Maulinas erstaunliche Abenteuer …

Als ich die drei Bände rund um die liebenswerte Heldin Maulina zum ersten Mal in den Buchläden ausliegen sah, glaubte ich auf den ersten Blick nicht, dass das etwas für mich sein könnte. Sie sind liebevoll gestaltet und sehen dann doch aus wie … nun ja, wie Kinderbücher und ich bin doch schon lange kein Kind mehr. Dachte ich. Doch bereits nach den ersten Sätzen war es um mich geschehen, ich befand mich plötzlich in Maulinas Welt und wollte am liebsten gar nicht mehr weg.

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Maulen heißt nicht einfach rumstänkern, maulen, das ist eine Lebenseinstellung, aber davon später.

Maulina Schmitt heißt eigentlich Paulina Schmitt, doch es hat seine Gründe, dass sie von allen Maulina genannt wird. Maulina mault und wenn Maulina mault, herrscht akute Explosionsgefahr. Sie hat einen guten Grund zu maulen, denn ihr Leben verändert sich von einem Tag auf den anderen radikal und das ist für Maulina nur schwer auszuhalten, auch wenn es nur noch siebeneinhalb Jahre sind, bis sie endlich erwachsen ist und allein entscheiden kann. Maulina wurde aus ihrem Königreich Mauldawien vertrieben und gemeinsam mit ihrer Mutter an einen langweiligen Zipfel der Stadt verpflanzt. Im Königreich zurückgeblieben ist ihr Vater, den sie nur noch der Mann nennt, denn sie glaubt, dass er für all dies verantwortlich ist. All das, was vorher gut gewesen ist, gibt es plötzlich nicht mehr. Stattdessen wohnen Maulina und ihre Mutter von nun an in Plastikhausen, in einer kleinen Wohnung voller Plastikgriffen, Plastikfenstern, Plastikfensterbänken.

Aus der Wohnung mit den vier Zimmern, dem Dachboden des Grauens, dem Garten, dem wertvollen, bunten Frühwerk auf den Tapeten und der Straße voller Freunde ist ein mickriges Plastikhaus geworden am anderen Ende der Stadt. Wenn das, was wir hatten, ein Pfannkuchen war, ist davon nur noch ein fettiger Abdruck auf dem leeren Teller geblieben und ein Rest von Geschmack auf der Zunge. Und jetzt? Ein muffeliges, kleines, quadratisches Haus, das sich zwischen andere muffelige, quadratische Häuser in eine Straße aus kleinen Häusern duckt.

Doch Stück für Stück muss Maulina feststellen, dass die grausigen Tatsachen des Lebens sogar noch ein bisschen komplizierter sind, als gedacht – ihre Mutter und der Mann haben sich nicht nur getrennt und sie musste ihr geliebtes Königreich verlassen, sondern sie erfährt schließlich auch noch, dass der Grund dafür die Erkrankung ihrer Mutter ist. Einen Namen hat diese Erkrankung nicht, aber es wird schnell deutlich, dass sie der Mutter alle Lebenskraft raubt, aber nicht alle Lebensfreude. Doch das, was Maulina durch den Umzug genommen wird, erobert sie sich Stück für Stück zurück. Eine große Rolle spielen dabei der General für Käse, ihr Schulfreund Paul, Ludmilla Lewandowski, ein geheimnisvolles Eisrezept und die Geheimwaffe Kakao.

Heinrich

Der Mann hat keinen Namen mehr. Er ist unaussprechlich geworden, wie die Namen der schlimmsten Bösewichte in Kindergeschichten und Märchen, so ein Name, der, wenn man ihn ausspricht, einem die Knie verdreht und Pflanzen eingehen lässt, ein Name, den man nicht in den Mund zu nehmen wagt, weil dann die Schuhsohlen schmelzen, die Brillengläser springen, die Tiere in Ultraschall schreien und fliehen.

