Bachmannpreis 2016 – es wird wieder gelesen

Vor etwas mehr als einem Monat wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Bachmannpreises bekannt gegeben – und heute Abend beginnen sie dann wieder, die Tage der deutschsprachigen Literatur. Am Abend wird der Wettbewerb mit einer Rede eröffnet und die Lesereihenfolge wird ausgelost. Gelesen und diskutiert wird dann von Donnerstag bis Samstag – die Entscheidung über die Gewinner wird am Sonntag getroffen. Der ganze Wettbewerb wird live auf 3sat, aber auch im Internet, übertragen.

Doch wer wird dieses Jahr überhaupt antreten?

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Marko Dinić: wurde 1988 in Wien geboren und lebt heutzutage in Salzburger. Er hat Germanistik und Jüdische Kulturgeschichte studiert und seit 2012 für unterschiedliche Zeitschriften zahlreiche Texte publiziert. Er ist außerdem der Herausgeber der Anthologie “warten auf das große wort”.

Ada Dorian: wurde 1981 in Hannover geboren und hat Literaturwissenschaft und Philosophie studiert. Ihr Romandebüt “Betrunkene Bäume” soll 2017 beim Ullstein Verlag erscheinen.

Tomer Gardi: wurde 1974 im Kibbuz Dan geboren und lebt heutzutage in Tel Aviv. Nach einem Studium der Literatur- und Erziehungswissenschaft war er als Herausgeber der Zeitschrift “Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba” tätig. Sein Roman “Broken German” erscheint im August im Droschl Verlag.

Isabelle Lehn: wurde 1979 in Berlin geboren und hat im Anschluss an eine Promotion im Fach Rhetorik noch ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig absolviert. Sie hat bereits einige Erzählungen und Essays veröffentlicht, ihr Romandebüt “Binde zwei Vögel zusammen” erscheint im Juli beim Eichborn Verlag.

Sascha Macht: wurde 1986 in Frankfurt an der Oder geboren, heutzutage studiert er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften erschien in diesem Frühjahr auch sein erster Roman “Der Krieg im Garten des Königs der Toten”.

Selim Özdogan: wurde 1971 in Köln geboren und hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, zu den bekanntesten gehört “Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist”.  Im Februar erschien sein neuester Roman „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“ im Haymon Verlag.

Sharon Dodua Otoo: ist Britin und wurde 1972 in London geboren. Mittlerweile lebt die Autorin in Berlin und hat bereits zahlreiche Texte veröffentlicht, unter anderem ein Buch mit dem wunderbaren Titel: “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle”.

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Stefanie Sargnagel: wurde 1986 in Wien geboren und gehört in diesem Jahr zu den wohl bekanntesten Teilnehmern. Unter dem Künstlernamen Sargnagel machte sie sich vor allen Dingen im Internet einen Namen, dort veröffentlichte sie zahlreiche Texte und Zeichnungen über ihre Arbeit in einem Callcenter. Zuletzt erschien von ihr das Buch “Fitness”.

Sylvie Schenk: wurde 1944 in Frankreich und lebt seit 1966 abwechselnd in Frankreich und Deutschland. Seit mehr als zwanzig Jahren veröffentlicht sie Texte und Gedichte in deutscher Sprache. Im Juli erscheint ihr Roman “Schnell, dein Leben” im Hanser Verlag.

Bastian Schneider: wurde 1981 geboren und hat Psychologie und deutsche und französische Literatur studiert. Neben Veröffentlichungen von Essays, Kurztexten und Gedichten, ist in diesem Frühjahr auch sein Romandebüt erschienen. “Vom Winterschlaf der Zugvögel” im Sonderzahl Verlag.

Jan Snela: wurde 1980 geboren und studierte nach seinem Zivildienst Komparatistik, Slawistik und Rhetorik. In diesem Frühjahr erschien bei Klett-Cotta sein Kurzgeschichtenband “Milchgesicht. Ein Bestiarium der Liebe”.

Astrid Sozio: wurde 1979 in Hagen geboren und lebt heutzutage in Hamburg. Sozio ist ausgebildete Buchhändlerin, die außerdem Wirtschaftswissenschaften und Creative Writing studiert hat. Im August erscheint ihr Debütroman “Das einzige Paradies“.

Julia Wolf: wurde 1980 geboren und lebt heutzutage in Berlin. Vor einem Jahr erschien in der Frankfurter Verlagsanstalt ihr vielbeachteter Debütroman “Alles ist jetzt“.

