Ein Jahr in Büchern

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Ich kann es kaum glauben, weil es so schnell vergangen ist, aber auch das Lesejahr 2014 neigt sich mittlerweile dem Ende zu. Das neue Jahr, voller neuer Bücher und Lesestunden, ist nicht einmal mehr zwei Wochen entfernt. Die dunklen Tage und das ungemütliche Wetter laden dazu ein, sich in die Decken und Kissen zu kuscheln – gemeinsam mit einem guten Buch und einer Tasse Tee. Genau das mache auch ich, so dass noch nicht mit letzter Sicherheit gesagt ist, dass in den letzten Tagen dieses Jahres nicht doch noch ein anderes Lesehighlight um die Ecke kommen wird.

Dennoch habe ich diesen Sonntag dazu genutzt, durch mein Blogarchiv zu klicken, das ich nicht zufällig auch gerne als mein literarisches Gedächtnis bezeichne.  Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht nur mehr als hundert Bücher gelesen habe, sondern dass darunter so viele tolle Geschichten, wunderbare Figuren und verzaubernde Worte waren, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche zu meinen Lieblingsbüchern gehören – deshalb gibt es bei mir auch keine Top 10, sondern gleich eine Top 15.

Ich werde übrigens häufig gefragt, warum es bei mir so viele begeisterte Besprechungen gibt: ich gebe unumwunden zu, dass mich Bücher tatsächlich begeistern, berühren, bewegen und zu Tränen rühren können. Für mich sind Bücher nicht nur Lesestoff und Arbeitsmaterial, sondern können gleichzeitig auch Kleinod und ein literarischer Schatz sein. Ich trage Bücher in meinem Herzen und manche lassen dieses sogar etwas höher schlagen. Natürlich kann einen nicht alles begeistern, das man liest, so erging es mir auch mit einigen Büchern in diesem Jahr. Ich wähle mir meine Lektüre jedoch sehr sorgfältig aus, warum sollte ich auch Bücher lesen, bei denen ich schon vorher weiß, dass sie mir möglicherweise nicht gefallen würden? Ich gestehe: ich lasse mich einfach gerne begeistern! Und diese fünfzehn Bücher haben mich in diesem Jahr besonders begeistert:

Saša Stanišić – Vor dem Fest

Karl Ove Knausgård – Leben

Alexander Hemon – Das Buch meiner Leben

Pia Ziefle – Länger als sonst ist nicht für immer

Karen Köhler – Wir haben Raketen geangelt

Finn-Ole Heinrich – Räuberhände

Nina Sankovitch – Tolstoi und der lila Sessel

Nicole Balschun – Ada liebt

Wolfgang Herrndorf – Bilder deiner großen Liebe

Sun-Mi Hwang – Das Huhn, das vom Fliegen träumte

Katja Petrowskaja – Vielleicht Esther

Donna Tartt – Der Distelfink

Elisabeth Tova Bailey – Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Stephanie Bart – Deutscher Meister

Siri Hustvedt – Leben, Denken, Schauen

All diese Bücher haben mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise berühren und begeistern können und ich trage ihre Geschichten immer noch in mir. Die Titel machen sich nicht nur gut auf einer Liste voller Jahreshighlights, sondern – für all diejenigen, die Geschenke ähnlich spät besorgen wie ich – natürlich auch unter dem Weihnachtsbaum. Wie praktisch, dass es einige der Bücher mittlerweile schon als Taschenbuch gibt – das schadet dem Geldbeutel dann nicht allzu sehr.

Ich schwelge noch in den Erinnerungen und Geschichte dieses Jahres und bin gleichzeitig schon ganz gespannt auf das kommende Lesejahr und auf die Entdeckungen, die ich machen werde. Wie war denn euer Lesejahr 2014? Habt ihr ein Lesehighlight, das euch besonders im Gedächtnis geblieben ist?

56 Comments

  • Reply
    Frank O. Rudkoffsky
    December 21, 2014 at 2:57 pm

    Eine schöne Zusammenstellung; einige der Bücher darin stehen schon länger auf meiner Liste. Als frisch gebackener Vater bin ich in diesem Jahr leider viel zu wenig zum Lesen gekommen. Ganz vorn war für mich “Flut” von Daniel Galera, dessen Melancholie und Atmosphäre mich wirklich in den Bann gezogen haben, vor allem, weil ich das Glück hatte, den Roman dort zu lesen, wo er seine Wirkung vermutlich am besten entfalten kann: am Meer. Lange war ich nicht mehr so traurig, ein Buch am Ende zuklappen zu müssen. Auf den Plätzen und ohne Reihenfolge: “Eine strahlende Zukunft” sowie “Zeiten des Aufruhrs” von Richard Yates, “The Circle” von Dave Eggers sowie “Der bleiche König” von David Foster Wallace.

    • Reply
      Mariki
      December 27, 2014 at 8:30 pm

      Flut hab ich auch noch auf dem SuB…

      • Reply
        Kurt Felix Stapler
        December 30, 2014 at 2:54 pm

        Frank, auch in bin im Oktober zum ersten Mal Vater geworden, habe aber tatsächlich lange Zeit nicht mehr so viel (vor-) gelesen, wie in den letzten drei Monaten. Mein Sohn lauscht dem Klang meiner Stimme, schläft zuweilen dabei ein, bevorzugt Ruhe und Geduld und genießt die Nähe. Das sind geradezu prädestinierte Voraussetzungen um gemeinsam zu lesen.