Die erstaunlichen Abenteuer von Maulina Schmitt umfassen drei Bände, drei Bände voller Abenteuer, voller Freude und Momenten zum Schmunzeln. Drei Bände die aber auch angefüllt sind mit Traurigkeit, Krankheit, Tod und damit, dass das Leben sich jederzeit ändern kann und wir keine Möglichkeit haben, diese Veränderungen zu kontrollieren oder aufzuhalten. Wir können nur noch entscheiden, wie wir mit diesen Veränderungen umgehen wollen. Finn-Ole Heinrich hat keine typischen Kinderbücher geschrieben, wenn es das überhaupt gibt. Er hat mit Maulina Schmitt eine tapfere und mutige Heldin geschaffen, deren Abenteuer von Menschen allen Altersgruppen gelesen werden kann. Wie schade wäre es gewesen, wenn ich diese großartige Lektüre verpasst hätte, weil ich mich von irgendeiner Etikettierung hätte abhalten lassen. Maulina Schmitt ist für all diejenigen geschrieben worden, die sich irgendwo an dieser mysteriösen Schwelle zwischen Kindheit und dem Leben als Erwachsene bewegen und für all diejenigen, die das Kind in sich immer noch bewahren konnten.

Als erwachsene Leserin habe ich beim Lesen immer einen kleinen Erkenntnisvorsprung gegenüber Maulina, begreife die Erkrankung der Mutter schneller und möchte irgendwann nur noch meine langen Arme um dieses traurige mutige trotzige kleine Mädchen legen, um sie vor dem Leben zu beschützen. Finn-Ole Heinrich erzählt von schweren Themen, von Themen, für die Kinder wohl kaum eigene Worte finden können. Er erzählt von Kaugummischmerz und dem Ende des Universums und er erzählt ganz ohne pädagogischen Zeigefinger. Er erzählt davon, manchmal, wenn einen die schlimmen Wendungen des Lebens erdrücken, vielleicht einfach aus einer anderen Perspektive auf das Leben zu blicken. General Käse würde sagen: Savoir vivre.

[…] diese zwei kleinen Worte, die sind ein Aufruf, ja ein Befehl! Immer das Leben zu untersuchen, alles auszuprobieren. Du musst rausfinden, was du willst und warum, und dann musst du dich auf den Weg dahin machen, mit allen Macken, die du hast. Und das Wichtigste ist, dass du auf dem Weg so viel Spaß hast wie möglich, dass du genießt und das Kleine kapierst, das Einfache siehst, das Mickrige liebst, nicht nur das Allerobermegadollste brauchst, sondern dich schon an ganz wenig freust und den Ausblick genießt. Und dass du, wenn mal was Blödes passiert, es nicht persönlich nimmst, sondern die Schultern zuckst und drüber lachst.

Durch die drei Bände begleiten mich die wunderschönen Zeichnungen von Rán Flygenring, die die Lektüre zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben. Und so habe ich drei Bücher, die eigentlich aussehen wie Kinderbücher, an nur einem einzigen regnerischen Samstag durchgelesen und habe dabei nicht nur Maulina ganz tief in mein Herz geschlossen, sondern beim Lesen auch gelacht und geweint, denn selten zuvor war ich so berührt von dem Ende eines Buches. Was bleibt mir nun anderes übrig, als euch diese drei Bände ans Herz zu legen? Genau: bitte lesen, ganz unbedingt.

24 Comments

  • Reply
    madameflamusse
    November 19, 2014 at 5:51 pm

    In solche Bücher verliebe ich mich auch gerne sofort. Alleine die Cover hätten mich total angezogen. Wir tragen alle immer unser inneres Kind mit uns… und das weiß was es mag <3

    Ich habe mir als Kind geschworen nie zu vergessen wie es war ein Kind zu sein. Und das hat gut geklappt.
    Liebe Grüße

