Stefanie de Velasco im Gespräch!

Stefanie de VelascoStefanie de Velasco ist durch die Veröffentlichung ihres Debütromans “Tigermilch” zu einer der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur geworden. Sie war in diesem Jahr zum ersten Mal als Autorin auf der Frankfurter Buchmesse, was für sie zum einen ein Privileg war, zum anderen aber auch harte Arbeit. Ich hatte das Glück, sie zu treffen und ihr einige Fragen zu stellen.

Wie bist Du nach Deinem Studium der Volkskunde zum Schreiben gekommen?

Das klingt ganz hippiemäßig, aber ich wollte tatsächlich immer schreiben. Schon als Kind. Ich habe eigentlich auch immer schon geschrieben, nur hat mir immer der lange Atem gefehlt. Man braucht einfach unheimlich viel Disziplin, um 200 bis 300 Seiten runterzuschreiben. Ich habe etwas studiert, auf das ich Lust hatte und habe mir dann gesagt, dass ich das mit dem Schreiben nach dem Studium einfach mal ausprobieren muss. Ich habe es probiert und durchgezogen!

Wann hast du denn gemerkt, dass in dem, was du schreibst, so viel Potential steckt, dass es veröffentlicht werden könnte?

Ich war lange ganz zögerlich, auch mit irgendwelchen Wettbewerben. Also ich habe mich nie beim open mike oder beim Bachmann-Preis beworben … das hätte ich mich niemals getraut! Ich habe mich für einen kleinen Literaturpreis, den Literaturpreis Prenzlauer-Berg, beworben. Ich wurde zu der Lesung der Finalisten eingeladen und habe auch einen Preis gewonnen. Das war ein Stück weit so etwas wie eine Initialzündung. Damals kam auch eine Agentin auf mich zu und alles fing erst so richtig an! Im Rückblick war das ein wichtiger Moment, weil einem manchmal als Autorin die Rückmeldungen fehlen. Es ist ja total verrückt, was man da macht … ein Buch schreiben! Gibt es irgendetwas Verrückteres? Deswegen war es für mich wichtig, Zuspruch zu bekommen.

Gab es zwischendurch denn auch Momente, in denen du an deiner Idee gezweifelt hast?

Die hatte ich immer wieder zwischendurch. Momente, in denen ich gedacht habe, dass das alles nichts ist und nichts wird. Das hatte ich vor allen Dingen im letzten Drittel, da war ich dann sehr kritisch. Ich glaube aber, dass das im Endeffekt etwas Gutes ist. Ich habe genau dasselbe auch jetzt wieder, wo ich anfange an etwas Neuem zu arbeiten. Ich fühle mich, als hätte ich noch nie ein Buch geschrieben. Ich fühle mich wieder genauso dilettantisch und lächerlich, wie zuvor, aber ich glaube, das ist für das Schreiben ganz heilsam. Ich glaube, es ist nicht besonders gesund, zu sagen: so, ich bin die supercoole Sau, die jetzt den nächsten supergeilen Roman schreibt. Da kann nichts Gutes bei rumkommen.

Die Frage danach, wie autobiographisch Romane sind, ist eine beliebte und häufig nervige Frage, ich stelle sie trotzdem – wie viel von dir steckt in Nini und Jameelah?

Das ist eine gute Frage. Ich würde jetzt natürlich erst einmal so ganz plakativ antworten: nein, es ist nicht autobiographisch, ich bin auch als Vierzehnjährige nicht auf den Babystrich gegangen und habe für’s erste Mal geübt. Aber was das Lebensgefühl angeht: ich hatte natürlich als Vierzehn-, Fünfzehn, Sechzehnjährige auch so eine große Clique. Ich bin in Bonn aufgewachsen und da gab es den Stein, das war ein Stein, der sich am Busbahnhof befand und dort haben wir uns immer getroffen. Ein bisschen so, wie Nini und Jameelah und ihre Freunde. Und es gab da auch diese Telefonzelle, wo wir uns Nachrichten hinterlassen haben. Das war mir irgendwie wichtig: ein bestimmtes Lebensgefühl einzufangen und nicht unbedingt darauf zu schauen, wie die Jugendlichen von heute so leben. Ich glaube, dass die Jugend etwas ist, bei dem es immer wieder einen Wiedererkennungswert gibt, egal, in welcher Zeit man seine Jugend verbracht hat.