Dieter Zwicky: wurde 1957 in der Schweiz geboren und arbeitet – neben dem Schreiben – als Korrektur. Nach seinem Debüt  „Der Schwan, die Ratte in mir.“ – einem Erzählungsband, der im Jahr 2002 veröffentlichte wurde – erschienen zahlreiche weitere Texte.

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Wer sich übrigens noch eingehender informieren möchte, der kann sich auch vorab schon einmal die Porträts der vierzehn Autoren anschauen.

Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt auf den diesjährigen Bachmannpreis. Es ist eine bunte Mischung, die dieses Jahr in Klagenfurt antritt: besonders gespannt bin ich auf Selim Özdogan, dessen Bücher ich vor vielen Jahren gerne gelesen habe. Aber auch auf Isabelle Lehn und Sascha Macht bin ich gespannt, genauso wie ich mich auf den Auftritt von Stefanie Sargnagel freue. Auch einige der anderen Titel sind bereits auf meine Wunschliste gewandert! Wie ergeht es euch denn? Werdet ihr den Bachmannpreis verfolgen? Und kennt ihr vielleicht schon einige der Autoren, die antreten werden?

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Tage – möge ein großartiger und interessanter Wettbewerb beginnen!

23 Comments

  • Reply
    Andrea
    June 29, 2016 at 8:21 am

    Vielen Dank für die Zusammenfassung. Und: Oh nein, lauter interessant klingende Bücher! 😀

    • Reply
      Mara
      July 3, 2016 at 2:10 pm

      Ja, meine Wunschliste ist auch sofort angewachsen! 🙂

  • Reply
    herbstblatt101
    June 29, 2016 at 8:42 am

    Hallo liebe Mara,
    oh ja, ich bin (wie immer) freudiger Erwartung und wenn ich mir die eine oder andere Lektüre (einiges habe ich mir schon ausgeguckt) zugelegt habe, dann ist das Glück perfekt. Sofort sympathisch waren mir die Video-Portraits von Isabelle Lehn und Sylvie Scheck. Der Bachmann-Wettbewerb kann also losgehen!

    • Reply
      herbstblatt101
      June 29, 2016 at 4:10 pm

      “Schenk”

      • Reply
        Mara
        July 3, 2016 at 2:11 pm

        Jetzt ist es ja schon wieder vorbei – wie hat es dir denn gefallen und wer sind deine Favoriten gewesen? ich hatte leider nur ganz wenig Zeit dafür, zwischendurch mal rein zu schauen, werde das gleich aber nochmal nachholen!

        • Reply
          Tanja
          July 3, 2016 at 3:08 pm

          Oh, ich hab auch noch nicht alles gelesen, aber zumindest den Live-Stream (fast komplett) mitverfolgen können. Der Text von Julia Wolf hat mir in ihrem Vortrag übrigens besser gefallen, als im stillen Lesen. Meine Favoriten waren: Marko Dinić, Isabelle Lehn, die Gewinnerin ;), Stefanie Sargnagel, Sylvie Schenk, sowie der Text von Ada Dorian – auch wenn es sich dabei eigentlich um einen Textauszug aus ihrem Roman “Betrunkene Bäume” handelt. Die Kritik der Jury habe ich nicht verstanden, weil es sich bei dem Text von Julia Wolf ebenfalls um einen Textauszug handelt. Dieses Jahr war ich mir so unschlüssig darüber, wen ich mir als nominellen Bachmannpreisgewinner hätte vorstellen können. Ganz anders als im letzten Jahr! Die Wienerin Stefanie Sargnagel hatte da einiges durcheinandergewirbelt und so wirkten diese Tage der deutschsprachigen Literatur nicht so steif wie sonst. Erfrischend! Ich war erstaunt, dass sie es nicht auf die Short-List geschafft hatte. Ich fand, dass irgendwie fast jeder Text, das gewisse Etwas hatte. Doch muss man tief in sich gehen, um herauszufinden was man mag. Bei mir ist es die klare Sprache, und nicht die fragmentarische. Zum Schluß gab es in der abschließenden Rede von Hubert Winklers, noch so einen kleinen Seitenanhieb “gerichtet an die Blogger”. Ach liebe Mara, dann wünsche ich dir viel Spaß. Mach es dir gemütlich und lass die Texte auf dich wirken. Ich bin gespannt, welche Darbietung, welcher Autor dich verzaubern wird.