        Mara, danke für deine Zusammenstellung. Einige Bücher wurden mir von Freunden ebenfalls empfohlen und das eine odere andere werde ich definitiv noch lesen. Ich selbst habe in diesem Jahr ältere Bücher gelesen. Ich denke, keines davon ist in 2014 erschienen. Eines meiner Favoriten war das 1985 veröffentlichte “Brandung” von Martin Walser, dessen Romane bisher aus unerfindlichen Gründen an mir vorübergegangen sind.

        Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

        • Reply
          Mariki
          January 2, 2015 at 7:48 am

          Herzlichen Glückwunsch zum Baby!
          Vorlesen ist wirklich eine wunderbare Art des Lesens, hab ich als Mama auch ganz neu entdeckt. Am meisten liebe ich es jetzt, meinem Sohn die Helden meiner eigenen Kindheit näher zu bringen und sie alle wieder zu treffen: Hotzenplotz und Pipi Langstrumpf, die kleine Hexe und Tom Turbo…

          • Mara
            January 6, 2015 at 12:49 pm

            Die kleine Hexe und Tom Turbo kenne ich nicht, aber der Räuber Hotzenplotz und Pipi Langstrumpf wecken tolle Kindheitserinnerungen in mir, genauso wie Ronja Räubertochter oder die Kinder von Bullerbü. 🙂

          • Mariki
            January 7, 2015 at 8:34 am

            Ronja Räubertochter! JAAAA!

        • Reply
          Mara
          January 6, 2015 at 12:58 pm

          Lieber Kurt,

          ich danke dir ganz herzlich für deinen Besuch und deinen Kommentar – darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich bin gespannt, zu welchen Büchern du von der Liste wohl noch greifen wirst. Deine Anmerkung, dass du im vergangenen Jahr viele ältere Bücher gelesen hast, hat mich erneut in meinem Vorhaben bestätigt, den Blick in diesem Jahr auch mal dem zuzuwenden, das nicht gerade brandneu erschienen ist, sondern vielleicht schon seit Jahren in meinem Regal schlummert.

          Liebe Grüße
          Mara

      • Reply
        Mara
        January 6, 2015 at 12:59 pm

        Dann solltest du es unbedingt lesen! 🙂

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:11 pm

      Hallo Frank,

      ich danke dir für deinen Kommentar und sende dir nachträglich herzliche Glückwünsche für die Vaterschaft – ich kann mir vorstellen, dass durch so ein Ereignis die Lesezeit knapper wird, das Leben aber auch mit vielen neuen und wunderschönen Aspekten angefüllt wird.
      Flut habe ich auch sehr gerne gelesen, aber bereits im Jahr 2013, deshalb taucht das Buch hier nicht noch mal auf. Da ich selbst einen Hund habe, der mal einen schweren Unfall hatte, hat mich die Geschichte von Daniel Galera noch einmal zusätzlich berührt.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Frank O. Rudkoffsky
        January 6, 2015 at 7:12 pm

        Hallo Mara,

        ich danke dir (und deinen Vorschreibern) für die Glückwünsche! Da meine Tochter nun im Bett ist, darf die Raupe Nimmersatt jetzt auch wieder anderer Lektüre weichen. Die kenne ich nach dem letzten Jahr zumindest in- und auswendig… Heute Abend fange ich jedenfalls endlich mit der Wallace-Biografie an.

        Dass Flut aus dem Vorjahr ist, habe ich ganz vergessen; schön aber, dass es dir ebenfalls gefallen hat! Dasselbe gilt hoffentlich auch für deinen Urlaub! Alles Gute für 2015!

        Liebe Grüße
        Frank

  • Reply
    Kathrin
    December 21, 2014 at 3:04 pm

    Eine schöne, bunte Mischung hast du zusammengestellt! Ich muss gestehen, dass ich nie solche Top-/Flop-Listen erstelle (auch nicht “offline”), da es selten ein Buch gibt, dass mich stärker begeisterte als andere – wie du so schön schreibst: So viele Bücher berühren und bewegen im Verlauf eines Jahres, da fiel mir die Entscheidung einfach zu schwer.

    Bezüglich der Fragen, warum die meisten Besprechungen so positiv ausfallen: Ich habe das Gefühl, dass man sich als Blogger hierfür ständig rechtfertigen muss. Dabei geht es den meisten wohl wie dir: Man kennt seinen Lesegeschmack einfach sehr gut und lässt Bücher, bei denen man ahnt, dass sie den Lesegeschmack nicht treffen, einfach links liegen. Wir Blogger haben nun einmal den Vorteil, dass wir im Gegensatz zu Journalisten nicht zwangsläufig das lesen müssen, was gerade alle Kollegen lesen oder was gerade heiß diskutiert wird. Wir können frei auswählen. Warum sollten wir uns also einem Buch widmen, das nicht einmal ansatzweise unser Interesse weckt? Und letztlich stecken Autoren und Verlage so viel Arbeit in ein einziges Buch, dass man die positiven Eigenschaften meines Erachtens ruhig stärker gewichten kann als ein oder zwei weniger gelungene Aspekte.