    • Reply
      Mara
      November 19, 2014 at 6:18 pm

      Liebe Madame Flamusse,

      mich haben die Cover auch angezogen, ich wusste jedoch gar nicht so genau warum … um ehrlich zu sein, war dies das erste Mal, dass ich dem inneren Kind beim Buchkauf nachgegeben habe. ich hoffe, es wird in Zukunft noch häufiger passieren und bin gespannt, was ich mir da noch so alles kaufen werde. 😉

      Ich mag deinen letzten Satz sehr gerne.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    tinelesemomente
    November 19, 2014 at 6:56 pm

    Oh, das hört sich toll an! Ich werd mir die Bücher auf jeden Fasll merken. Sie klingen perfekt für einen kuscheligen Kerzenlicht-und-Plätzchen-Sonntag!

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:09 pm

      Oh ja, dafür sind sie auf jeden Fall perfekt geeignet! Ich freue mich, dass ich dich neugierig machen konnte und ich hoffe, Maulina findet noch den Weg zu dir …

  • Reply
    Lara
    November 19, 2014 at 7:14 pm

    Danke für diese Buchvorstellung 🙂 Diese schönen Bücher hätte ich sonst verpasst, dabei sind sie perfekt für meine Tochter und für mich.
    Lg Lara

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:08 pm

      Liebe Lara,

      das ist doch das Schöne, wenn Bücher zusammen lesen kann, oder? Ich wünsche dir und deiner Tochter ganz besondere Lektürestunden und bin schon ganz gespannt, wie euch beiden Maulina gefallen wird.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Karo
    November 19, 2014 at 8:12 pm

    Ich find’s echt super, Mara, dass du auch mal eine Kinderbuch-Serie vorstellst – denn den kindlichen Blickwinkel auf die Welt sollte man sich bewahren!

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:07 pm

      Unbedingt, liebe Karo! 🙂 Ich habe diesen kindlichen Blickwinkel viel zu lang verkümmern lassen und bin nun ganz auf dem Geschmack gekommen, auch mal links und rechts des Erwachsenenlebens zu schauen. Ich hoffe also, dass Maulina nicht die einzige Kinderbuchvorstellung bleiben wird.

  • Reply
    Greta
    November 19, 2014 at 9:12 pm

    Oh, die kommen sofort auf meine große Weihnachts-Wunsch-Liste! Danke für die Besprechung!

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:05 pm

      Gerne, liebe Greta! 🙂 Ich freue mich sehr, dass Maulina auf deinen Weihnachtswunschzettel hüpft und wünsche dir schon jetzt wunderbare Lektürestunden.

  • Reply
    jancak
    November 20, 2014 at 8:31 am

    Einen Band davon, ich glaube, es war der erste habe ich auch gelesen und war sehr beeindruckt von der Sprache und auch der Gewalt in der manche Kinder heute leben können, die Psychologin wünscht sich zwar, daß es etwas weniger brutal zugeht und da das ja zum Glück auch nicht alle Kinder erleben, ging es mir mit dem Buch ein bißchen, wie mit dem ersten von der Helene Hegemann, heute gibt es im Wiener Literaturhaus übrigens die Präsentation des “Open Mikes”, die ich leider versäumen werde, weil ich stattdessen zu einem Verlagsfest gehe, liebe Grüße, noch aus Ungarn

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:04 pm

      Liebe Eva,

      ich würde dir so sehr empfehlen, auch noch die anderen beiden Bände zu lesen, um Maulinas Geschichte weiterzuverfolgen. Ich muss gestehen, dass ihre Geschichte natürlich bedrückend ist und dennoch gibt es auch ganz viel Leichtigkeit, Humor und den Versuch, auch mal aus einer andere Perspektive auf das Leben zu blicken.
      Ich hoffe, du hattest noch ein schönes Verlagsfest. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        jancak
        November 26, 2014 at 5:08 pm

        Ja doch sehr, habe schon darüber gebloggt und mal sehen, ob ich mal die Bücher finde, inzwischen bin ich ohnehin schon überversorgt und auf dem Fest gab es auch noch eine Krimi-Anthologie!
        Ebenfalls liebe Grüße!