          Liebe Grüße,
          Tanja

  • Reply
    Juliane
    June 29, 2016 at 9:02 am

    Hallo Mara,

    ich bin auch schon ganz gespannt und werde in diesem Jahr besonders gut aufpassen. Auf Litaffin (wo ich neben meinem Blog auch aktiv bin) werden wir in diesem Jahr live bloggen zum Bachmannpreis und natürlich auch twittern.
    Das wird aufregend. Vielleicht “sprechen” wir uns ja dann auf Twitter wieder? Würde mich freuen.

    Liebe Grüße
    Juliane

    • Reply
      Mara
      July 3, 2016 at 2:12 pm

      Liebe Juliane,

      oh, wie aufregend! Wie hat es dir gefallen, live mitzutwittern? Ich hatte leider dieses Jahr kaum Zeit dafür, den Bachmannpreis live zu verfolgen – die Lesezeiten sind ja leider nicht arbeitnehmerfreundlich. Ich freue mich aber schon darauf, alles nachzulesen!

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Juliane
        July 5, 2016 at 8:01 am

        So ging es mir im letzten Jahr auch, als ich noch im Volo war. Als Studentin bin ich da jetzt wieder mehr im Vorteil. Es war wirklich aufregend. Gleichzeitig den Texten der AutorInnen folgen und sich clevere Tweets ausdenken, das war irgendwie anstrengend, aber auch schön. Vor allem die Diskussionen, die dort dann unmittelbar entstanden, fand ich unheimlich interessant.
        Schau gern mal auf Litaffin vorbei, da haben wir alle Bachmanntexte kommentiert.
        Hast du denn schon was von einem oder einer der BachmannautorInnen gelesen?
        Liebe Grüße
        Juliane

  • Reply
    carina | edition assemblage
    June 29, 2016 at 10:59 pm

    Hallo Mara,
    danke für die tolle Übersicht! Ich bin zwar voreingenommen für Sharon, freue mich aber auch auf ein paar andere Autor*innen – morgen früh wirds ja mit Stefanie Sargnagel heftig losgehen.
    Hier ist auch der Link zu Sharons Buch:
    https://www.edition-assemblage.de/die-dinge-die-ich-denke-waehrend-ich-hoeflich-laechle/
    … kleine Verlage sind manchmal schwer zu finden im großen weiten Internet, da darf mensch sich nicht zu schade sein für schamlose Eigenwerbung 😉
    Liebe Grüße
    carina

    • Reply
      Mara
      July 3, 2016 at 2:13 pm

      Liebe Carina,

      vielen Dank für deinen Link – du musst jetzt ja aus dem Häuschen sein, oder? Sharon hat es geschafft und ich werde mir ihr Buch auf jeden Fall nochmal genauer anschauen!

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    jancak
    July 1, 2016 at 7:54 am