Über das Thema Jugend würde ich gerne ausführlicher sprechen. In deinem Roman “Tigermilch” thematisierst du die bewegte Jugend von zwei Mädchen. Besonders die Jahre als Teenager sind häufig eine schwierige Zeit, wie hast du diese Zeit selbst erlebt?

Ich hatte eine sehr, sehr wilde und tolle Jugend! Wild deswegen, weil ich immer noch so gerade daran vorbeigeschlittert bin – es hätte auch immer mal wieder ins Negative kippen können. Aber auch wild im Hinblick darauf, dass ich einfach irgendwie alles erlebt habe, was man so in einer Jugend erleben muss. Das war schon eine tolle Zeit und ich glaube, genau deswegen schreibe ich auch so gerne über diese Zeit. Ein bisschen, wie Astrid Lindgren, die hat ja immer gesagt, dass sie über Kindheit schreibt, weil sie so eine schöne Kindheit hatte. Und ich hatte so eine schöne Jugend und deshalb schreibe ich so viel über Jugend!

Tigermilch, „Stadt, Land, Aids“ und Wörterknacken – waren das Bestandteile deiner eigenen Jugend oder woher hast du die Ideen dafür genommen?

Tigermilch ist etwas rein Fiktives, aber wir haben früher wirklich in der Schule „Stadt, Land, Fluss“ gespielt und die Flüsse weggelassen, weil wir halt so wenige kannten und stattdessen schlimme Krankheiten genommen. Ich habe bei diesem Buch schon viel von dem eingebaut, was ich selbst erlebt habe oder was mir erzählt wurde. Vielleicht wird das beim nächsten Buch anders sein.

Und wie bist du auf das Getränk gekommen, das auch der Titel deines Romans ist?

Ich wollte ein Getränk für Mädchen designen, wenn man das so sagen möchte. Ich habe früher immer gerne Bier getrunken, aber ich weiß, dass das viele meiner Freundinnen ekelig fanden, weil die etwas Süßes brauchten. Es gab einen ganz fiesen Fruchtsekt, der hieß “Criss” und der hat richtig reingeknallt, weil man nichts von dem Alkohol geschmeckt hat. Und ich wollte halt ein Getränk entwerfen, wo ein harter, billiger Schnaps drin ist, wo aber auch etwas Süßes, Mädchenhaftes drin ist. Verbunden wird beides mit der Milch, die gleichzeitig Assoziationen mit der Kindheit weckt. Wie ich auf den Namen Tigermilch kam, weiß ich allerdings nicht mehr …

Hast du denn dein eigenes Getränk schon einmal selbst probiert?

Lustigerweise habe ich nach einem Drittel des Romans gedacht, dass ich jetzt endlich mal probieren muss, wie mein Romantitel schmeckt. Die Quittung habe ich damals sogar von der Steuer abgesetzt und habe Mariacron, Maracujasaft und Müllermilch gekauft und das dann zu Hause ausprobiert. Vom Ergebnis war ich anschließend aber etwas enttäuscht.

In vielen Romanen wird die Zeit der Jugend als etwas Deprimierendes geschildert, auch Nini und Jameelah erleben viel Traurigkeit, es gelingt ihnen aber dennoch sich auch eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren. War es dir wichtig, dass der Roman auch eine heitere Note hat?

Auf jeden Fall! Die Bücher oder die Filme, die mich immer am meisten beeindruckt haben, haben immer diese Gratwanderung von lustig und traurig. Ich finde, das ist etwas ganz Menschliches. Die schlimmen Dinge kann man nur mit Humor ertragen und das Lustige ist immer nur lustig, wenn es auch eine Tiefe, eine Melancholie und etwas Dramatisches hat. Das ist das, was mich als Autorin interessiert.

Stefanie de Velasco und ich

Von der Jugend zur Sprache, die im Roman ja eine wichtige Rolle spielt, genauso wie Reime und Wörter. Glaubst du, dass Mädchen wie Nini und Jameelah eine Chance haben, sich aus ihrem Viertel herauszuschreiben?

