliche Meinungen, was ich auch respektiere. In weiten Teilen kann ich mich aber schon den Ausführungen von Vea Kaiser anschließen. Ich glaube gar nicht mal, dass das alles “Schund” ist, doch ich habe gar nicht die Zeit, um zwischen dem ganzen Schund nach möglichen Perlen zu suchen. Amazon wird ja im Moment förmlich überschwemmt mit selbstverlegten Büchern.
      Ich habe mich auch sehr gefreut, dass Vea Kaiser zu dem Interview bereit gewesen ist. Wir haben uns im Vorfeld der Lesung in einem Hotel getroffen. Mit beim Interview dabei war übrigens Johannes Boss, der gerader ein Buch über Menschen schreibt, die in ihrem Beruf auf Reisen sind. Die Idee klang sehr spannend, so dass ich es mir gleich vorgemerkt habe.

      Ich war selbst noch nie in Hildesheim, kann dies also nicht beurteilen. Vea Kaiser hat ihre Abneigung jedoch sehr authentisch geschildert. 😉

      Viele Grüße
      Mara

  • Reply
    Desirée Löffler
    February 13, 2013 at 9:05 am

    Was für ein schönes Interview! Und für mich gerade jetzt besonders interessant, weil ich gerade vor ein paar Tagen ‘Blasmusikpop’ angefangen und mich über den Dialekt gewundert habe.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 13, 2013 at 3:42 pm

      Liebe Desirée,
      danke für deinen Besuch und deinen Kommentar bei mir. Ich freue mich sehr, dass dir das Interview gut gefallen hat scheinbar. Ja, das mit dem Kunstdialekt war für Vea Kaiser wohl wirklich ziemlich harte Arbeit – irritiert er dich sehr beim Lesen und wie gefällt dir das Buch sonst? Ich bin schon auf deine Eindrücke gespannt.

      • Reply
        Desirée Löffler
        February 15, 2013 at 8:57 am

        Jein – der Dialekt irritiert mich beim Lesen insofern als er mich langsamer macht und ich immer mal wieder einen Satz zweimal lesen muss. Das hat aber bestimmt weniger damit zu tun, dass es ein Kunstdialekt ist, als dass ich aus NRW komme und überhaupt nicht mit bairischen Dialekten vertraut bin. Deshalb komme ich nur relativ langsam voran – aber bisher gefällt mir Blasmusikpop sehr. Nach den ersten 50 Seiten habe ich es direkt verschenkt (nicht meine Ausgabe, sondern eine zweite). Hast Du es schon gelesen?

        • Reply
          buzzaldrinsblog
          February 15, 2013 at 5:00 pm

          Ja, ich habe es bereits im vergangenen Jahr gelesen und auch auf meinem Blog rezensiert. In meinem Bericht über die Lesung findet sich auch ein Link zu der Besprechung. Mir hat der Roman ausgezeichnet gefallen und ich bin schon gespannt auf dein Urteil. Vor der Lektüre hatte ich übrigens auch nicht viel Dialekterfahrung, bis auf meine Studienzeit in Bayreuth, wo ja Fränkisch gesprochen wird. Der Dialekt hat meinen Lesefluss aber nicht behindert, ganz im Gegenteil hatte ich immer eine diebische Freude, wenn ich abends im Bett meiner Freundin noch laut Passagen aus dem Buch vorgelesen habe. 😉

  • Reply
    Klappentexterin
    February 13, 2013 at 7:10 pm

    Ich danke euch beiden herzlich für dieses großartige Interview!

    Ganz liebe Grüße,
    Klappentexterin.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 15, 2013 at 5:12 pm

      Und ich danke dir dafür, dass es dir gefallen hat! 🙂

  • Reply
    buechermaniac
    February 15, 2013 at 7:19 am

    Ein schönes Interview und natürlich von Vea Kaiser kluge Antworten. Ja der Dialekt – in der Schweiz schreiben viele SMS in Dialekt. Selber bevorzuge ich das eher weniger, denn es macht Mühe. Deshalb kann ich sehr gut nachvollziehen, wie schwierig es für die Autorin war, mit dem Dialekt in ihrem Buch umzugehen.