    Spannend fand ich die Einladung von Stefanie Sargnagel, die mir, weil, wie sie auch selber schreibt, im Literaturbetrieb nicht vertreten, kein großer Begriff war, aber spannend, daß man mit Facebook ein so großes Publikum findet. Den Hype finde ich auch sehr spannend, ihre Themen finde ich sehr interessant.
    Es sind auch die meinen, nur würde ich nicht so oft “Scheiße”, schreiben, bei dem Israeli habe ich, nach wie vor Schwierigkeiten zu verstehen, wieso er liest? Wurde er doch in Israel geboren, lebt auch dort, ẃar zweimal, glaube ich ,Stadtschreiber in Graz und verlegt bei “Droschl”. In seinem Video spricht er nicht, auf Facebook habe ich aber eine Aussage in recht gebrochenen Deutsch von ihm gefunden und ich glaube seine Bücher sind auch in Übersetzungen erschienen und ansonsten würde ich Marko Dinic für einen österreichisch-serbischen Autor halten und Selim Özdogan, von dem ich auch etwas gelesen habehttps://literaturgefluester.wordpress.com/2012/08/18/der-klang-der-blicke/ für einen Deutsch-Türkischen.
    Früher wurde das auch so angegeben, heuer wollte der “Bachmannpreis” offenbar besonders liberal und weltoffen sein, dann dürfte er sich aber auch nicht mehr “Tage der deutschsprachigen Literatur” nennen und, daß sie mehr “risikante” und nicht meher “schreibschulglattgebügelte” Texte wollen, finde ich auch sehr interessant, deshalb wahrscheinlich der Sargnagel-Hype.
    Ist auch okay, wenn sie gewinnt, ungerecht gegenüber anderen, zum Beispiel gegenüber Bastian Schneder, dessen “ungewöhnliche Textform” meiner Meinung nach, sehr unberechtigt abgeurteilt wurde, ist es schon und dann ist ja immer noch die Frage, wer darf da lesen?
    Man braucht eine Verlagsempfehlung, Selbstpublisher dürfen natürlich nicht und als Wolfgang Tischer von Literaturcafe diese Frage stellte, war Gelächter, die Antwort.
    Aber ist eine Facebookautorin, die bisher in Kleinverlagen verlegte wirklich so viel anders?
    Ich gebe Hubert Winkels recht, der sagte, Ihn interessieren die Verlagsempfehlungen nicht, wenn der Text gut ist oder ihm gefällt, nimmt er ihn.
    Vielleicht sollte man den Bachmannpreis so betrachten, daß da eben nur vierzehn Autoren lesen dürfen, können und daß da heuer eine abseits vom Literaturbetrieb mit einer sehr deftigen Sprache und einer, der vielleicht nur gebrochen Deutsch spricht, liest ist sicher interessant.
    Man sollte aber darüber diskutieren, wohin sich der Preis weiter entwickeln wird und kann und was unter dem Begriff “riskantere” Texte verstehen ist.
    Ansonsten sind auch die alten Diskussionen mit der Faus des Herrn Reich Ranicki sehr interessant und lehrreich. Zum Glück wird nicht mehr so autorität diskutiert und so lesen heuer eben eher ungewöhnliche Autoren.
    Bin gespannt wer gewinnt? Marco Dinics Text hat mir sehr gut gefallen, der mit den “Schuhstücken” ebenfalls und auch Stefanie Sargnagels Literatur ist sehr beeindruckend, den Vergleich mit Goethe konnte ich aber auch nicht ganz nachvollziehen und mußte da eher über die Jury schmunzeln, die dann halt das Banale hochreden muß, weil sich das vielleicht so gehört, die politische Einstellung ist aber sehr beachtlich und gefällt mir gut!

    • Reply
      Mara
      July 3, 2016 at 2:14 pm

      Liebe Eva,

      für mein Empfinden sollte es bei dieser Veranstaltung um die Qualität der Texte gehen und nicht um die Nationalität der Lesenden.

      Ich hatte leider wenig Zeit, den Wettbewerb zu verolgen, freue mich aber schon darauf, “nachzulesen”.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        jancak
        July 3, 2016 at 4:17 pm

        Ja, aber was Qualität ist war ja Gegenstand des Preises und wurde auch in den vier Tagen diskutiert, nur es heißt “Tage derdeutschsprachigen Literatur” und da wären meine Kriterien schon entweder Schweizer, Österreicher, Deutscher oder man lebt in diesen Ländern.
        Hier mein Bericht, der jetzt fertig und vollständig ist
        xhttps://literaturgefluester.wordpress.com/2016/07/03/der-vierzigste-bachmannpreis/

        • Reply
          Mara
          July 3, 2016 at 4:23 pm

          Liebe Eva,

          Marko Dinic wurde in Wien geboren und Selim Özdogan in Köln – wenn du ernsthaft darüber diskutieren nöchtest, ob einer der beiden das Recht hat, dort zu lesen, dann suche dir dafür bitte einen anderen Ort.

          Liebe Grüße
          Mara

          • jancak
            July 3, 2016 at 5:29 pm

            Das ist ein Mißverständnis, natürlich haben sie das recht ich würde mir nur den Zusatz D oder A wünschen, wie es in den Vorjahren glaube ich auch war, ich habe übrigens für Marko Dinic gestimmt und von Selim Özdogan ein Buch gelesen und noch ein anderes auf meiner Leseliste

          • Mara
            July 3, 2016 at 8:57 pm

            Aber den – warum auch immer – gewünschten Zusatz gibt es doch auf der offiziellen Seite:

            http://bachmannpreis.orf.at/tags/autoren2016/

          • jancak
            July 4, 2016 at 6:11 am

            Das verstehe ich jetzt wieder nicht und auch nicht die Aufregung über meine Anmerkungen, ich bin, glaube ich, in keiner Weise fremdenfeindlich nur vielleicht ein wenig pedantisch und so haben die Änderungen bei mir einige Fragen aufgeworfen, die aber auch im Literaturcafe und bei der Diskussion von Tomer Gardis Text thematisiert wurden!