Ich würde jetzt gerne ja sagen, denn ich würde mir das natürlich wünschen. Aber ich glaube leider nicht daran. Ich glaube nicht, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der solche Menschen – egal ob Jugendliche oder Erwachsene, Frauen mit Kind, Arbeitslose – eine tatsächliche Chance bekommen, sich aus ihren Verhältnissen herauszuschälen. Das ist leider nicht so und das war mir auch für den Roman wichtig, vor allen Dingen für das Ende. Ich wollte nicht, dass mein Roman als Bildungsroman endet oder Nini und Jameelah als ein geläutertes Freundschaftspärchen, die ihren wilden Sommer hatten und jetzt ist alles gut. Die Geschichte geht eben noch darüber hinaus. Ich glaube, dass – und dass ganz besonders auch in Deutschland – Herkunft immer noch etwas ganz Ausschlaggebendes ist, nicht nur für den beruflichen, sondern für jeglichen Werdegang. Ich finde, dass das etwas ganz Tragisches ist.

War es dir aus diesem Grund auch wichtig, „Tigermilch“ in einem sozialen Randgebiet spielen zu lassen?

Mir war es nicht wichtig darüber zu schreiben, weil ich in irgendeiner Form auf Missstände aufmerksam machen wollte, denn das finde ich immer ein Stück weit arrogant. Mich haben meine Figuren interessiert, weil das für mich die letzten Helden in unserer Gesellschaft sind, die so behütet und so gebildet ist und alle haben Abitur und niemand kriegt mehr eine Ohrfeige. Für das Erzählerische sind solche Figuren natürlich interessant, weil denen wirklich noch Dinge zustoßen. Ich wollte ihnen einen Platz geben, um diese Randfiguren in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Dahin, wo sie eigentlich hingehören.

Ist eine Fortsetzung von „Tigermilch“ ein Gedankenspiel, über das du nachdenkst?

Ich habe mal darüber nachgedacht, habe den Gedanken aber eigentlich schnell wieder verworfen, weil ich es gut finde, wie das Buch zu Ende gegangen ist. Es hat eine andere Wirkung, wenn es jetzt vorbei ist.

Und wie geht es für dich nun, nach deinem ersten Roman, weiter?

Zum Glück kann ich im Moment einfach nur schreiben und muss nichts anderes machen, aber als Schriftstellerin fühle ich mich trotzdem nicht. Ich habe immer noch das Gefühl, Dilettantin zu sein, wenn ich schreibe. Eigentlich dachte ich immer, eine ganz konkrete Idee zu haben, was ich später machen möchte, aber jetzt bin ich mir irgendwie nicht mehr so sicher. Ich habe so viele Ideen und ich muss mich jetzt mal entscheiden, welche ich weiterverfolge …

Verlosung

“Tigermilch” ist ein Roman, der meinen bisherigen Literaturherbst geprägt hat – deshalb habe ich mich entschieden, unter allen Kommentaren (bis zum 7.11) ein Exemplar dieses lesenswerten Roman zu verlosen. 🙂

35 Comments

  • Reply
    elen
    October 30, 2013 at 11:47 am

    klingt sehr interessant, würde ich gerne lesen

  • Reply
    Sandra
    October 30, 2013 at 12:11 pm

    hey… wir kennen uns nicht, aber ich lese hier immer fleißig und begeistert mit. “tigermilch” steht schon lang auf meiner wunschliste, allein mein konto ist immer so leer und gebundene bücher so verhältnismäßig teuer.
    ich würde mich freuen!
    sandra

  • Reply
    macg82
    October 30, 2013 at 12:40 pm

    Und wieder ein sehr gutes und auch schönes Interview auf dieser Seite. Herzerfrischend zu lesen und man merkt der Autorin die Begeisterung an, die das Schreiben in ihr weckt.
    Ich bin gespannt, was für Interviews von der Frankfurter Buchmesse noch so folgen werden. Wenn die weiterhin so gut sind, dann solltest du das weiter vertiefen und wenn deine Buchmesseninterviews durch sind auch fortführen. Gepaart mit deiner unbändigen Begeisterung für Bücher ist das eine unschlagbare Kombination.
    Gruß,
    MacG