    Kurz: Mach einfach weiter wie bisher! In jedem deinen Beiträge spürt man, mit welcher Leidenschaft du ans Lesen herangehst – und das ist allemal besser, als aus “Pflichtgefühl” Verrisse zu veröffentlichen (wobei es ja auch Journalisten und Blogger geben soll, die an Verrissen Spaß haben und fast ausschließlich negative Besprechungen veröffentlichen).

    Ich wünsche dir und Bandit einen noch schönen vierten Advent und besinnliche Weihnachtstage!

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:18 pm

      Liebe Kathrin,

      ich kann deine Abneigung solchen Top- und Floplisten gegenüber sehr gut nachvollziehen – ich glaube, dass ich 2013 meinen Jahreabschlussbeitrag auch damit eingeleitet habe, dass ich Listen hasse. 😉 Meine Auflistung sollte aber auch in keinem Fall eine Rangfolge der Bücher aufzeigen sondern lediglich einen Einblick in die Lektüre bieten, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist.

      Ich teile deinen Eindrück, dass man sich scheinbar als Blogger regelmäßig für positive Besprechungen rechtfertigen muss. Mir erging es auf jeden Fall schon häufig so. Ich finde das immer schade, da genau das ja der große Vorteil von Bloggern sein kann: andere Leser mit der eigenen Begeisterung anzustecken und mit der Leidenschaft für Bücher zu begeistern. Ich muss doch keine wissenschaftlich fundierten Verrisse schreiben, wenn es so viele Bücher gibt, die mich begeistern und verzaubern. Ich sehe mich dann vielleicht eher als Bücherempfehlerin, denn als Feuilletonistin. Natürlich gibt es auch immer wieder Fehlgriffe, aber auch in diesen Fehlgriffen können dann Dinge stecken, die andere Leser vielleicht begeistern.

      Auf jeden Fall habe ich mich sehr über deine Bestätigung und deine freundlichen Worte gefreut. Ab und an zweifel natürlich auch ich immer mal wieder an mir oder meinem Blog und da ist dann so etwas wie dein Kommentar ein ganz großes Geschenk. Dankeschön. 🙂

      Ich hoffe, du hattest wunderbare Weihnachtstage.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Kathrin
        January 6, 2015 at 2:30 pm

        Liebe Mara,
        du und Zweifel an deinem Blog? Das überrascht mich nun doch sehr. Du hast in so kurzer Zeit eine so besondere Rolle in der Buchblogosphäre eingenommen – das allein ist schon Zeichen genug, dass du viel richtig machst! Solange du dir selbst so treu bleibst wie bisher, sehe ich auch keinen Grund, weshalb dir an irgendetwas Zweifel kommen sollten.

        Ich schätze deine Begeisterungsfreude (oder auch die von anderen Bloggern). Bei dir habe ich oftmals das Gefühl, dass du Bücher nicht nur liest, sondern eine besondere Bindung zwischen dir und der Geschichte entsteht – und wenn man als Blogleser diesen Eindruck gewinnt, dann weiß man nicht nur, dass du mit Leidenschaft dabei bist, sondern man lässt auch schnell die Wunschliste in schwindelerregende Höhen anwachsen. Etwas besseres kann einem Buch gar nicht passieren, als auf solche Leser und Rezensionsleser zu stoßen! Und was die weniger guten Bücher betrifft – da kann man die Zeit, die eine Besprechung (oder die Lektüre an sich) kostet, in bessere Geschichten investieren. Immerhin ist das Leben eh zu kurz, um alle interessanten Bücher zu lesen. Davon abgesehen sind Lektüreanregungen in meinen Augen wichtiger als der Versuch, Leser von einer Lektüre abzuhalten. Schlechte Bücher geraten über kurz oder lang in Vergessenheit, sodass meines Erachtens gar keine Notwendigkeit besteht, alle Welt vor ihnen zu “warnen”. 😉

        Beste Grüße aus Erfurt
        Kathrin

  • Reply
    Kristin
    December 21, 2014 at 3:54 pm

    Schöne Inspiration!

    Ich habe auf jedenfall viel zu wenig gelesen. Eines meiner Highlights war “Zulu” Film wie auch Buch haben mich begeisert. Ansonsten nehme ich mir eindeutig für das nächste Jahr ein paar Bücher mehr vor.

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:06 pm

      Liebe Kristin,

      herzlichen Dank für deinen Besuch, ich freue mich sehr darüber. Zulu kenne ich noch nicht – weder den Film, noch das Buch. Ich habe den Titel gleich mal auf die Wunschliste gesetzt.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Xeniana
    December 21, 2014 at 4:28 pm

    Schön die Bücher wiederzufinden (6 davon) die auch mich dieses Jahr begleitet haben. Stanisic ist auch bei mir Nr. 1 geblieben. Knausgard auf Platz 2. “Wir haben Raketen geangelt möchte ich noch lesen. Bin gespannt. Vielen Dank für deine tollen Buchbesprechungen. LG Xeniana

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:05 pm

      Liebe Xeniana,

      vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich sehr darüber, dass wir scheinbar so zahlreiche Überschneidungen haben – wie schön! 🙂 Ich hoffe, dass dir die Raketen von Karen Köhler ebenso gut gefallen werden, wie mir.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    jancak
    December 21, 2014 at 4:47 pm