          • Mara
            July 6, 2016 at 11:15 am

            Liebe Eva,

            entschuldige, wenn ich etwas vorschnell geurteilt habe – dein Kommentar hatte bei mir beim Lesen einfach einen etwas seltsamen Beigeschmack. Ich finde es völlig nachvollziehbar, über die literarische Qualität eines Textes zu diskutieren, der im gebrochenen Deutsch vorgetragen wird. Das war vor ein paar Jahren mit Zé de Rock nicht anders. Schwierig fand ich aber, dass du im selben Atemzug darauf hingewiesen hast, dass Marko Dinic gebürtiger Serbe ist und Selim Özdogan ein Deutsch-Türke. Für mein Empfinden ist so etwas für die Diskussion der Texte unerheblich.

            Liebe Grüße
            Mara

  • Reply
    Herr Palomar
    July 2, 2016 at 3:56 pm

    Ich fand dieses Jahr die Texte überwiegend sehr gelungen.
    Daher habe ich auch beim Publikumspreis abgestimmt.
    Von dem einen oder anderen der Autoren werde ich bestimmt auch noch Romane.

    • Reply
      Mara
      July 3, 2016 at 2:15 pm

      Die Qualität in diesem Jahr scheint sehr stark gewesen zu sein! Ich habe leider nicht ganz so viel mitbekommen, freue mich aber darauf, gleich nochmal die Texte nachzulesen!

      Liebe Grüße und danke für deinen Besuch
      Mara

    • Reply
      jancak
      July 6, 2016 at 7:45 pm

      Ja, das habe ich mir auch gedacht, daß mein Kommentar beziehungsweise mein Artikel nicht gelesen oder verstanden wurde, das passiert mir offenbar manchmal, was mich etwas verunsichert, denn so schwierig schreibe ich, glaube ich, eigentlich nicht….
      Ich habe über das Ganze inzwischen nach Kommentaren, der FAZ, auf Literaturcafe, etc, noch einmal nachgedacht und bin daraufgekommen, daß es offenbar noch viel schwieriiger ist, als nur die Tatsache, daß ich mir bei jemanden, der in Salzburg oder Köln geboren ist, den Zusatz A oder D zum SRB und T wünsche und, genau das steht in meinem Kommentar und nichts anderes und, ich glaube, das war auch bisher so oder jedenfalls hätte ich das so gedacht.
      Jetzt ist Klaus Kastberger dahergekommen und hat gesagt, in den Kriterien steht nur ein Text in deutscher Sprache und der muß nicht einmal gut sein und das denke ich, öffnet Tür und Tore für viele Probleme, ich habe mir beispielsweise gedacht, gut, das müßte dann auch für die Teilnehmer des Literaturpreises, wo ich in der Jury bin, dem “Ohrenschmaus” einem Preis für Menschen mit Lernschwierigkeiten gelten, denn die haben ja auch ein “Broken German”, wenn auch in anderer Art und Weise.
      Aber das eigentliche Problem ist mir, glaube ich, durch die Feuilletons gekommen, die Jury wünschte sich riskantere Texte und lud Stefanie Sargnagel und Tomer Gardi unter anderen ein, die hatten vom gewohnten abweichende Arbeiten, wurden positiv diskutiert und nachher nicht auf die Shortlist gelassen, weil man dann vielleicht doch lieber das Gewohnte, Vertraute, als das Riskante, Unsichere haben wollte.
      Und dann sind Texte, wie die von Sascha Macht und Ada Dorian mit dem Argument, daß sie zu perfekt sind oder eine zu ungewohnte Form haben, übergeblieben, obwohl sie eigentlich den “Schreibschulkritierien” entsprochen haben und Marco Dinic, den ich einen Preis gewünscht hätte, weil ich ihn für einen Österreicher serbischer Abstammung halte, ist wieder einmal durch zwei Runden gewinkt worden und blieb über.
      War ein spannender Preis und das wollte ich in meinen Kommentaren und meinen Artikel ausdrücken und ich finde es schade, wenn meine Wortmeldungen vielleicht nicht so verstanden oder gelesen werden, wie ich es intentierte, beim “Literaturcafe” kann man aber auch einiges darüber nachlesen und sich am besten natürlich, die Lesungen und Diskussionen anhören und eine eigene Meinung bilden, in diesem Sinne liebe Grüße und alles Gute aus Wien!

  • Reply
    [Sonntagsblues] Der erste Sonntagsblues im Juli! – Bücherchaos
    July 3, 2016 at 1:00 pm

    […] Bachmannpreis 2016 -Es wird wieder gelesen  […]

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