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:20 pm

      Lieber Marc,

      wow, ich danke dir sehr für dein Lob, was mir wie Öl runtergeht und über das ich mich sehr freue! 🙂 Auch wenn die jeweilige Vorbereitung auf die Interviews intensiv war und auch die Nachbereitung der Interviews Arbeit und Zeit kostet, hat es mir doch sehr viel Spaß gemacht. Leider gibt es ja außerhalb der Buchmesse nicht so viel Gelegenheit und Möglichkeiten Autoren für umfangreiche Interviews zu treffen, aber ich werde auf jeden Fall schauen, dass ich dies weiterverfolge.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Stefanie
    October 30, 2013 at 1:17 pm

    Vielen Dank für das interessante Interview, das mich neugierig auf “Tigermilch” gemacht hat. Vielleicht habe ich ja Glück bei deiner Verlosung, ansonsten wandert das Buch auf meinen Wunschzettel.
    Viele Grüße!

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:18 pm

      Liebe Stefanie,

      auf dem Wunschzettel ist das Buch definitiv richtig aufgehoben, denn es ist eine tolle Lektüre. 🙂

  • Reply
    buechermaniac
    October 30, 2013 at 4:07 pm

    Liebe Mara

    Das ist ein tolles Interview mit guter Fragestellung, Glückwünsch! Ich kenne “Tigermilch” noch nicht. Dass sich die Autorin als Dilettantin sieht ist ja unglaublich. Immerhin hat ein Verlag ihr Debut veröffentlicht und somit gehe ich davon aus, dass alles andere, denn Dilettantismus, im Roman enthalten ist.

    Musstest du eigentlich Termine vereinbaren, damit du die Interviews mit den Autoren machen konntest oder standen sie einfach an der Buchmesse zur Verfügung? Würde mich einfach mal brennend interessieren.

    Schönen Abend wünscht dir
    buechermaniac

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:17 pm

      Liebe buechermaniac,

      der Roman ist in der Tat alles andere als dilettantisch, dennoch finde ich es sehr sympathisch, wie die Autorin tiefstapelt und sehr bescheiden zu sein scheint. Ich glaube, dass die Einstellung, mit jedem neuen Roman auch “neu” anzufangen, sehr heilsam ist und für den ein oder anderen Autor auch sehr heilsam sein könnte.

      Für die Interviews habe ich mit den Verlagen im Vorfeld Termine vereinbart, ich weiß nicht, ob es möglich gewesen wäre, die Autoren auch spontan zu treffen. Ich glaube aber, dass durch die im Vorfeld abgesprochenen Termine auf jeden Fall mehr Ruhe und Zeit für das Gespräch zur Verfügung standen – soweit dies auf einer Buchmesse überhaupt möglich ist.

      Liebe Grüße und danke für deine lobenden Worte 🙂
      Mara

  • Reply
    Klaus
    October 30, 2013 at 6:16 pm

    Ich würde mich auch sehr freuen, das zu lesen. Mache ich wohl so oder so 😉

  • Reply
    saetzeundschaetze1
    October 30, 2013 at 10:25 pm

    Liebe Mara, an der Verlosung nehme ich nicht teil – da hoffe ich für andere, dass die das Glückslos ziehen. Aber das Interview ist klasse gemacht, die richtigen Fragen gestellt und das Buch kommt bei mir auf jeden Fall auf die Geburtstagsliste für meine Nichten – die “schälen” sich, suchen ihren Weg, haben aber trotz allen Eigensinns, den Heranwachsende so haben, ein Herz für andere – ich glaube, die Tigermilch passt da sehr gut. 🙂

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:07 pm

      Ich danke dir ganz herzlich für deine lieben Worte und deinen schönen Kommentar! 🙂 Ich bin sicherlich um einiges älter als deine Nichten und doch glaube ich sagen zu können, dass ihnen dieser Roman gefallen könnte und zu einer prägenden Lektüre werden können. Falls sie das Buch lesen, wäre ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es ihnen gefällt.