    Da melde ich mich gleich wieder, weil mich Bücherzusammenstellungen und Lesejahrstatistiken sehr interessieren und glaube dazu etwas sagen zu können, was bei Büchern über die ich noch nichts gehört habe, meistens nicht der Fall ist, so daß ich da dann nicht kommentiere.
    Auf dieser Liste sind einige von denen ich im letzten Jahr etwas hörte, gelesen habe ich keines, aber das der Katja Petrovskaja steht auf meiner Liste für das nächste Jahr, beim Sasa Stanisic habe ich mich gerade noch zurückgehalten.
    Mit dem mit den 365 gelesenen Büchern habe ich mich geistig auseinandergesetzt, weil ich das auch gern machen würde, aber keine Zeit dazu habe und mehr als hundertsechzig, hundertsiebzig Bücher schaffe ich nicht im Jahr, das wird sich demnächst wieder herausstellen.
    Ich hatte auch ein schönes Lesejahr, obwohl sehr viele Bücher ungelesen, wie Jelineks “Lust”, das der Sigrid Löffler etc, zurückbleiben werden, dafür kamen andere auf die Liste, es gibt eben sehr viele und mein Vorsatz für das nächste Jahr ist, wirklich alles, was auf der Liste steht, auch zu lesen und da erwartet mich sehr viel Schönes und da sind noch keine Frühjahrsvorschauen dabei, weil ich mich da nur mit der des “Residenz-Verlages” auseinandergesetzt habe und das auch so lassen will.
    Für mich ist Lesen auch etwas sehr Schönes. Die ganz große Begeisterung kommt selten, aber bei der Marijana Gaponeko und der Margarita Kinstner, die ich vor kurzem gelesen habe, gab es sowas, wie ein sehr beeindruckendes Gefühl, das mit der Auswahl der Bücher, die einen nicht gefallen werden, ist etwas, das ich für mich nicht nachvollziehen kann, denn, wie kann ich denn wissen, daß mir ein Buch nicht gefällt, bevor ich es gelesen habe?
    Ich kann das, glaube ich, nicht und ich profitiere auch sehr, daß ich wirklich quer durch den Büchergarten lese, der Nachteil ist allerdings , daß die Liste wächst und wächst und ich es irgendwie noch schaffen muß, wirklich nur mehr ganz besondere Bücher aus dem Schrank zu nehmen und auf die Leseliste zu setzen, da ist aber wieder das Problem, daß es für mich so viele davon gibt…, in diesem Sinne nochmals alles Gute und ein schönes neues Lesejahr, ich habe es schon mal geschrieben, mich fasziniert auf dieser Seite immer, daß ich da auf so viele Bücher stoße, die mir nichts sagen und von denen ich vorher noch nichts gehört habe!

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:04 pm

      Liebe Eva,

      ich danke dir für deinen Kommentar – Marijana Gaponeko liegt noch auf meinem Bücherstapel, während ich den Roman von Margarita Kinstner auch sehr gerne gelesen habe.
      Zu der Frage nach der Bücherauswahl: natürlich kann auch ich nicht mit Sicherheit sagen, dass mir ein Buch gefallen oder eben nicht gefallen wird, aber ich glaube, dass ich bei bestimmten Bücher zumindest erahnen kann, dass sie mir eher nicht gefallen werden: seien das nun Phantasybücher, Thriller oder Liebesgeschichten. Möglicherweise gehen mir aufgrund dieser Herangehensweise auch zahlreiche tolle Bücher verloren, angesichts meiner begrenzten Lesezeit möchte ich aber einfach eine Auswahl treffen und ich glaube, dass ich nach mehr als drei Blogjahren ganz gut weiß, was ich gerne lese und was nicht.

      Ich freue mich sehr darüber, dass du gerne bei mir vorbeischaust und dabei Bücher entdeckst, die du vorher noch nicht kanntest – ich hoffe, dass es in diesem Jahr mit einem Treffen in Leipzig klappen wird.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        jancak
        January 6, 2015 at 2:47 pm

        Ja, wir fahren wieder hin und im Juni dann wahrscheinlich noch einmal nach Leipzig zu einem Geburtstagsfest

        • Reply
          Mara
          January 6, 2015 at 2:48 pm

          Wie schön – ich werde von Mittwoch bis Sonntag da sein, da finden wir bestimmt einen Ort und eine Zeit für einen Kaffee. Ich freue mich sehr! 🙂

  • Reply
    Constanze
    December 21, 2014 at 5:08 pm

    Das sind bekannte Titel, aber auch einige wunderbare Lesetipps dabei. Vielen Dank dafür! Knausgard ist eine Offenbarung, “Raketen” die Entdeckung für mich, vom “Fest” war ich allerdings enttäuscht – ich habe es nicht zu Ende gelesen. Mir geht es genauso, ich beginne ein Buch nur, in der hoffentlich weisen Voraussicht, dass es ein gutes ist. Mein Motto: Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen. Ich wünsche Dir für das kommende Jahr ganz viele wunderbare Bücher, die Dich bereichern.