  • Reply
    fraupixel
    November 20, 2014 at 9:02 am

    Ich liebe einfach die Erzählbände von Finn-Ole Heinrich. Seine Kinderbücher habe ich noch gar nicht richtig beachtet, aber nach deiner Besprechung muss sich das ändern 😉
    Liebe Grüße!

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:02 pm

      Unbedingt! 😀 Dafür kenne ich noch nicht die Erzählbände, auch wenn einer davon hier schon im Regal steht. Nun werde ich ihn aber wohl bald auch lesen müssen.

  • Reply
    skyaboveoldblueplace
    November 20, 2014 at 12:55 pm

    Liebe Mara,
    was ein Glück, dass Du Dich doch zum Kauf entschlossen hast – und was für eine anregende, schöne Besprechung. Ich musste mir diese drei Bände grade einfach bestellen. Deine Besprechung und dieses Zitat

    ” … dass du genießt und das Kleine kapierst, das Einfache siehst, das Mickrige liebst, nicht nur das Allerobermegadollste brauchst, sondern dich schon an ganz wenig freust und den Ausblick genießt. Und dass du, wenn mal was Blödes passiert, es nicht persönlich nimmst, sondern die Schultern zuckst und drüber lachst.”

    und natürlich die Neugier auf den General für Käse liessen mir keine andere Wahl. Ich mag gute Kinderbücher sehr – und nicht nur zum Verschenken (vielleicht tu ich das dann nach der Lektüre trotzdem, es soll ja demnäxtens solch eine festliche Gelegenheit geben, und ich habe da schon eine kleine Nichte im Auge).

    Liebe Grüsse und und vielen Dank für diesen tollen Tipp.Bin schon sehr gespannt…
    Kai

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 5:01 pm

      Lieber Kai,

      ich freue mich wahnsinnig darüber, dass ich dich mit meiner Besprechung gleich zum Kauf verführen konnte. Ich möchte Maulina am liebsten jedem ans Herz legen, sie ist so ein ganz besonders Mädchen.

      Ich muss gestehen, dass ich sonst eigentlich kaum Kinderbücher lesen – Maulina war in der Tat mein erster Ausflug in diese Welt, doch ich hatte so viel Freude, dass ich mich gerade nach weiteren Büchern umschaue, die ganz ähnlich sind.

      Liebe Grüße und ganz viel Lesefreude mit Maulina
      Mara

  • Reply
    Desirée Löffler
    November 21, 2014 at 4:20 pm

    Das klingt ganz wahnsinnig toll, und nachdem ich gerade in die Leseprobe geschaut habe, bin ich sehr, sehr froh, dass bald Weihnachten ist und ich hoffentlich (bestimmt, bestimmt!) alle drei Bände unterm Baum liegen habe.

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 4:35 pm

      Liebe Desirée,

      ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alle drei Bände den Weg zu dir unter den Weihnachtsbaum finden werden und wünsche dir schon jetzt großartige Lesestunden. Ich bin gespannt, ob dich Maulina ebenso berühren wird, wie mich. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    dj7o9
    November 23, 2014 at 6:17 pm

    Ich war erst gar nicht so sicher ob das was für mich ist, aber die Besprechung und dann das Interview mit Finn-Ole Heinrich und letztendlich noch der Artikel in der Zeit am Wochenende haben mich dann doch überzeugt. Das verschenke ich Weihnachten und hoffe ich kann es mir dann mal ausleihen 😉

    • Reply
      Mara
      November 26, 2014 at 4:15 pm

      Das sind doch die besten Geschenke, die man sich dann nachher ausleihen kann, oder? 😉 Ich freue mich sehr, dass ich dich neugierig machen konnte auf Maulina und wünsche dir ganz viel Freude beim Verschenken und beim Selberlesen.