  • Reply
    Eva Jancak
    October 30, 2013 at 11:03 pm

    ja, das würde ich wohl auch sehr gerne gewinnen, noch dazu wo ich am 9. 11. Geburtstag hab, alles Liebe

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:05 pm

      Oh, dann schon einmal vorab liebe Geburtstagsgrüße nach Österreich, liebe Eva! 😀

  • Reply
    ODudek
    October 31, 2013 at 11:43 am

    Hat dich mehr geprägt als Alina Bronsky und Patrick Roth? Wow, das scheint in der Tat interessant!

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:02 pm

      Ist es auch, wobei ich gestehen muss, dass mein Lieblingsbuch des Bücherherbstes auch je nach Stimmungslage und momentanem Befinden wechseln kann. Ach und natürlich auch dann, wenn ich ein weiteres tolles Herbstbuch gelesen habe. 🙂 “Tigermilch” gehört aber in der Tat zu den prägendsten Lektüreerfahrungen in meinem Herbst.

  • Reply
    Ehrenfried Paganini
    October 31, 2013 at 4:49 pm

    Alles, was diese Autorin sagt und schreibt, hat Hand und Fuß. Großartiges Interview abseits der heute so häufigen Beliebigkeit. Mein Kompliment.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 2:00 pm

      Hallo Ehrenfried,

      erst einmal ein herzliches Willkommen auf meinem Blog. 🙂 ich freue mich sowohl über deinen Kommentar, als auch über das darin ausgesprochene Lob für das Interview. Über solche Rückmeldungen bezüglich meiner “Arbeit” freue ich mich immer ganz besonders.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    wortstarkmh
    November 1, 2013 at 8:29 am

    Liebe Mara, das ist ein wunderbares, sehr informatives und einfühlsames Interview! Sehr schön zu lesen!

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 1:57 pm

      Liebe Michaela, ich danke dir für deine lobenden Worte, über die ich mich sehr gefreut habe! 😀

  • Reply
    laura
    November 1, 2013 at 1:36 pm

    Hallo Mara, auch mir hat das Interview gefallen, weil es so ausführlich und zugleich prägnant ist. Die Autorin kommt durch ihre Bescheidenheit sehr sympatisch an, finde ich.
    Deine Rezension hatte mich auf das Buch bereits neugierig gemacht, daher würd ich mich freuen, in die Verlosung mit aufgenommen zu werden 😉
    LG Laura

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 1, 2013 at 1:57 pm

      Liebe Laura,

      ich freue mich, dass dich Interview und Rezension neugierig machen konnten. 🙂 In der Tat ist es ausführlich ausgefallen, ich muss aber gestehen, dass es mir trotz aller Ausführlichkeit bereits schwer fiel zu kürzen … Stefanie de Velasco hat einfach sehr viele spannende und interessante Dinge zu erzählen. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    caterina
    November 2, 2013 at 11:25 am

    Ein schönes Interview, liebe Mara, mit klugen Fragen und spannenden Antworten. Was ich vor allem mag: dass die Autorin so angenehm ‘unverfälscht’ rüberkommt, nicht abgehoben, sondern ganz nah an sich dran und an dem, was sie tut. Sie wirkt wie jemand, mit dem man sich wunderbar bei einem Bier unterhalten kann, ganz entspannt und unverkrampft, sozusagen auf einer Augenhöhe; sie vermittelt einem – so mein Eindruck – nicht das Gefühl, zu ihr aufschauen zu müssen. Und das, obwohl ihr Erstlingsroman hochgelobt ist und alles darauf hindeutet, dass sie es weit schaffen wird. Schön, wenn man trotzdem am Boden verhaftet bleibt.

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 4, 2013 at 12:16 pm

      Liebe Caterina,

      ach, schön, wie du das beschreibst, was ich in der Begegnung mit Stefanie de Velasco auch erlebt habe. Ich fand es bei meinen Interviews interessant, jungen Schriftstellern zu begegnen, die alle Ähnlichkeiten miteinander haben und doch ganz anders sind. Bei Stefanie de Velasco ging es mir ähnlich wie dir: ich war unheimlich erstaunt, dass sie trotz ihres Erfolgs überhaupt nicht abgehoben rüberkommt, sondern unheimlich natürlich, aufgeschlossen und bodenständig. Einfach super sympathisch. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Annegret
    November 4, 2013 at 10:32 am

    Hallo Mara,

    ein tolles Interview.Da ich diese Autorin noch nicht kenne, hüpfe ich noch schnell in den Lostopf. Jetzt ist ja so richtige Herbst-Wetter-Lese-Saison!