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 2:00 pm

      Liebe Constanze,

      danke für deinen Kommentar und deinen Besuch – ich freue mich sehr! Ganz besonders freue ich mich aber, dass wir die Begeisterung für Knausgard teilen, an dem sich ja doch die Geister scheiden.
      Auch dein Motto kann ich nur unterschreiben: mir ist mein Leben zu schade dafür, es mit Büchern zu verbringen, bei denen ich bereits vorab ahnen kann, dass sie mich nicht begeistern. Ich habe einfach viel mehr Spaß am Empfehlen, als am Verreißen. Fehlgriffe gibt es aber ab und an natürlich trotzdem.

      Liebe Grüße dir
      Mara

  • Reply
    dasgrauesofa
    December 21, 2014 at 5:53 pm

    Liebe Mara,
    wie schön, Deine Top 15 auf einen Blick zu sehen! Und wiederzufinden, was mir auch so gut gefallen hat (“Vielleicht Esther”) und was noch im RuB steht, nämlich Köhlers “Raketen” und Barts “Deutscher Meister”. – Ich mag ja solche Jahresrückblicke, weil es einfach schön ist, sich noch einmal zu erinnern, was alles los gewesen ist in diesem Zeitraum: Was habe ich gelesen, was ist auf anderen Blogs diskutiert worden, welche gemeinsamen Lektüren hat es gegeben, welche anregenden Diskussionen darüber. Und da fällt mir ein, dass wir Herrndorfs “Arbeit und Struktur” noch gar nicht erwähnt haben, sein Buch würde sicherlich in meiner Top 10 stehen. Und auch Köhlmeiers “Zwei Herren am Strand”. Und was ist mit “Kruso”? Aber irgendwo musst Du ja auch einen Schnitt machen. Ich bin schon gesapnnt, ob es noch mehr Jahrerückblicke oder Top 10 oder Top 15 gibt.
    Euch schöne ruhige und ganz erholsame Feier- und Ferientage, bei denen keine lästigen Silversterknaller stören, Claudia

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:57 pm

      Liebe Claudia,

      ich danke dir für deinen Kommentar – du sprichst etwas an, was mir auch sehr schwer gefallen ist: die Beschränkung auf fünfzehn Titel, ich hätte auch zwanzig oder fünfundzwanzig nennen können. “Arbeit und Struktur” hatte ich bereits 2013 gelesen, aber Köhlmeier, Lewinsky, Seiler hätten es auch alle in meine Top 15 schaffen können, genauso wie “Die niedrigen Himmel”. Ganz großartig fand ich auch “Machandel”, das ich möglichst bald besprechen möchte – es könnte dir auch gefallen.
      Auf Amrum war es übrigens so knallfrei, dass Bandit Silvester glatt verschlaffen hat. Herrlich! 🙂 Ich hoffe, du und deine Hundejungs hatten auch ein entspanntes Silvester.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        dasgrauesofa
        January 6, 2015 at 5:37 pm

        Liebe Mara,
        stimmt, Arbeit und Struktur ist ja schon 2013 herausgekommen, nur ich habe so lange mit dem Lesen gebraucht…
        Ich behalte Amrum mal im Hinterkopf für das nächste Silvester. Wir sind ja in der Nähe von Meran in Italien gewesen. Meiner Meinung nach gab es da in den letzten Jahren zwar ein kurzes Feuerwerk, vorher und nachher aber keine Knallerei. Nun ist Linus über das Jahr aber offensichtlich so hellhörig geworden (er kann auch Gewitter hören, wenn wir es höchstens schwül finden), dass selbst ich schon auf jeden weit entfernten Knall gehört habe und in vorauseilendem Mitgefühl verschreckt zusammengezuckt bin. Der arme Hund sitzt dann arg zitternd mit großen, blanken Augen vor uns und will nach Hause. Zum Glück ist seine Blase sehr intakt und fasst offensichtlich mehrer Liter, so hat er es dann ohne Abendausgang fast durch die ganze Nacht geschafft. Also nächstes Jahr fahren wir entweder in ein ganz abgelegenes Alpental – oder gleich auf die Insel!
        Viele Grüße und einen guten Start zu Hause, Claudia

  • Reply
    Jahresrückblicke – macht gern mit! | Preach it, Baby!
    December 21, 2014 at 6:46 pm

    […] Buzzaldrins Jahr in Büchern […]

  • Reply
    papercuts1
    December 21, 2014 at 8:12 pm

    Hallo Mara,
    eine sehr schöne Liste!
    In meinen ‘best of 2014’ hat es auch ‘Der Distelfink’ an die Spitze geschafft, und zwar in der wunderschönen Hörbuchversion, gelesen von Matthias Koeberlin. Dieser Roman hat mich gefesselt, berührt, berauscht. Schön, dass wir die Liebe zu diesem Buch teilen!

    Gruß,
    Ute

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:54 pm

      Liebe Ute,

      ich freue mich auch darüber, dass wir diese Buchliebe teilen – “Der Distelfink” ist für mich eine ganz besondere Lektüre gewesen und fest in meinem literarischen Herzen verankert. Ich kann mir vorstellen, dass es auch viel Spaß machen muss, das Buch als Hörbuch zu hören.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    dj7o9
    December 21, 2014 at 9:09 pm

    Tolle Zusammenstellung und ein paar Überschneidungen. Das Fest, den Goldfinken und Vielleicht Esther habe ich noch vor mir 🙂

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:52 pm

      Liebe Sabine,

      dann wünsche ich dir ganz viel Freude mit diesen drei großartigen Büchern, die mir auf ihre ganz eigene Art und Weise alle sehr sehr gut gefallen haben.

      Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gerutscht.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Franziska Fischer
    December 22, 2014 at 8:59 am

    Schöne Highlights, ein paar davon stehen schon auf meiner Wunschliste 🙂
    “Länger als sonst ist nicht für immer” gehört für mich definitiv auch zu den diesjährigen Lieblingen. “Vor dem Fest” habe ich zwar gerade erst angefangen, mich aber schon auf der ersten Seite in das Buch verliebt. Ansonsten fällt mir die Auswahl schwer. “DIe Unsichtbaren” von Roy Jacobsen, “Die niedrigen Himmel”, “Das Haus des Wundes”, “Gebete für die Vermissten”, “Zum Meer” und “Das letzte Land” gehören aber sicher zu den Büchern, die mich an diesjährigen Neuerscheinungen am meisten bewegt, berührt und begeistert haben.

    • Reply
      Franziska Fischer
      December 22, 2014 at 9:00 am

      “Das Haus des Windes” meinte ich natürlich.

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:48 pm

      Liebe Franziska,

      ich freue mich, dass wir die ein oder andere Übereinstimmung haben – bist du mit “Vor dem Fest” mittlerweile durch? Wie hat es dir gefallen? “Die niedrigen Himmel” und “Das letzte Land” hätten es beinahe auch auf meine Liste geschafft, doch irgendwie musste ich mich dann doch beschränken – ich konnte schließlich keine Top 50 machen. 😉 “Das Haus des Windes” und “Gebete für die Vermissten” stehen beide schon hier und warten nur darauf, gelesen zu werden … ich bin schon gespannt darauf, wie sie mir gefallen werden.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Thomas Brasch
    December 22, 2014 at 9:15 am

    Besonders das “Huhn” kann ich auch all denen an Herz legen, die Menschen mit einem Buch beglücken wollen, denen man nicht all zu viel Literatur zumuten sollte: http://thomasbrasch.wordpress.com/2014/05/06/das-grose-drama-des-lebens-das-ewige-dilemma-des-daseins-ganz-bescheiden-verpackt/

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:43 pm

      Lieber Thomas,

      oh ja, das Huhn ist eine prima Lektüre zum Verschenken und wurde von mir auch bereits schon zahlreich verschenkt – es ist wirklich ein großartiges Buch, danke auch für die Verlinkung deiner schönen Besprechung.

      Liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    ODudek
    December 22, 2014 at 12:55 pm

    Mir fehlt “Das achte Leben” von Nino Haratischwili. Könnte es tatsächlich sein, dass du dieses unglaubliche Buch nicht gelesen hast…?

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:31 pm

      Hallo Oliver,

      ich habe in meiner Liste nur Bücher aufgenommen, die ich auch in diesem Jahr rezensiert habe – hier liegt noch ein ganzer Stapel gelesener Bücher, die mir sehr gut gefallen haben, zu denen ich aber keine Besprechung mehr geschafft habe. Sie rutschen damit ins neue Lesejahr, darunter befindet sich auch das “unglaubliche” Buch von Nino Haratischwili. 🙂

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        ODudek
        January 9, 2015 at 2:45 pm

        Na, auf die Rezension bin ich dann schon mal sehr gespannt. 🙂

  • Reply
    Brigitte
    December 24, 2014 at 12:43 pm

    Liebe Mara,
    ein Jahr mit vielen schönen Büchern liegt fast schon hinter uns. Beeindruckend Deine Liste, genau wie Deine Buchvorstellungen.
    Zwar habe auch ich trotz einiger Misslichkeiten viel lesen können, mir fällt auf, dass “meine” Bücher kaum von anderen genannt werden.
    Wiederentdeckt habe ich in diesem Jahr Aleksandar Tisma, seine “Schule der Gottlosigkeit” ist für mich sein bestes Buch. Wiedergelesen habe ich auch Soma Morgensterns “Joseph Roths Flucht und Ende” … im Zusammenhang übrigens mit Volker Weidermanns “Ostende”, die Lücke, die Morgenstern zwangsläufig in seinem Buch lassen muss, weil er und Roth sich verkracht hatten, füllt Weidermann aufs Schönste. Trotzdem bleibt mein Roth-Bild von Morgenstern geprägt. Soma Morgenstern ist übrigens ein begnadeter Erzähler, wenn er Dir über den Weg läuft, lass ihn nicht vorbei!
    Sehr beeindruckt hat mich ein sehr persönliches, sehr subjektives Buch: “Schmetterlingstango” von Georg Magirius. Das Zurweltkommen und Sterben eines Kindes wird geschildert, das Buch ist mir extrem “aufs Herz geschlagen”.
    Gleiches kann ich von “Nochmal Leben vor dem Tod – Wenn Menschen sterben” von Beate Lakotta und Walter Schels sagen. Menschen, die im Hospiz ihre letzte Zeit verbringen, werden porträtiert in Bild und Wort, beeindruckend. Die Fotos der Toten sind übrigens keineswegs abschreckend, sondern, wenn man so etwas überhaupt sagen kann, mit einer wunderbaren, manchmal mir fast zärtlich erscheinenden Zurückhaltung gestaltet.
    “Kellervogel” von Fariba Vafi … eine Frau in einer Diktatur, und doch: Man erkennt sich ein Stück weit wieder. Die Zwänge, denen die Frauen im Iran unterliegen, sind ungleich größer und vielfältiger als in unserer Welt, gleichwohl gibt es interessante Überschneidungen.
    Mein Buch des Jahres bleibt allerdings “Nagars Nacht” von Astrid Dehe und Achim Engstler, warum, habe ich ja an anderer Stelle zu erklären versucht.