    “Vier Stunden Schreiben vor der Uni”, meine Herren, das kann man wahrlich nur, wenn man junge und vor Power strotzt.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 15, 2013 at 5:03 pm

      Ich bin in Bremen kaum mit Dialekt konfrontiert, aber ich mag Dialekt grundsätzlich gerne. Beispielsweise mag ich es, wie die Leute in Hamburg sprechen. Auch ans Sächsische habe ich mich während meines Studiums in Dresden gewöhnt. Die Schweiz habe ich noch nie besucht, aber wenn Schweizer im Fernsehen sprechen, mag ich immer gerne zuhören – so geht es mir übrigens auch bei Österreichern, deshalb ist es schade, dass ich das Interview von Vea Kaiser nicht auch vertont anbieten kann. Es macht einfach schon einen riesen Spaß, ihr einfach zuzuhören.

      Die Antwort “Vier Stunden schreiben vor der Uni” habe ich auch bewundert. Bei mir sah das eher so aus, dass ich aus dem Bett gefallen bin und zum Bus gerannt bin, um es noch rechtzeitig zur Uni schaffen. 😉

  • Reply
    Katarina Liest
    February 17, 2013 at 11:04 pm

    Was für ein schönes Interview!
    Vea Kaiser ist wirklich eine sympathische Type. Und obwohl ich ihren Roman leider immer noch nicht gelesen habe, war es interessant mal was über ihren Werdegang zu erfahren. Das sie schon vor Fertigstellung ihres Romans einen Agenten hatte beeindruckt mich, davon können ich und meine Komillitonen in Liverpool leider nur träumen 😉

    LG, Katarina 🙂

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 18, 2013 at 7:13 pm

      Danke liebe Katarina! 😀
      Ich war auch sehr fasziniert davon, dass Vea Kaiser bereits vor der Fertigstellung ihres Romans einen Agenten hatte, der sie so gut unterstützt hat. Das war auch ein Punkt, nach dem ich unbedingt fragen wollte, da ich es mir einen Schreibprozess schwierig vorstelle, wenn man ganz auf sich allein gestellt ist. So erging es z.B. dem Bremer Schriftsteller Ralph Dohrmann, der erst ganz zum Schluss auch einen Verlag und eine Agentur gefunden hat und davor ganz auf sich allein gestellt war.

  • Reply
    Nanni
    February 19, 2013 at 12:16 pm

    Tolles Interview. Sehr sympathische Autorin!!
    Freue mich jetzt noch mehr aufs weiter lesen und würde das Buch am liebsten mit auf den Geburtstag vom Oppa (um es mal im Dialekt zu sagen ;)) mitnehmen. Vielleicht könnte ich heimlich unterm Tisch lesen, während sich alle anderen auf die Torte stürzen …
    Wirklich gut ausgewählte Fragen und ich denke wir werden noch einiges von dieser überaus interessanten Autorin hören / zu lesen bekommen.

    Die Rezi zu deinem Buch lese ich erst, wenn ich es auch gelesen und rezensiert habe. ich hab sonst immer Angst aus Versehen was zu übernehmen.

    LG Nanni

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      February 20, 2013 at 1:55 pm

      Liebe Nanni,

      danke für deinen Besuch und deinen Kommentar! 😀 Ich freue mich natürlich sehr, dass das Interview dir gefallen hat. Es war für mich erst das zweite Interview mit einem Schriftsteller, dementsprechend aufgeregt und unsicher war ich zuvor. In dieser verschriftlichten Form wird das zum Glück nicht mehr ganz so deutliche. 😉

      Ich hoffe, dass du die Lektüre von “Blasmusikpop” weiter so genießen wirst und bin schon ganz gespannt auf dein abschließendes Urteil. Ich kenne das übrigens auch, den Wunsch noch mal eben beim Familienessen lesen zu wollen, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen will.

      Viele Grüße
      Mara

  • Reply
    Makarionissi - Vea Kaiser | Buzzaldrins Bücher
    July 19, 2015 at 10:22 am

    […] Kiepenheuer und Witsch, Köln 2015. 460 Seiten, €19,99. Ein Interview mit der Autorin findet sich hier. Eine weitere Besprechung gibt es auf Leseschatz, dem Blog von Hauke […]

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