  • Reply
    skyaboveoldblueplace
    December 20, 2014 at 7:07 pm

    Liebe Mara,
    inzwischen habe ich längst alle drei Maulina-Bände voller Begeisterung und Empathie gelesen. Finn Ole Heinrich ist ein toller Autor, der die richtigen Kinderbücher schreibt, solche, die die Kinder ernst nimmt und die Erwachsenen durchschaut. Habe mir von seiner Webseite zwei Prosatexte bestellt, kann ich sehr empfehlen.
    Vielen Dank auf jeden Fall für den tollen Tipp.
    Liebe Grüsse
    Kai

    • Reply
      Mara
      December 21, 2014 at 2:58 pm

      Lieber Kai,

      gestern Abend habe ich noch deinen Kommentar entdeckt und mich sehr über diese Rückmeldung gefreut. Maulina schließt man einfach ins Herz, oder? Ob man Kind ist, oder erwachsen – so erging es mir zumindest. Was hast du dir denn für Prosatexte bestellt? Ich möchte auch gerne noch mehr von Finn-Ole Heinrich lesen und ich hoffe, du wird darüber schreiben … 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        skyaboveoldblueplace
        December 24, 2014 at 12:56 am

        Liebe Mara,
        ob ich darüber schreibe, weiss ich noch nicht, ich habe ja nicht so ein hohes Schreibtempo, lese aber fast immer. Ich habe ja schon einmal geschrieben, dass ich das bei Dir sehr bewundere, wie Du wirklich zu so vielen Büchern in so kurzer Folge und in so grosser Qualität Deine Besprechungen schreibst. Ich krieg das leider einfach nicht hin.
        Aber zu den eisen Texten, die ich mir von der Finn Ole Heinrich Website bestellt habe. Es sid die Erzählug ‘Cliffhanger’ und das Büchlein ‘Die Wahrheit über Otterndorf’. Letzteres ist entstanden aus den Kolumnen, die Heinrich in seiner Zeit als Stadtschreiber von Otterndorf in der lokalen Zeitung veröffentlicht hat. Darin erzählt der gebürtige Cuxhavener den Otterndorfern, eine ganz eigene, sehr ‘innovative’ Stadtgeschichte – und zwar auf sehr phantasievolle, abenteuerliche und äusserst komische Art und Weise. Offensichtlich besteht zwischen Otterndorf und der nahegelegenen ‘gossen’ Stad Cuxhaven eine sehr ambivalente Beziehung. Ud ausgerechnet ein Cuxhavener wird Stadtschreiber von Otterndorf… ich fand diese Kolumnen sehr amüsant und lesenswert.liffhanger dagegen ist eine sehr intensive Erzählung. Darin geht es um den Jungen Jaromir, der bei seiner Oma in einer kleinen Wohnung wohnt, sich zusammen mit der Oma regelmässig eine Soap im Fernsehen ansieht und damit aus dem realen Leben zu flüchten versucht, das so gar nicht einfach und schön ist. Seine Oma und Jaromir leben in prekären Verhältnissen, Jaromir wird auf dem Schulweg immer von zwei bösen Jungs reicher Eltern abgefangen und beschimpft und schlimmeres – und seine Mutter taucht alle paar Pfingsten mal auf, ist dann sehr lieb zu ihm, aber eindeutig nicht lebenstüchtig. So erscheint sie auch zu Weihnachten, alles ist wunderbar – und endet in einem Desaster. Keiee schöne, aber eine sehr einfühlsam und doch direkt erzählte Geschichte, von der ich am Ende dachte, das könnte thematisch so en bisschen ein Vorläufer von Maulina gewesen sein. Jedenfalls richtig gut.
        Du findest beide Broschuren hier http://www.finnoleheinrich.de/buch/ -> wenn Du ganz nach unten scrollst sind’s die letzen beiden Titel und man kann sie hier http://www.finnoleheinrich.de/konsum/ bestellen.
        Liebe Grüsse und ein wunderbares Weihnachtsfest wünsche ich Dir und dem lieben Banditen
        Kai

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