    Ich wünsche Dir wunderbare Feiertage, viel Zeit für Deinen Liebling und Deine Bücher, viel Zeit für Dich selbst! Alles Gute, mach weiter so
    wünscht sich
    Brigitte

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:27 pm

      Liebe Brigitte,

      ich habe mich sehr über deinen wunderbaren Kommentar gefreut und danke dir dafür. Ich finde deine Bücherauswahl immer wieder unheimlich inspirierend, da du häufig Titel liest, die an der breiten Masse vorbeigehen – und häufig sogar an mir. Ich fände es wahnsinnig spannend, wenn du mal erzählen würdest, wie du immer wieder auf diese Titel kommst. “Osteende” habe ich gelesen, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, bei Soma Morgenstern weiterzulesen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass all diese (verlockenden) Neuerscheinungen, auf die Blogger ja relativ einfachen Zugriff haben, den Blick auf andere Bücher verstellen. Ich habe die Biographie über Susan Sontag gelesen und bin dort auf die Biographie über Marie Curie gestoßen, die von ihrer Tochter veröffentlicht wurde – ich habe sie mir gleich bestellt und bin gespannt darauf. Ich mag diese “Suchbewegungen”, die einen von einem Buch in ein anderes Buch führen.
      Viele der von dir genannten Titel habe ich mir notiert, besonders “Schmetterlingstango” klingt unheimlich interessant. “Nagars Nacht” habe ich mir vor Wochen bereits gekauft, als ich deine wunderbare Besprechung dazu gelesen habe, genauso wie den Roman von Susanne Schädlich.

      Ich habe die Feiertage auf Amrum verbracht, Bandit und ich hatten dort eine traumhafte Zeit. Ich hoffe, dass auch du wunderbare und erholsame Feiertage hattest und gut ins neue Jahr gerutscht bist.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        Brigitte
        January 9, 2015 at 12:25 pm

        Liebe Mara,
        ehrlich gesagt war ich froh, das Roth-Buch von Morgenstern schon zu kennen, als ich zu “Ostende” griff. Ich habe es im Anschluss nur noch einmal gelesen und meine Begeisterung vertiefte sich. Eine untergegangene Welt wird geschildert, nein, eigentlich sogar zwei, das Leben im alten Habsburgerreich und das im Exil. Der Blick Morgensterns ist sozusagen ein liebend geschärfter. Und eigentlich sollte ich, wenn ich noch ehrlicher bin, zugeben, dass für mich zu Morgensterns Roth-Buch unbedingt auch sein Alban Berg-Buch gehört (“Alban Berg und seine Idole”).

        Wie ich zu meinen Büchern komme? Nun, ich treibe mich leidenschaftlich gerne auf den HPs der kleinen und Kleinstverlage rum, ich habe “meine” Namen, die ich nicht aus dem Blick verliere, zum Beispiel Schädlich (Tochter wie auch Vater) oder Christa Wolf oder aktuell Warlam Schalamow (auch wenn die beiden naturgemäß nichts Neues mehr veröffentlichen werden, das Alte ist interessant genug), ich vertraue aber auch “alten” Kritiken oder zum Beispiel den Worten so überzeugender Slavisten wie Wolfgang Kasack (dem ich schon das Kennenlernen ziemlich aufregender russischer, aber auch sowjetischer Romane verdanke, zum Beispiel derer von Efraim Sevela oder Friedrich Gorenstein, ganz zu schweigen von Valentin Rasputin oder Jurij Trifonow), natürlich habe ich den Newsletter vom Perlentaucher abonniert, ebenso den von Litprom.

        Manchmal habe ich das Gefühl, den Klappentexten kleinerer Verlage kann man ein bisschen mehr vertrauen, zumindest jedenfalls machen sie mich neugieriger als so manche Anpreisung der Branchenführer. Und dann passiert es mir ziemlich leicht, dass sich Querverweise ergeben, dass ich zum Beispiel von Said zu Fariba Vafi finde oder von Solschenizyn zu Schalamow oder Lidija Tschukowskaja.

        Eine aufregende Welt, die der Bücher. Vermutlich kennst Du Andreas Altmann und was er über Bücher sagte (in “Im Land der Freien”).