    LG
    Annegret

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 4, 2013 at 12:09 pm

      Liebe Annegret,

      oh ja, eine kuschelige Decke, ein Stücke Kuchen und ein Becher Tee – so verbringe ich im Moment kuschelige Herbstsonntage. Da fehlt dann nur noch das richtige Buch! 😀

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Nanni
    November 4, 2013 at 1:43 pm

    Hey,

    deine Interviews sind echt immer toll und so gut recherchiert. Ich lese sie immer wieder gern (habe ich glaub ich auch schon öfter gesagt 😉 Zumindest gedacht ;)).
    Mir war irgendwie gar nicht bewusst wie jung die Autorin noch ist. Umso mehr bin ich gespannt, wie es ihr gelungen ist, ein ausdrucksstarkes Buch zu schreiben.
    Da das Buch ja nach deiner rezi schon auf meiner WuLi gelandet ist, nutze ich nun gerne die Chance und melde mich hiermit zur Verlosung.

    LG Nanni

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 6, 2013 at 3:53 pm

      Liebe Nanni,

      danke für deine zahlreichen Komplimente, ich freue mich sehr! 😀

      Die Autorin ist in der Tat noch recht jung, um so erstaunlicher, was sie bereits geleistet hat. Überhaupt erstaunt es mich, wie viele junge Autoren und Autorinnen im Moment auf den Markt strömen, ich empfinde das als schöne und erfrischende Abwechslung.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Nanni
        November 7, 2013 at 2:29 pm

        Ja das stimmt. ich bin auch unglaublich beeindruckt, mit welcher Qualität die jungen Autoren und vor allem auch Autorinnen schreiben. Eins der Autorinnen, die mich innerhalb des letzten 1 – 1 1/2 Jahres am meisten begeistern konnten war Vea Kaiser, die ja sogar mit John Irving verglichen wurde, aber – wie du schon sagst – dabei einfach so herrlich erfrischend ist.

        • Reply
          buzzaldrinsblog
          November 8, 2013 at 3:42 pm

          Oh ja, Vea Kaiser hat auch mich beeindruckt und ich kann es kaum abwarten, bis endlich wieder etwas von ihr erscheinen wird! 🙂

  • Reply
    wortwarenladen
    November 5, 2013 at 10:01 am

    Hehe, ich habe gestern im Buchladen in ‘Tigermilch’ geblättert und bin dann bei meinen Recherchen heute auf dein Interview gestoßen. Es macht wirklich Lust auf mehr, vielen Dank!

    Liebe Grüße,
    Nicola

    • Reply
      buzzaldrinsblog
      November 6, 2013 at 3:38 pm

      Liebe Nicola,

      erst einmal: herzlich Willkommen auf meinem Blog und herzlichen Dank für deinen Kommentar! 🙂 Ich habe mich sehr gefreut! Schön, dass du auf das Interview gestoßen bist und dich das Buch beim Reinblättern packen konnte, es ist wirklich eine wunderbare Lektüre …

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    buzzaldrinsblog
    November 8, 2013 at 3:25 pm

    Liebe Alle,

    mir ist ganz schwer ums Herz, denn gewinnen kann nur eine/einer. Die Glücksfee (in diesem Fall das Fotomodell Bandit) hat entschieden und das Los hat sich für Laura von writeaboutsomething entschieden.

    Viel Spaß mit dem Buch, liebe Laura! An alle anderen: nicht traurig sein, irgendwann gibt es bestimmt noch einmal eine Verlosung.

    Liebe Grüße
    Mara

  • Reply
    Marie
    January 17, 2015 at 8:00 pm

    Huhu:)

    Danke noch einmal, dass du mir den Link getweetet hast – ein tolles Interview!

    Liebe Grüße,
    Marie

    • Reply
      Mara
      January 20, 2015 at 1:20 pm

      Liebe Marie,

      sehr gerne! Stefanie de Velasco ist eine ganz tolle Autorin und ich habe das Interview mit ihr noch immer sehr gut in Erinnerung! 🙂

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