        Liebe Grüße
        Brigitte

  • Reply
    packingbooksfromboxes
    December 27, 2014 at 4:20 pm

    Liebe Mara,

    ich glaube, das ist mal wieder eine ganz exquisite Auswahl. Jedenfalls macht mir diese Auflistung ebenso viel Appetit, wie es schon so manche deiner Rezensionen getan hat.
    “Vor dem Fest” habe ich gerade bei einem Adventsgewinnspiel abgestaubt und ich freue mich schon ganz besonders darauf.
    Vielen Dank, dass du deine Begeisterung so wunderbar auf deine Leser überschwappen lässt. Ich komme immer wieder sooo gerne hier vorbei.

    Ganz liebe Grüße!

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:12 pm

      Und ich freue mich sehr darüber, dass du so gerne hier vorbeikommst und dich von dem ein oder anderen Tipp inspirieren lässt! Das ist meine allergrößte Freude! 🙂 Ich bin gespannt darauf, wie dir “Vor dem Fest” gefallen wird – ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen, habe aber auch schon ganz unterschiedliche Meinungen darüber gehört.

      Ganz liebe Grüße
      Mara

  • Reply
    Mariki
    December 27, 2014 at 8:27 pm

    Vor dem Fest, Ada liebt und Wir haben Raketen geangelt fand ich auch grandios, Deutscher Meister dagegen hat mir nicht so gut gefallen wie euch allen. Die essende Schnecke und Vielleicht Esther hab ich noch auf dem SuB und bin gespannt!

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 1:01 pm

      Schade, dass “Deutscher Meister” dir nicht ganz so gut gefallen hat, liebe Mariki – aber nun ja: Geschmäcker sind nun mal verschieden. Um so gespannter bin ich darauf, was du zur Schnecke und zu Vielleicht Esther sagen wirst … 🙂

      • Reply
        Mariki
        January 7, 2015 at 8:35 am

        Irgendwie trau ich mich das ja dann fast nicht zu sagen, weil außer mir JEDER Deutscher Meister mochte … uh uh.

        • Reply
          Mara
          January 9, 2015 at 2:37 pm

          Ist doch nicht verkehrt, sich von anderen abzuheben! 😉

  • Reply
    buchrevier
    January 2, 2015 at 8:40 am

    Schön, auch mal den Distelfink auf einer Liste mit anspruchsvoller Gegenwartsliteratur zu finden. Das Buch ist zwar Mainstream durch und durch und auch noch vom Goldmann-Verlag, aber trotzdem auch für mich ein absolutes Lesehighlight 2014. Nicht verstehen kann ich den Knausgard-Hype. Ich habe “Spielen” gelesen und kann dem langatmigen Chronisten-Stil nichts abgewinnen. Einfach nur erzählen wie es war, ist mir zu wenig. Aber vielleicht ist “Leben” ja etwas lebendiger!

    Ansonsten – Buzzaldrins Bücher mag ich! 🙂

    • Reply
      Mara
      January 6, 2015 at 12:48 pm

      Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Unterscheidung von Mainstream und anspruchsvoller Literatur immer etwas schwer tue. In der Biographie über Susan Sontag, die ich letzte Woche gelesen habe, wird immer wieder auf den Unterschied zwischen high, middle und low brow hingewiesen, der von Sontag gerne aufgehoben worden wäre. Im Endeffekt lese ich einfach das, was mich anspricht.
      Bei Knausgard scheiden sich scheinbar die Geister – ich mag seine Bücher schon seit vielen Jahren, diese Leidenschaft begann mit “Alles hat seine Zeit”. Ich mag seine Chronik der Gegenwart und finde mich in vielen Themen von ihm wieder. Ich kann aber natürlich auch verstehen, dass andere seine Bücher als langatmig oder gar als langweilig empfinden. Geschmäcker sind nun mal verschieden.

      Liebe Grüße
      Mara

      • Reply
        buchrevier
        January 6, 2015 at 5:09 pm

        Hallo Mara,

        die Diskussion um E- und U-Formate gibt es ja in allen Kunst-Gattungen. Schlimm finde ich immer, wenn Leute zum Beispiel zu ihrem Musikgeschmack befragt sagen: Ich höre eigentlich alles, so querbeet. Ein Blick auf Deine Seite zeigt mir, dass das bei Dir nicht so ist.

        Anspruchsvolle Literatur heisst für mich nicht: schwer zu lesen. Mainstream in der Literatur kann man eigentlich unschwer schon am Buchcover erkennen. Im Prinzip alles, was bei Thalia in den ersten zwanzig 200 qm Verkaufsfläche präsentiert wird. Kochbücher, Regionalkrimis, Elfen, Drachen, die Tudors, Medicusse, verzauberte Bücher und Buchhandlungen, Hape, Comedians, Urlaubslektüre, Liebesromane…

        Ich hab festgestellt, es gibt sogar dazu passende Buchblogs hier. Weder Donna Tartt, noch Knausgard gehören dazu. Aber der Goldmann-Verlag ist schon grenzwertig.

        Liebe Grüße
        Tobias

  • Reply
    Wir & Ihr: Jahresrückblick, Blogschau und Dank – 2014. | buecherrezension
    January 6, 2015 at 6:36 pm

    […] Buzzaldrins […]

  • Reply
    Tolstoi und der lila Sessel | Literaturgefluester
    February 19, 2015 at 11:53 pm

    […] ich lese, hat das Buch vor einem Jahr auch großen Anklang gefunden und Mara Giese hat es bei ihrem Jahresabschluß als eines ihrer Lieblingsbücher […]

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